So fassen Sie schnell wieder Tritt

Sommerzeit, Urlaubszeit: In einigen Wochen steht vermutlich bei vielen von Ihnen die Rückkehr an den Schreibtisch wieder an. Damit der Übergang vom Urlaub an den Arbeitsplatz reibungslos verläuft, ein paar Tipps für den Start.

  • Verderben Sie sich die letzten zwei Tage zu Hause nicht damit, mal “eben” Ihren Posteingang im Büro zu überprüfen. Sie können das alles ohnehin nicht bearbeiten und verfallen lediglich in Hektik am ersten Tag im Büro. Geniessen Sie lieber die letzten Stunden Ihres Urlaubs.
  • Idealerweise haben Sie sich vor Ihrer Abreise bereits einen Plan für die anstehenden Aufgaben und Verpflichtungen in Ihrer ersten Arbeitswoche gemacht. Ist dies nicht der Fall, tun Sie es vor Ihrem nächsten Urlaub!
  • Halten Sie in den ersten Tagen an Ihrem Zeitmanagement fest. Ob Sie ein Zeitplanbuch oder andere Listen benutzen, spielt keine Rolle. Nach Ihrer Ankunft sollten Sie sich schnell wieder an Ihr gewohntes System halten. Strukturieren Sie Ihre Tage und vergeben Sie Prioriäten für alle Aufgaben, die Ihnen während Ihrer Abwesenheit zugedacht worden sind.
  • Finden Sie so schnell es geht wieder in Ihren alten Schlafrhythmus zurück. Zum einen ist regelmäßiger erholsamer Schlaf für Ihre Zufriedenheit wichtig, zum anderen hilft er Ihnen dabei, Ihre “innere Uhr” wieder auf “Job” zu stellen.

Ich mach das auch

Auf den Seiten des Sicherheitsexperten Bruce Schneier wurde in dieser Woche der Ratschlag diskutiert, man solle seine Passwörter aufschreiben. Ich sehe sie schon vor mir: Systemadministratoren, die ihre Hände über dem Kopf zusammenschlagen: “Um Himmels willen, was predige ich den Usern nur immer!”

Ich finde es gut, dass ein durchaus angesehener Experte endlich das ausspricht, was viele Leute ohnehin, wenn auch mit schlechten Gewissen, tun. Das es gefährlich ist, bei allen Onlineangebote das gleiche Passwort zu verwenden, dürfte den meisten Nutzern einleuchten. Ist dies einmal einem unbefugten Dritten bekannt, öffnen sich damit sofort Freemailer, Ebay & Co. Wie ein sicheres Passwort aufgebaut sein sollte, wissen mit Sicherheit auch die meisten erfahrenen Anwender. Das Problem: Je sicherer, desto weniger zu merken. Also doch nur ein Passwort für alle Fälle?

Nein: Der Tipp mit dem Aufschreiben ist durchaus gut. Ich selbst mache das auch schon seit Jahren und bin bisher vom Datenklau verschont geblieben. Aufschreiben heisst ja nun nicht, dass ich den Zettel mit meinem Passwörtern einfach herumliegen lasse oder gar an mein Whiteboard hänge. Ich verwahre meine Passwortliste dort, wo ich auch andere sensible Dinge, wie zum Beispiel meinen Personalausweis und meine Kreditkarten, aufbewahre: In meiner Geldbörse. Und die lasse ich nun wirklich nicht aus den Augen. Also weg mit dem schlechten Gewissen! Schreiben Sie Ihre Passwörter ruhig auf. Aber passen Sie auf den Zettel auf.

Meiner auch…

Thomas Cloer schreibt heute im Blog der Computerwoche über seinen verstaubenden Palm. Ich darf mich wohl als ehemaligen “Heavy User” dieser kleinen Begleiter bezeichnen. Angefangen mit einem Palm 5000, dann IIIc inklusive Falttastatur und schließlich ein Handspring mit allem Schnick und Schnack. Datebook als Kalenderersatz, Outliner-Applikation und und und.

Meiner Begeisterung habe ich sogar in einem kleinen Büchlein, das im Hanser-Verlag erschien, Ausdruck verliehen.

Allein: Heute nutze ich ein P800 in Kombination mit einem Zeitplanbuch aus dem Hause Tempus. Warum gerade diese Kombination?

