Eine gute Idee: Screencasting sammelt Tutorials

Nach Qype endlich mal wieder ein originelles deutschsprachiges Angebot, dem eine sehr interessante Idee zugrundeliegt. Screencasting sammelt abgefilmte Bildschirmfolgen. Erste Filme beschäftigen sich beispielsweise mit der Installation von WordPress oder Textpattern. Ziel ist es, die von den Nutzern erzeugten Filme zu sammeln und zu kategorisieren. Für das Abfilmen wird den Windowsnutzern Hypercam empfohlen, ich möchte meine Leser aber auch auf Wink hinweisen, das mir sowohl unter Windows als auch Linux gute Dienste leistet.
Startseite Screencasting
Screencasting ist auf jeden Fall ein spannendes Projekt, das in jede Bookmarksammlung gehört.

Sechs, setzen

Ich zitiere mal aus der heutigen FTD: “Ein Beispiel ist das von Ebay gekaufte Startup Delicious, bei dem Nutzer ihre Bookmarks tauschen können.”

Keine Sorge, Sie haben nichts verpasst. Der Beitrag ist einfach nur schlecht recherchiert, was wenig Gutes für die Serie verspricht, deren Auftakt dieser Beitrag sein soll. del.icio.us gehört immer noch zu Yahoo.

Einfacher Aufgabenmanager: Toodledo

Die Betreiber von Toodledo versprechen, dass es nicht länger als 31 Sekunden dauert, um ein kostenloses Benutzerkonto einzurichten. Ich habe nicht auf die Uhr gesehen, aber tatsächlich reicht es aus, Benutzernamen, Passwort und eine gültige Mailadresse zu hinterlassen, um Zugriff auf das System zu erhalten.

Die Oberfläche des englischsprachigen Aufgabenmanagers ist übersichtlich und intuitiv gestaltet. Organisiert werden die Aufgaben konventionell in Ordnern. Beeindruckende Ajax-Spielereien sucht der Nutzer vergeblich. Dennoch wirkt die Gestaltung modern. Umsteigern aus PC-Programmen oder anderen Plattformen wird eine Importfunktion geboten, über die sich bereits erfasste Aufgaben schnell übernehmen lassen.

Bei der Aufgabenerfassung werden alle notwendigen Informationen abgefragt. Sie legen die Priorität und das Fälligkeitsdatum fest. Außerdem können Sie eine kurze Notiz zu jeder Aufgabe hinterlegen und die für die Erledigung ungefähr nötige Zeit abschätzen. Modernere Überwachungsfunktionen, etwa das Abonnieren eines RSS-Feeds, werden derzeit noch nicht angeboten. Allerdings ist es möglich, die Aufgabenliste auf die persönliche Startseite von Google zu integrieren.

Aufgabenmanagement mit Toodledo

In der kostenpflichtigen Variante, die für knapp 10 Dollar im Jahr zu bekommen ist, können die Aufgabenlisten mit anderen gemeinsam bearbeiten werden. Außerdem wird einkleines Planungstool mit angeboten, dass anhand der geschätzten Dauer einer Aufgabe einen Vorschlag für das Fälligkeitsdatum macht.

Toodledo ist eine solide Anwendung zur Organisation von Aufgaben. Die Philosophie des GTD oder eine Terminplanung fehlen aber.

Gute Gewohnheiten mit dem Internet erreichen: Joe’s Goals

43things gehört immer noch zu meinem Lieblingsanwendungen der Web2.0-Bewegung. Ein Schwachpunkt des Dienstes aus meiner Sicht ist allerdings das Fehlen einer Dokumentation der Fortschritte auf ein Ziel zu. Zwar kann ich zu jedem meiner Ziele regelmäßige Erinnerungsmails einrichten und über die Blogfunktion auch eine Art Tagebuch führen. Es gibt aber keine kalendarische Übersicht. Anders geht Joe’s Goals vor. Unter einer recht schlichten Oberfläche definieren Sie Ihre persönlichen Ziele, die mittels Tags organisiert werden.

Joe’s Goals

Zu jedem der Ziele legen Sie fest, an welchen Tagen Sie es erreichen wollen. Durch einfaches Anklicken des jeweiligen Tages verfolgen Sie somit, ob Sie das Ziel an diesem Tag erreicht haben. Damit bietet sich Joe’s Goals besonders zum Einüben neuer Gewohnheiten an. Den Fortschritt Ihrer Zielerreichung dürfen Sie auch mit anderen teilen. Dazu benachrichtigen Sie Ihre Freunde oder Partner per E-Mail direkt aus dem System heraus. Am Ende der verschickten Mail erhalten die Empfänger einen Link, der zur Übersicht der Fortschritte führt.

Verblüffend einfach, verblüffend effektiv: Joe’s Goals

Tja, schade: DRM unter Linux

Beim Durchblättern eines neuen IT-Buches aus dem Hanser Verlag, fiel mir auf der Umschlagseite der Hinweis auf, der mich zu meinem Kauf beglückwünschte und als Belohnung eine kostenlose Ausgabe als Ebook versprach. Die Idee, den Text durchsuchbar auf dem Rechner zu haben, gefiel, also flugs die angegebene URL aufgerufen. Der Prozess bis zum Download hätte durchaus etwas schlanker sein dürfen, lief aber ohne Probleme. Leider hatte ich Tor diese Arbeit unter Linux durchgeführt. Damit ließ sich der Download leider gar nicht erst starten. In diesem Fall kann der Umstand, dass ich noch ein Notebook mit Windows XP besitze, ausnahmsweise als Glücksfall bezeichnet werden. Also das ganze nochmals durchlaufen. Und tatsächlich: Wenige Minuten später lag das frisch gespeicherte PDF auf meinem System. Und da liegt es nun. Leider ist es nicht möglich, das Dokument auf meinem Linuxsystem zu benutzen, da die DRM-Komponente im aktuellen Acrobat Reader für Linux enthalten ist. Gut gemeint, ist eben das Gegenteil von gut gemacht.