Writely wird immer besser

Logo WritelyVor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle erstmals Writely vorgestellt. Nach allen meinen bisherigen Test derzeit die vollständigste und bedienerfreundlichste Lösung, wenn Sie nach einer ASP-Textverarbeitung suchen. Seitdem schreitet die Entwicklung Schritt für Schritt voran, was den Funktionsumfang immer weiter verbessert.

  • Die Weitergabe an verschiedene Blog-APIs funktioniert nun einwandfrei.
  • Dokumente lassen sich einfacher mit Tags versehen.
  • Writely unterstützt nun auch innerhalb des Editors Kontextmenüs.
    Als erstem Objekt haben Tabellen diese Funktion spendiert bekommen,
    wodurch das Bearbeiten einfacher wird.
  • Auch das Flackern beim Zwischenspeichern im Firefox unter Linux hat sich gegeben.

Vor diesem Hintergrund kann ich den Service nur ein weiteres Mal empfehlen. Diese Beitrag entstand übrigens dort…

Akismet – erste Zwischenbilanz

Wie vor einigen Tagen versprochen, eine erste Zwischenbilanz nach der Installation von Akismet. Die Werbung “Remember the days before spam” verspricht nicht zu viel. Inzwischen hat das kleine Plugin über 900 Einträge von Kommentar- bzw. Trackbackspam herausgefiltert. Ein einziges Mal war eine Moderation erforderlich. Bisher hat sich an dieser Stelle auch noch niemand darüber beschwert, dass sein Kommentar nicht veröffentlicht worden sei Also bleibt mir nur der Schluß: Akismet arbeitet zuverlässig im Hintergrund dieses Blogs.

Einen signifikanten Vorteil gegenüber SpamKarma2 bringt das Tool nun aber auch wieder nicht. Denn auch dieses kostenlose Plugin hat seine Aufgabe sehr zuverlässig gemeistert. Wer also mit SpamKarma zufrieden ist, hat keinen Grund zu wechseln. Und wer sich erstmals mit Kommentarspam unter WordPress auseinandersetzt, kann sich die Ausgabe für Akismet sparen und beruhigt SpamKarma von Dr. Dave einsetzen.

Oyax- Bookmarks in Gemeinschaft tauschen

So genannte Social Bookmarkmanager gibt es bereits viele, dachten sich offensichtlich die Initiatoren von Oyax und erweiterten die Idee. Hier werden Lesezeichen nicht abgelegt, sondern in Gruppen getauscht. Die Gruppen sind thematisch untergliedert, wie nicht anders zu erwarten, existieren derzeit die meisten rund um Computerthemen. Noch ist das Angebot sehr übersichtlich, was auch an der mangelnden Bekanntheit liegt. Aber bereits jetzt sind viele interessante Links zu finden, die etwa meiner del.icio.us-Sammlung noch fehlten.

Startseite Oyax

Möchten Sie einen Link mit anderen teilen, suchen Sie sich zunächst eine passende Gruppe aus oder gründen einfach eine neue. Sie tragen dann die URL und Ihren Kommentar dazu in eine kleine Maske ein. Ein echtes Bookmarklet, das einen während des Surfens auf die entsprechende Seite des Oyax-Systems führt, gibt es leider (noch?) nicht.

Die Links einer Gruppe können Sie über RSS abonnieren, aber auch auf Ihrer Homepage zur Verfügung stellen. Finden Sie einen Link besonders interessant, nehmen Sie ihn in Ihre persönlichen Favoriten auf. Auch an die Datensicherheit wurde gedacht. Ihre Links speichern Sie auf Wunsch in einer XML-Datei, die Sie auf Ihrem System speichern oder verarbeiten können.

Mir hat Oyax gut gefallen. Das Konzept hebt sich erfrischend vom üblichen Schema Bookmark und Tags ab. Eine Mitgliedschaft lohnt sich durchaus, schon allein um die Neugier auf bisher nicht entdeckte URLs oder Dokumente zu befriedigen.

Internet World Business

Da liegen sie also vor mir. Die ersten beiden Ausgaben der Internet World Business. Erinnern Sie sich noch an den Net-Investor oder das ambitionierte Projekt “Netbusiness” von Klaus Madzia? Glückwunsch, dann gehören Sie zu den Veteranen der “New Economy” und waren live dabei, wie Millionen an Venture Capital sich in pures Nichts auflösten. Beide Zeitungen verschwanden, als die glänzenden Fassaden des E-Commerce tiefe Risse bekamen und (Null-)Businessmodelle wie von Boo.com eben nur eines waren: Modelle.

