Teamspinner – ein Wiki in neuem Gewand

Mit dem einfachen Begriff Online-Collaboration bietet Teamspinner seine Dienste an, um die Zusammenarbeit in Gruppen zu vereinfachen. Die Einrichtung eines neuen Benutzerkontos ist schnell und bequem. Anschließend haben Sie sofort Zugriff auf eine sehr schlicht geratene Oberfläche. Hier legen Sie sowohl die Projekte, die bearbeitet werden sollen sowie die Benutzergruppen an, die Zugriff auf die Projekte erhalten sollen. Wer sich etwas umsieht, entdeckt schnell, dass sich hinter Teamspinner nichts anderes als ein Wiki verbirgt, das um einige wenige Module erweitert wurde.

Oberfläche Teamspinner

Mit wenigen Mausklicks laden Sie zusätzliche Dokumente für das Projekt auf den Server und eröffnen binnen Sekunden ein kleines Diskussionsforum. Wenn Sie es wünschen, integrieren Sie per iFrame auch Dokumente, die außerhalb vom Teamspinner auf einem anderen Server liegen.

Leider geht bei Teamspinner die einfache Bedienung zulasten der Funktionen. Die Gestaltungsmöglichkeiten für Dokumente und auch innerhalb des Forums sind rudimentär. Zwar ermöglicht die sehr einfache Gestaltung der Oberfläche den raschen Zugriff auf alle Funktionen, Lust auf die Arbeit mit dem Service macht sie aber keinesfalls.

Voteo – (jede?)Ihre Stimme zählt

Abstimmen, neudeutsch „Voting“ macht Spaß und ist eine der einfachsten Formen aktiver Nutzerbeteiligung, die aber immer wieder Spaß macht. Mit Voteo ist eine deutschsprachige Voting-Plattform an den Start gegangen, die es ihren Nutzer erlaubt nach Herzenslust über die unterschiedlichsten Fragestellungen abzustimmen und die Antworten und Fragen zu kommentieren.

Mittels Tags sind die Umfragen organisiert. Abstimmen darf jeder Besucher. Die Kommentarfunktion ist dagegen nur registrierten Nutzern vorbehalten. Leider ist es aber selbst angemeldeten Nutzern nicht erlaubt, eigene Umfragen einzurichten. Die Oberfläche wirkt auf eine nicht genauer zu beschreibende Art sehr steril. Damit hinterlässt die Plattform wie ein nicht vollständig durchdachter Versuch, auf den Zug der Socialsoftware aufzuspringen, denn den Mut dazu, die Nutzer auch ihren eigenen Inhalt produzieren zu lassen, haben die Betreiber nicht gehabt.

So hat man schnell ein paar Stimmen abgegeben, aber Lust darauf, noch einmal wiederzukommen, lässt die Seite nicht aufkommen.

Oberfläche Voteo

Toggl – noch eine Zeiterfassung online

Mit Toggl geht ein weiterer Service an den Start, der jedem die Möglichkeit bietet, im Rahmen eines Projektes aufgewendete Zeiten online zu erfassen. Nach dem überschaubaren Prozess für das Anlegen eines neuen Benutzerkontos gelangen die Mitglieder auf eine übersichtlich gestaltete Startseite.

Projekt in Toggl

Dort legen Sie zunächst ein neues Projekt an. Diesem dürfen Sie eine beliebige Zahl an Aufgaben zuweisen. Die Oberfläche ist weitestgehend intuitiv gestaltet, gute Englischkenntnisse sind dennoch vorteilhaft, um sich schnell orientieren zu können. Toggl registriert zuverlässig die verstrichene Zeit, hat aber deutliche Schwächen in der Auswertung der Daten. So ist ein Export der gespeicherten Daten derzeit nicht möglich.

Damit ist der Service für einen Entwickler sicherlich ein schöner Proof of concept, so richtig praxistauglich ist Toggl aber noch nicht.

So geht’s Business nicht: Tempus

Mein Zeitplanbuch ist aus dem Hause Tempus, zu dem ich über Time System und Chronoplan gelandet bin. Ich bin damit auch durchaus immer noch zufrieden, wie vielleicht dem einen oder anderen Beitrag in diesem Blog anzumerken war. Seit Jahren kaufe ich mehrmals im Jahr Produkte bei Tempus und habe auf diesen Seiten ja sogar eine passende Vorlage zum Download angeboten.

Unverständlicherweise hat man mich dort nun schon im zweiten Jahr aus dem Kreise derer gestrichen, die automatisch den neuen Katalog unmittelbar nach Erscheinen erhalten. Dieser ist nun schon seit einigen Wochen als PDF online verfügbar und wurde bislang immer Anfang Juli versendet. Aber bis heute habe ich keinen erhalten.

Im vergangenen Jahr habe ich mir noch die Mühe gemacht, per E-Mail nachzufragen. Dazu habe ich jetzt schon keine Lust mehr. Tja, Herr Knoblauch, trotz Kai-Zen und Erfahrung in der Mittelstandsberatung: so macht man aus einem Stammkunden so langsam einen Ex-Kunden!

So geht’s Business: elero

Wer in ein altes Haus zieht, erlebt Überraschungen. Bei mir bestand diese in Schaltungen für Rollläden, von denen wir einige unser Eigen nennen. Leider war im gesamtem Haus keine einzige Bedienungsanleitung für die Schaltungen zu finden, die uns die Frage beantwortet hätte, wie wir die Öffnungszeiten an unsere Wünsche anpassen könnten. Also die Seite des Herstellers elero aufgerufen und mein Anliegen per E-Mail vorgetragen.

Um 6 Uhr 50 (!) des folgenden Tages habe ich dann eine sehr nette Nachricht einer Mitarbeiterin der Marketing-Abteilung erhalten, die mich darum bat, einmal an einer bestimmten Stelle der Steuerung nachzusehen, was dort geschrieben steht oder einfach zwei Fotos per E-Mail zu senden. Das hat dann zum Erfolg geführt, bereits am Nachmittag habe ich das PDF mit der passenden Bedienungsanleitung im Posteingang gehabt. Danke, elero!