Der StarOffice 8 Patch

Golem hat davon berichtet, Heise hat ihn erwähnt und gestern las ich auch im Videotext, dass ab sofort unter sunsolve.sun.com der erste Produktpatch für StarOffice 8 zum Download bereit steht. Nun sind im Release ja einige unschöne Bugs, besonders nervig ein Fehler in der Nummerierung von Kapiteln, deswegen würde ich mich freuen, das ServicePack einspielen zu können. Allein: Vielleicht kann mir ja einer meiner geschätzten Kollegen in der Redaktion einmal den genauen Pfad zum Download mailen? Da muss es einen geheimen Pfad geben, denn wer bei Sun sucht, findet leider keinen Patch. Oder wurde da einfach eine PR-Mitteilung übernommen? Also Kollegen, bitte helft mir!

WordPress 2.0 – zu früh gefreut

Da hatte ich bereits unter WordPress 2.0 in diesem Blog berichtet, wie toll der Umstieg geklappt hat. Das war dann leider wohl nichts. Als ich auf den Schalter zum Veröffentlichen des Beitrags drückte, tat sich hier nichts mehr. Wer die Startseite dieses Blogs aufgerufen hatte, sah sprichwörtlich nichts. Nun sorgt der kluge Nutzer vor und hat ein komplettes Backup an der Hand, das ich kurzerhand wieder eingespielt habe. Woran es gelegen hat, kann ich derzeit noch nicht sagen. In den Support-Foren wird dieses Verhalten bereits vereinzelt berichtet. Ich werde also doch ein zweite Installation anlegen und dann mal schrittweise versuchen, Plugins und Theme aufzuspielen.

Etwas sehr anonym

Golem vermeldete dieser Tage, dass Steganos nun auch sein Anonymisierungstool als ASP-Lösung anbietet. Das hätte ich Ihnen an dieser Stelle auch gern vorgestellt. Allerdings weiß ich nicht, was mir der Programmierer mit diesem Screen sagen wollte. Einfach mal blind auf den Schalter gedrückt, brachte mir dann eine leere E-Mail in meinen Posteingang. Das üben wir dann noch mal.
Registrierungsdialog bei Steganos

Zoho Writer – die Web-Textverarbeitung macht gute Fortschritte

Seit meiner Vorstellung von Zoho Writer hat sich bei der ASP-Textverarbeitung eine Menge getan. Inzwischen hat der Service den Alpha-Status verlassen und befindet sich im öffentlichen Betatest. Offensichtlich haben die Entwickler erkannt, dass die Messlatte für solche Angebote mit Writely sehr hoch hängt.

Zunächst ist das neue Design zu erwähnen, das deutlich übersichtlicher und klarer wirkt. Lang ist die Liste der inzwischen vorgenommenen funktionalen Erweiterungen.

  • Dokumente können im PDF-, Word- und OpenOffice-Format exportiert werden.
  • Der Import funktioniert direkt oder per E-Mail. Auf diese Weisen schicken Sie Word- und HTML-Dokument an Ihren Account.
  • Der Editor bietet deutlich mehr Funktionen und arbeitet butterweich.
  • Für immer wieder kehrende Aufgaben dürfen Sie Templates anlegen.
  • Inzwischen funktioniert auch die Veröffentlichung von Dokumenten in einem Blog.
  • Um mehr Platz für die Bearbeitung zu gewinnen, können die Menüs ausgeblendet werden, wie Sie dies von Ihrer Textverarbeitung kennen.
  • Nun ist auch eine Versionierung enthalten.
  • Auf Knopfdruck erstellt Zoho Writer aus Ihren Dokumenten eine “Document-Roll”, die Sie auf Ihre Homepage oder im Blog veröffentlichen können.

Editor von Zoho Writer

Der Service verhält sich während der Eingabe wie Word & Co. Auch das Ein- oder Ausschalten einer Nummerierung oder Aufzählung verhält sich in der gewohnten Weise.

Fazit: Mit dieser Beta sind die Entwickler einen gehörigen Schritt weitergekommen. Was mir im direkten Vergleich mit Writely besser gefällt, ist der Verzicht auf Popup-Fenster und die weniger stark flackernde Darstellung beim automatischen Speichern.

Das Surfen als soziale Interaktion

Logo StumbleUponErinnert sich der eine oder andere Veteran unter Ihnen noch an den Start der Netzpiloten, die die Internet-Nutzer in der Mitte der 90er Jahre auf ihren Touren durch das Web begleiten wollten. Das Angebot gibt es immer noch und nun hat ein Service aus den USA diese Idee aufgegriffen. StumbleUpon stellt Ihnen eine Toolbar für Ihren Browser zur Verfügung, über die Sie sich eine zufällig ausgewählte Internetseite aufrufen können.

Sie müssen sich zunächst die Toolbar auf Ihren Rechner laden und installieren. Im Anschluss daran eröffnen Sie einen kostenlosen Nutzeraccount und geben grob die Themengebiete an, für die Sie sich interessieren. Das war es auch schon. Wenn Ihnen nun gerade vor Ihrem Rechner langweilig wird, klicken Sie einmal auf Stumble! und schon wird eine Seite aus einem Ihrer Themengebiete aufgerufen. Durch Ihre persönliche Bewertung, ob Ihnen die vorgeschlagene Seite gefallen hat, schärfen Sie das hinterlegte Benutzerprofil.

Das ganze System lebt aber auch von der aktiven Beteiligung. Sind Sie beim Surfen auf eine interessante Seite gestoßen, melden Sie diese als Vorschlag an das System. Zu jeder über das System aufgerufenen URL dürfen Sie eine kleine Kurzkritik schreiben. Außerdem sehen Sie, wer diese Seite ebenfalls interessant gefunden hat.

Die Idee von StumbleUpon ist einfach und damit genauso einfach hinreißend wie Flickr. Hier wie dort können Sie Stunden zubringen und das eine oder andere Kleinod im Internet entdecken. Achso: Sie fragen nach dem Business-Modell? Natürlich können Sie bei Ihre kommerzielle Seite als Werbung schalten, die dann den Mitgliedern passend zu ihrem Interessensgebiet angezeigt wird.