An die Tradition, über die digitale Wirtschaft zu berichten, knüpft nun die Internet World an. Ursprünglich eine Mischung aus klassischen Schrauberheft garniert mit Rechtsberatung und Textstrecken zum Online-Avertising, vollzieht das Team um Chefredakteur Dominik Grollmann eine dramatische Kehrtwendung.

Neue Erscheinungsweise (14 tägig), neues Format und Schrauberei ade. Statt dessen sollen nun Wirtschaft, Marketing und Werbung im Vordergrund stehen. Tun sie auch, wenn aber zum Teil etwas oberflächlich. In der Rubrik “News” werden Sie vermutlich wenig neues finden, wenn denn Blogs zu Ihrer bevorzugten Lektüre gehören.

Marketing-Verantwortliche werden wohl den Erfahrungsbericht von Lotto Bayern zum Thema Suchmaschinenmarketing in Ausgabe 11 durchaus interessant finden. Auch auf den weiteren Seiten findet sich das eine oder andere, das durchaus lesenswert ist. Allerdings: Wer wirklich im Thema steckt und Teil der “digitalen Wirtschaft” ist, legt das Blatt schnell wieder zur Seite.

Als ich die Ankündigung des Relaunch gelesen hatte, habe ich mich gefragt, wer denn die Texte schreiben soll. Das wird jetzt keine Kollegenschelte: Die Internetworld setzt auf durchaus angesehene und talentierte Kollegen, allein: kaum einer unter denen hat sich bisher einen Namen mit den Themen Werbung, Marketing oder Wirtschaft gemacht. Und genau das ist das Problem des Heftes: Die verehrten Kollegen aus der Lötkolbenfraktion, zu der ich mich durchaus auch zähle, tun sich halt schwer, mit wirklich tiefschürfenden Aussagen aus den Schwerpunktthemen der neuen Internetworld. Und so gelingen dem einen oder anderen Fachmann und begnadetem Workshopschreiber eben leider nur Platitüden. Schade…

Ein Schnäppchen ist das Heft mit 3,50 Euro nicht gerade. So findet sich ab Seite 25 in der Erstausgabe fast nur noch Werbung. Wenn sich der Trend so fortsetzt, zahlen Sie also 7 Euro im Monat für gerade mal 100 Seiten redaktionellen Inhalt.

Grundsätzlich räume ich einem solchen Blatt durchaus gute Chancen ein, es wäre dem Chefredakteur zu wünschen, möglichst bald Fachredakteure zu finden, die ihn auf seinem Weg unterstützen. Also Journalisten, die sich bisher mehr in der WuV oder E-Market ausgetobt haben. Bleibt die Zeitung auf diesen Niveau, wird der Verlag wohl kaum einen langen Atem beweisen.

Allerdings: Bei allen Verdiensten um Pit Klein: Kann jemand mal diese unsäglichen Ratinx einstellen? Die waren nie lustig und werden auch niemals lustig werden. Zum eigenen Anspruch passen sie jedenfalls nicht.

Blummy – basteln Sie sich ein eigenes Bookmarklet

Ein Bookmarklet für das eigene Blog, eines für del.icio.us oder Furl. Schnell wird da der Platz in der Lesezeichenleiste von Firefox und anderen Browsern knapp. Das haben sich auch die Entwickler von Blummy gedacht.

Dort können Sie sich ein eigenes Bookmarklet zusammenstellen, das über Ajax die von Ihnen benötigten Funktionen vom Server abruft. Nach der Einrichtung eines Accounts bei Blummy blicken Sie auf eine leere Montagefläche. Durchstöbern Sie nun die angebotenen Bookmarklets. Erscheint Ihnen eines davon sinnvoll, ziehen Sie es einfach mit der Maus auf die Fläche.

Zusammenstellung des Bookmarklets bei Blummy

Im letzten Schritt ziehen Sie nun Ihr persönliches Boomarklet in den Browser. Befinden Sie sich auf einer Internetseite, rufen Sie mit einem Mausklick in der Symbolleiste ein kleines Menü auf den Schirm, über das Sie die gewünschte Funktion aufrufen. So können Sie einen Blogbeitrag darüber schreiben oder die URL zu Ihrer del.icio.us-Sammlung hinzufügen.

Das Bookmarklet in Aktion

Erstaunlich vielfältig sind bereits die angebotenen Funktionen. Von Klassikern wie Furl oder Technorati reicht das Angebot bis hin zur Validierung der angezeigten Seite.