Gelesen: Guerilla-Marketing mit Open-Source-Tools

Einen kräftigen Bruch gehoben, haben sich die Autoren Sascha Langner und Holger Reibold mit dem bei Bomots erschienenen Titel. Klar “Guerilla-Marketing” und “Open-Source” sind gleich zwei Buzzwords, mit denen sich ja trefflich Geschäfte machen lassen. Der (von wem auch immer) ernannte Marketing-Experte Langner hat einige Seiten zum Buch beigesteuert, die müde und oberflächlich den Marketing-Überbau des Werkes spendieren.

Im wesentlichen geht es dann aber um die OpenSource-Tools und da wurde, ob es nun passt oder auch nicht, so ziemliches jedes Werkzeug verwurschtelt, zu dem sich im Verlagsprogramm auch ein Titel finden lässt. Was ein Ticket-System mit Marketing zu tun haben soll, muss mir nochmal jemand in Ruhe erklären. Blöd nur, dass die Seiten zu jedem Programm über die Kurzbeschreibung einer Readme-Datei nicht hinausgehen. Da ist der Leser nach 10 Minuten Web-Recherche einfach weiter.

Fazit: Das Geld für das Buch lässt sich besser in anderen Waren anlegen. Wer sich bis hier nicht hat abschrecken lassen, darf das Buch gern über den Link unten bestellen. Vielleicht kann ich mir dann so eine Kugel Eis mehr kaufen.

Es wird spannender…

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Wo? In Lamprecht-Town, meiner kleinen Stadt bei MyMinicity, über die ich an dieser Stelle bereits berichtet habe. Nachdem dank Ihrer Mithilfe nun die Zahl der Einwohner über die magische Grenze von 100 geklettert ist, bieten sich uns allen noch mehr Möglichkeiten einzugreifen. Nun kann auch die Infrastruktur durch den Besuch eines Links ausgebaut werden, wobei morgen bei einer Arbeitslosenquote von 7% wohl erst einmal eine Fabrik fällig ist.

Ich freue mich über weitere Beteiligung.

Dokument-Sharing mit Twidox – sehr vielversprechend

Mit Scribd und seiner iPaper-Lösung gibt es bereits seit längerem eine bemerkenswerte Plattform, auf der Sie Textdokumente veröffentlichen können. Wie bei Youtube betten Sie hier gespeicherte Dokumente bei Bedarf in Ihr Blog ein. Der Besitzer der Datei legt beim Hochladen fest, ob den Lesern erlaubt sein soll, die Dateien auf den eigenen Rechner zu kopieren. Mit Twidox befindet sich nun ein Angebot aus deutschen Landen im geschlossenen Beta-Test. twidox

Das Prinzip des Dienstes ist das gleiche. Sie laden selbst Dokumente hoch oder stöbern in den Textdokumenten der anderen Nutzer, die mittels Tags organisiert werden. Twidox bietet, wie sein Vorbild, genügend Optionen zur Interaktion an. So dürfen Sie andere Dokumente nicht nur bewerten sondern auch kommentieren und mit weiteren Tags versehen. Natürlich fehlen auch die Funktionen nicht, über die Sie Fundstellen in Ihr Blog integrieren oder den Link darauf per IM oder E-Mail weiterleiten. Die Anzeigesoftware arbeitet bereits flott, umfasst aber noch nicht den gleichen Funktionsumfang wie Scribd. Den Machern von Twidox gratuliere ich allerdings bereits schon jetzt zur bisher geleisteten Arbeit und wünsche viel Erfolg mit der Plattform.

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Yutiti – ambitionierte Projektsoftware im Web

Nachdem es im schönen Web 2.0 ja nun Textverarbeitungen zur Genüge gibt, konzentrieren sich die Entwickler augenscheinlich auf Lösungen zum Projektmanagement. Nicht mehr brandaktuell, aber immer noch in der Betaphase ist Yutiti. Im Gegensatz zu ZCOPE ist Yutiti in Flash programmiert und setzt das Gantt-Diagramm in das Zentrum der Bedienung. Die Registrierung und die Nutzung des Dienstes ist während der Betaphase kostenlos.
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Gleich nach dem Login legen Sie in einem übersichtlichen Dialog ein neues Projekt an. Dort definieren Sie bereits den gewünschten Fertigstellungstermin. Nachdem das Projekt angelegt wurde, haben Sie die Gelegenheit, bereits Ressourcen anzulegen und zu benennen. Im Gantt-Diagramm legen Sie durch Klicken und Ziehen eine neue Aufgabe an. Anschließend wird der eigentliche Dialog zum Eintragen der Details angezeigt. yutiti 2

Als Administrator legen Sie nicht nur die Ressourcen des Projekts an, sondern können weitere Benutzerkonten eröffnen, die sich als einfache Anwender in das Projekt einloggen und den Status der Arbeiten verfolgen.
Grundsätzlich ist Yutiti gut gelungen und arbeitet recht flott. Mir ist die Anwendung insgesamt aber deutlich zu sehr auf die Visualisierung per Gantt-Diagramm getrimmt.

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Nutzen Sie Ihr Handy als Scanner!

Schon seit langer Zeit wollte ich einmal den Service Qipit ausprobieren. An diesem Wochenende habe ich die Gelegenheit dann einmal beim Schopfe ergriffen und mir ein kostenloses Benutzerkonto besorgt. Der Service verwandelt Ihr Mobiltelefon in einen Dokumentenscanner, mit dem Sie fotografierte Dokumente, Whiteboards aber auch handgeschriebene Notizen ganz einfach digitalisieren.
Im Rahmen der Registrierung teilen Sie dem Betreiber mit, welches Handymodell Sie nutzen und erhalten anschließend eine Einschätzung darüber, welche Dateiarten sich damit problemlos verarbeiten lassen.
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Treffen Sie nun auf ein Dokument, das Sie gern scannen wollen, zücken Sie Ihr Fotohandy, machen eine Aufnahme und senden die Datei direkt per E-Mail an Qipit. Dateien lassen sich aber auch über das Web-Interface über Ihren Browser hochladen. Binnen weniger Minuten steht Ihnen dann Ihr Dokument digital als PDF zur Verfügung. Der kostenlose Speicherplatz ist auf 100 Seiten beschränkt. Ist diese Grenze erreicht, müssen Sie aufräumen. Insgesamt ein wirklich genialer Service!

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