  1. Adressverwaltung: Hier ist ein digitaler Begleiter aus meiner Sicht unschlagbar. Ich führe derzeit rund 1100 Kontakte immer bei mir und kann sie mit nur einem Knopfdruck direk anrufen. Papierausdrucke im Zeitplanbuch sind im Falle von Änderungen schwer zu pflegen und wiegen auch sprichwörtlich schwer.
  2. Terminplanung: Ich plane meinen Tag gern detailliert. Mit einer Papierseite im Format A5 habe ich einfach die bessere Übersicht, im Vergleich mit den elendig kleinen Displays, auf denen nach wenigen Worten bereits eine neue Zeile umbrochen wird. So scrollt sichs mehr als es nutzt.
  3. Notizverwaltung: Ich denke und plane gern schriftlich. Auch hier spricht der Platz und die Erfassungsgeschwindigkeit für ein klassisches System.
  4. Handhabung: Mit Bleistift und Papier sind Notizen, Aufgaben und Termine schneller geschrieben als mit jeder Handschriftenerkennung, die mich einfach ausbremst. Schließlich muss nur ich meine Aufzeichnungen lesen können, also reicht schnelles flüchtiges Schreiben, was ja nicht Sache der PDA ist.
  5. Gesprächsnotizen: Haben Sie einmal in einer Besprechung versucht, detaillierte Notizen mit dem Palm zu machen? Eben!
  6. Standby-Zeit: Keine Sorge mehr um den Stromverbrauch. Lasche öffnen, zur gewünschten Seite blättern, fertig. Wann immer ich will, so lange ich will.

Ich kenne durchaus Unternehmen, in denen rein elektronisch geplant wird (Terminverabredungen via Exchange oder anderer Groupware, Aufgabendelegation in der Arbeitsgruppe etc.), aber deren Mitarbeiter sitzen zumeist 8 Stunden und mehr direkt am Computer. Einen Palm (oder Pocket-PC) brauchen die auch nicht. Machen wir uns nichts vor: Der Gadget-Faktor geht inzwischen gegen Null und einen Grund dafür, dass die Hersteller von Zeitplanbüchern seit 2 Jahren unisono wieder gute Geschäfte machen, nach einer Periode der langen Gesichter, muss es ja geben.

Apropos: Ziele

Das Jahr nähert sich unerbittlich seiner Mitte: Höchste Zeit also, die eigenen Zielsetzungen zu überprüfen. Sind Sie noch auf dem Weg zu Ihrem gewünschten Ziel? Oder hat Sie die Tagesroutine von der Verfolgung Ihres Weges abgehalten?

Die Mitte des Jahres wird in vielen Unternehmen zu einer ähnlichen Rück- und Vorschau genutzt. Zielfindungs-, Entwicklungs- oder auch schlicht Personalgespräche heißen diese Unterredungen dann.

In diesen Gesprächen wird dann vortrefflich darüber gestritten, ob ein Ziel nun erreicht worden ist. Ist ein Ziel richtig formuliert, kann es über die Frage, ob es erreicht wurde, eigentlich keinen Streit geben. Haben Sie sich selbst ein Ziel richtig gesteckt, dürften Sie eigentlich nicht vom Wege abgekommen sein. Trotzdem passiert das immer wieder… „Apropos: Ziele“ weiterlesen

Kalendersharing leicht gemacht

Eine neue ASP-Lösung für das Sharing von Kalendern betritt mit Trumba die Internetbühne. Der Dienst befindet sich derzeit noch in der Betaphase, aber bereits einige Tage nach der Bewerbung um einen Beta-Zugang erhalten Sie Ihre Zugangsdaten. Trumba gibt gar nicht erst vor, mehr zu sein, als ein Online-Kalender. Zusätzliche Funktionen, mit denen andere Anbieter versuchen, ihre Dienste aufzuwerten, suchen Sie hier vergebens.

Unter einer gut strukturierten Oberfläche tragen Sie Ihre Termine ein. Nutzer von Outlook werden sich in dem englischsprachigen Angebot sofort heimisch fühlen. Zu jedem Termin finden Sie die gleichen Felder und Optionen vor, die Sie aus dem PIM aus Redmond bereits kennen.

Zu einer Besonderheit von Trumba gehört es, dass sich eine beliebige Zahl an weiteren Kalendern anlegen lässt, die als Unterordner Ihres eigenen Kalenders aufgefasst werden können. Diese Möglichkeit wird schnell zu einer angenehmen Selbstverständlichkeit. So importieren Sie etwa dank der Unterstützung des ICal-Formats Terminsammlungen aus dem Internet (zum Beispiel Sporttermine).

Oberfläche von Trumba

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