OpenOffice und Google Docs synchron halten

Dank Gears können Sie ja an Ihren Office-Dokumenten, die Sie bei Google gespeichert haben, selbst dann weiterarbeiten, wenn keine Verbindung zum Internet besteht. Ich persönlich habe mich aber an zahlreiche Shortcuts und meine Autotexte in OpenOffice so gewöhnt, dass ich umfangreichere Arbeiten lieber mit diesem Programm bearbeite, dennoch aber auf die Verfügbarkeit der Dokumente über das Google Office nicht verzichten möchte. Ein faszinierendes Tool ist OpenOffice.org2GoogleDocs. Es ist als Erweiterung für das OpenOffice (StarOffice)-Paket konzipiert und erlaubt die Synchronisation der Dokumente zwischen PC und Google-Office und sogar Zoho Office. Voraussetzung ist allerdings, dass Java auf Ihrem PC installiert ist.
docsyncer

Die Installation ist schnell erledigt und völlig unkompliziert. Nachdem die Erweiterung eingerichtet und Writer das erste Mal gestartet ist, finden Sie eine zusätzliche Symbolleiste im Programmfenster vor. Mit einem Klick auf “Importieren” wird blendet Ihnen die Erweiterung einen kurzen Dialog ein, in dem Sie die Zugangsdaten für Ihr Google-Konto eintragen. Auf Wunsch wird dieser Eintrag dauerhaft gespeichert. Klicken Sie dort auf “Dateiliste laden”. Das Programm stellt eine Verbindung mit dem Server her und zeigt Ihnen dann die bei Google gespeicherten Dokumente. Mit einem Klick auf “Öffnen” wird das Dokument nun in den Writer geladen.

Umgekehrt funktioniert dann das Hochladen einer Datei, die Sie lokal bearbeitet haben. Sie klicken auf das Symbol für den Export, geben wieder Ihre Zugangsdaten ein und übertragen die Datei.

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Gesünder bleiben am PC

Wer viel am Computer arbeitet, läuft, inbesondere wenn der Arbeitsplatz nicht unergonomisch gestaltet ist, Gefahr am RSI-Syndrom zu erkranken. Obwohl das Krankheitsbild nicht fest umrissen ist, empfehlen Mediziner zur Vorbeugung regelmäßige Pausen und ausgleichende Bewegung. Aber mal ehrlich: achten Sie selbst auf diese Pausen? Lassen Sie sich doch an das Einhalten von kurzen Arbeitsunterbrechungen erinnern. Wem das regelmäßige Hantieren mit einem Kurzzeitmesser zu umständlich ist, dem empfehle ich das Programm Workrave, das für Windows und Linux erhältlich ist.

workrave 1

Die Software ist schnell installiert und nistet sich im Systray des von Ihnen verwendeten Desktops ein. In regelmäßigen Abständen werden Sie dann durch ein Hinweisfenster an das Pausieren erinnert. In von Ihnen einstellbaren Intervallen weist Sie der freundliche Helfer auch an eine längere Arbeitsunterbrechung von mehreren Minuten hin. Zeit, die Sie nutzen sollten, um einige ausgleichende Übungen auszuführen. Diese liefert Ihnen das kostenlose Programm auch gleich mit.

workrave 2

In den Einstellungen von Workrave finden Sie sogar Gelegenheit, eine Höchstdauer für Ihre tägliche PC-Nutzung einzugeben. Ist eine längere Unterbrechung nötig, weist Sie Workrave darauf hin und sperrt die Eingaben am PC.

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Die bisher beste Mindmapping Lösung am PC: iMindMap

Ich habe an dieser Stelle schon öfter über Mindmapping-Programme und -Lösungen berichtet: Ob Mindmanager, Mindmeister, Freemind oder Mind42. Allen diesen Programmen gemeinsam ist allerdings, dass diese streng genommen gar keine Mindmaps im Sinne des Erfinders produzieren. Einerseits fehlt die Koordination zwischen Hand und Kopf beim Zeichnen, die Formen sind in aller Regel auch nicht organisch und es werden nicht die Zweige beschriftet, sondern deren Endpunkte. Von daher sind es eher Gliederungsprogramme mit einer automatischen Zeichenfunktion.

Die genannten Schwäche der gerade erwähnten Lösungen gleicht iMindMap aus, die Software mit dem offiziellen Segen von Mindmap-Erfinder Tony Buzan. Das Programm ist in Java geschrieben und damit für alle verbreiteten PC-Plattformen verfügbar. Linux-Einsteiger dürfte freuen, dass die Entwickler an einen wirklichen einfachen Installationsmechanismus gedacht haben.

mindmap 1

Nach dem Programmaufruf begrüßt Sie die Software mit dem Dialog zur Auswahl des Symbols für die Zentralidee. Gleich darunter tragen Sie deren Beschriftung ein. Unter Linux kam es hierbei leider das eine oder andere Mal zu einem kurzen Hänger, denn die eigentliche Mindmap wurde nicht geladen. Ein Klick im Programmfenster brachte dann aber meist die Map auf den Schirm. Unter Windows verlief dieser erste Schritt immer ohne Probleme.

Wenn Sie bisher mit Mindmanager oder Mindmeister gearbeitet haben, müssen Sie sich in der Bedienung etwas umgewöhnen, was sich aber lohnt. Denn nach dem Anklicken der zentralen Idee wird ein Ansatzpunkt sichtbar. Mit der Maus zeichnen Sie dann den ersten Ast Ihrer neuen Mindmap. Ganz ohne Eingabestift oder Tablet-PC zaubern Sie so wunderbar organische Formen auf den Schirm. Geben Sie anschließend Text ein, so wird dieser direkt auf dem Zweig sichtbar, eben so wie es sein soll.

mindmap 2

Bei der Gestaltung der Zweige haben Sie darüber hinaus auch die Wahl, ob Sie diese völlig freihändig zeichnen wollen oder sich aber ein wenig vom Programm helfen lassen. Zur Ausgestaltung der Mindmaps finden Sie zahlreiche Extras:

  • Verbindungspfeile zwischen den Zweigen
  • Einfügen von Grafiken
  • Freischwebende Texte
  • Eine reichhaltige Sammlung von Icons

Auch an die Weitergabe der Mindmaps wurde gedacht. So können Sie sowohl das PDF-Format nutzen, aber auch die Zeichnungen als Grafiken exportieren. Aus der Gliederungsansicht heraus übertragen Sie die Inhalte in ein Word-Dokument.

Der Umgang mit der Software macht Spaß und ist intuitiv. Und die entstehenden Mindmaps dürften definitiv die besten sein, die sich am Computer erstellen lassen.

Die Nachfolgeversion der von mir getesteten Version 2.5 ist bereits angekündigt und verspricht eine deutliche Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit sowie noch mehr Möglichkeiten beim Export in Office-Programme. iMindMap ist eine echte Alternative zum Mindmanager. Probieren Sie es doch einfach mal aus!

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