Das Blog zieht um!

Und zwar physisch. Wie mich mein Hoster informierte, wird der Server, auf dem auch dieses Blog läuft, in der Nacht zum 17.2. in der Zeit zwischen 1:00 und 6:00 nicht erreichbar sein, da er in ein neues Rechenzentrum zieht. Bleiben Sie mir also gewogen und wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Reader in dieser Zeit einen Fehler meldet.

EXPLI – ein kunterbunter Reigen von (hilfreichen) Tipps

Schon länger wollte ich mal etwas über Expli bloggen, habe das aber immer wieder aufgeschoben. Wer so ein neuartiges Socialdingens im Web lancieren möchte, schafft entweder eine Gemeinschaft von Bücherlesern oder wenigstens -besitzern, irgendwas mit Veranstaltungen oder eben irgendwas, wo die Weisheit der Massen eine Rolle spielt. So auch Expli.

expli

Das Portal sammelt Anleitungen und Tutorials zu allen erdenklichen Lebenslagen. Von der Pflege der Ledersitze im Auto bis zur Überwindung von Trennungschmerz. Vieles ist bemüht, manches klug doch alles beliebig. Nach meiner anfänglich Begeisterung der ersten Tage, besuche ich die Seite nun schon nicht mehr ganz so häufig. Aber vielleicht gerade zum Jahreswechsel ein nette Zeitvertreib.

 

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WordPress kann einen schon wahnsinnig machen

Der Teufel steckt ja wie immer im Detail. Nachdem ich das Update soweit als gelungen bezeichnen wollte, probierte ich mal die Konfiguration mit Blogdesk aus. Lief alles soweit super, bis zu der Stelle, wo Bilder hochgeladen werden sollten. Die wurden prompt nicht angezeigt. Aber auch im Media-Manager nicht, obwohl physikalisch auf dem Server vorhanden. Ein Rechte-Problem war es auch nicht. Nach langem Gefummel, Ausprobieren von Pfaden, Rechten und ähnlich erfreulichem, funktioniert es nun. Mit Blogdesk wohlgemerkt. Mit dem Internet Explorer funktioniert der Mediamanager ebenfalls hervorragend, nur mit dem Firefox kriege ich keine Datei hochgeladen. Aber das untersuche ich heute bestimmt nicht mehr.

Was ich so unterwegs dabei habe

Der Nico hatte mit seiner (Wunsch-)Liste seines persönlichen Mobilitypacks eine richtig gute Idee, zu der ich dann auch mal meinen Senf dazugeben muss. Da ich die Gnade mehrerer Schreibtische und einiger Aufgaben habe, brauche ich verhältnismäßig viel Kram so um mich herum.

Basis meiner Ausstattung bildet der Potomac-Trolley aus dem Hause Swissgear, der ausreichend Platz selbst für zwei Notebooks bietet. Die Rollen sind recht leise, was ja nicht unwichtig ist, wenn man das Haus vor den Nachbarn verläßt und sich keine Dauerverstimmung mit ihnen einfangen will. Genial sind die vielen Fächer und Schlaufen, geöffnet ist das Teil neben den Schreibtisch gestellt, wie ein kleiner Rollcontainer für die Utensilien. Das Notebook selbst wandert in eine kleine herausnehmbare Tasche. Ist ein zweites Gerät mit dabei, muss dieses allerdings in das gepolsterte Fach wandern, das auch für Hemden gedacht ist.

Täglich dabei ist das Thinkpad R61 von Lenovo. Was soll man zu dem Gerät schreiben? Mit Sicherheit immer noch eine der besten Tastaturen, die es für mobile Computer gibt. Und mit Sicherheit ist der Trackpoint eine der dämlichsten Erfindungen, die bei Notebooks je gemacht worden sind. Insgesamt halte die die Geräte aber für unzerstörbar. Unterwegs gesurft wird mit einer PC Express-Karte von T-Mobile.

Neuerdings dabei ist mein kleiner Freund: das Aspire One 150 L in der Linux-Version. Es dient dazu, die Zeit auf Bahnfahrten mit kleinen Spielchen zu vertreiben, aber auch als elektronisches Notizbuch. Und dank der sehr guten Tastatur kann man damit so gar längere Notizen damit verfassen, ohne gleich einen Krampf in den Händen zu bekommen.

Neben den üblichen Unterlagen und dem obligatorischen Buch, das ich immer dabei habe, sind drei Dinge für mich noch von essentieller Bedeutung. Das große Notizbuch aus dem Hause Leuchtturm, das etwas größer als A4 ist, so dass man auch Unterlagen zwischen die Seiten legen kann. Mit mehr als 237 Seiten Platz für Mitschriften, Notizen und Ideen begleitet es einen schon eine Weile. Das Ding ist solid gearbeitet und bietet wie das Moleskine ein Lesebändchen und eine Papiertasche für Belege und so Kram.

Dann darf mein Pelikan-Füller nicht fehlen. Nico schrieb ja, dass für ihn teurere Schreibgeräte nichts sind, da er sie gern auch mal liegen lässt. Ich habe die gegenteilige Erfahrung gemacht. Generell lasse ich preiswertere Kulis und Tintenroller gern liegen. An meinen Füller denke ich, zumal es auch echt Spaß macht, damit zu schreiben.

Schließlich noch mein USB-Stick: Der Cruzer Titanium aus dem Hause SanDisk. Mir reicht derzeit noch die 4 GB Variante. Schick und stabil hat das Teil seinen festen Platz in meinem Gepäck. Dank der intensiven Nutzung von Dropbox auf allen Rechnern, kommt der Stick aber immer seltener zum Einsatz.

Ich telefoniere unterwegs übrigens mit einem Blackberry Curve 8310, über den ich mich dank Twitterberry auch unterwegs mal zu Wort melde.

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Der Netbook Hype

Beruflich beschäftige ich mich derzeit intensiv mit Netbooks, dabei natürlich insbesondere unter dem Aspekt der Nutzung unter Linux. Privat habe ich mir gerade einen Aspire One 150L zugelegt. Bemerkenswert am Medienrauschen rund um die Netbooks finde ich, dass der Hersteller Psion bereits vor 8(!) Jahren genau unter diesem Namen ein Gerät auf den Markt brachte, das in seinem Formfaktor den heutigen Geräten ähnelt. An meinen Revo denke ich gern zurück und beim Händler meines Vertrauens habe ich auch einige Fingerübungen mit dem Netbook machen können. Aber wahrscheinlich gehören viele von den Kollegen, die heute intensiv die neue Geräteklasse bejubeln, zu den damaligen größten Kritikern dieser Geräteklasse, da der Anwender ja achso starke Einschränkungen gegenüber klassischen Notebooks hinnehmen muss. Ein schöner Rundgang durch die Geschichte von Psion finden Sie übrigens in diesem Museum.

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