Kalendersharing leicht gemacht

Eine neue ASP-Lösung für das Sharing von Kalendern betritt mit Trumba die Internetbühne. Der Dienst befindet sich derzeit noch in der Betaphase, aber bereits einige Tage nach der Bewerbung um einen Beta-Zugang erhalten Sie Ihre Zugangsdaten. Trumba gibt gar nicht erst vor, mehr zu sein, als ein Online-Kalender. Zusätzliche Funktionen, mit denen andere Anbieter versuchen, ihre Dienste aufzuwerten, suchen Sie hier vergebens.

Unter einer gut strukturierten Oberfläche tragen Sie Ihre Termine ein. Nutzer von Outlook werden sich in dem englischsprachigen Angebot sofort heimisch fühlen. Zu jedem Termin finden Sie die gleichen Felder und Optionen vor, die Sie aus dem PIM aus Redmond bereits kennen.

Zu einer Besonderheit von Trumba gehört es, dass sich eine beliebige Zahl an weiteren Kalendern anlegen lässt, die als Unterordner Ihres eigenen Kalenders aufgefasst werden können. Diese Möglichkeit wird schnell zu einer angenehmen Selbstverständlichkeit. So importieren Sie etwa dank der Unterstützung des ICal-Formats Terminsammlungen aus dem Internet (zum Beispiel Sporttermine).

Oberfläche von Trumba

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Tuxmagazine – schöne Lektüre für Einsteiger und Fortgeschrittene

Cover von Tuxmagazine
Ein schön gemachtes und dazu kostenloses Magazin für den Linux-Einsteiger ist “Tux“. Das im PDF-Format publizierte E-Zine wendet sich an den ambitionierten Einsteiger in die Linuxwelt. Zum Desktop ihrer Wahl haben die Redakteure augenscheinlich KDE auserkoren. Tipps zu GNOME und dazu gehörenden Anwendungen bilden eindeutig die Minderheit.

Auf rund 50 Seiten, die für die Bildschirmdarstellung optimiert worden sind, werden dem Leser in der aktuellen Ausgabe Tipps zu GIMP geboten, es wird erklärt, wie mit dem Konqueror optimal Dateien verwaltet werden oder wie sich der multimediale Alltag mit Xine gestalten lässt.

Wer gerade damit beginnt, tiefer in die Welt von KDE einzusteigen und über Kenntnisse der englischen Sprache verfügt, die sich als fortgeschrittenen bezeichnen lassen, dem sei Tux empfohlen. Einfach registrieren und los geht’s!

Fernsehsender – vom Aussterben bedroht?

Irgendwie scheint Mario dieser Tage eine Tüte Prophetie gefunden zu haben oder aber jemand hat ihm eine (funktionierende?) Glaskugel geschenkt. In einem sehr lesenswerten Beitrag macht er sich so seine Gedanken zur Zukunft des Fernsehens. Oder stellt vielmehr die These auf, dass Fernsehsender, so wie wir sie heute kennen, eben keine Zukunft mehr haben.

Was an TV-Werbung nervt, ist das disruptive Moment. Die Aufdringlichkeit, mit der versucht wird, Aufmerksamkeit zu erheischen, hat oft etwas Ekelhaftes. TV-Werbung schreit den Zuschauer an (meist ist sie obendrein 3 db lauter), […]

Ja, genau! So ist es. Das ist genau der Grund, warum ich mich in den letzten 12 Monaten zu einem notorischen Blogleser und Arte-Junkie entwickelt habe. 24 Stunden am Tag Günter Jauch, die x-te Wiederholung von “Der mit dem Wolf tanzt” oder “Airforce One” und dazwischen “Bier saufen – Regenwald retten” oder “Bier saufen – Bolzplätze renovieren” haben meinen eh unterdurchnittlichen Fernsehkonsum nah an die Nulllinie gebracht. Übrigens gibt es beim Shopblogger eine sehr aufschlussreiche Rechnung, wie viel wir alle saufen müssen, um nur einen läppschen Fußballplatz auf Vordermann zu bringen.

Dass der halbwegs intelligente TV-Zuschauer sein Heil in Downloads oder gerippten DVDs sucht, verwundert andere halbwegs intelligente TV-Zuschauer nicht, die Programmverantwortlichen hingegen schon. Aber anstatt mit kreativen Ideen das eigene Medium zu erneuern, bläst es sich besser zum Angriff auf die Bedrohung durch das böse Internet. Komisch, wie sich die Dinge wiederholen. Als ich anno 1996 für ein großes deutsches Verlagshaus tätig war, stand die Bedrohung durch das Internet auf der Agenda jedes deutschen Zeitungsverlags. Alle waren sich einig, unbedingt etwas gemeinsam tun zu müssen, damit ja nicht das Rubrikengeschäft wegbricht. Leider hat man sich in all den Gremien und Verbänden nicht auf das große gemeinsame einigen können. So brodelte jeder sein eigen Internetsüppchen und das Rubrikengeschäft… Naja: Kann sich noch jemand an die Kleinanzeigenseiten anno 1995 in den Wochenendausgaben von Zeitungen erinnern? Das war Lesespass für Stunden..heute geht es mit der Lektüre schneller.

Also ihr Sender..aufgewacht! Die Zukunft kommt manchmal schneller als man will…

IBM ermuntert seine Mitarbeiter zum bloggen und Mikrosklaven kommentieren

Wie bei Heise hier zu lesen ist, ermuntert Big Blue seine Mitarbeiter offiziell dazu, ein Blog zu führen. Besonders erwähnenswert erschien dem Redakteur und dem Unternehmen selbst zu sein, dass sich der Mitarbeiter durchaus als Angehöriger von IBM zu erkennen geben soll, unter der Prämisse, dass seine Gedanken keine offizielle Sichtweise des Unternehmens darstellen (Ach…). Auch Microsoft-Mitarbeiter haben Blog-Plattformen, die das Unternehmen offiziell zur Verfügung stellt und Sun auch und…

Was mich an dem Beitrag bei Heise persönlich ärgert, ist das einfach unreflektionierte Vermelden. Da habe ich an der Stelle schon kritischere Berichte gelesen.

Dass hinter der “Ermunterung” massiv Unternehmensinteressen stecken, ist augenscheinlich. Zum einen vermutlich der Wunsch etwas zu kanalisieren, was sich eigentlich nicht kanalisieren lässt, zum anderen dürften die Strategen erwarten, dass der ach so intrinsisch motivierte Mitarbeiter sein Unternehmen im Falle eines Angriffs verteidigen wird. Da ist es dann durchaus von Vorteil, wenn er sich denn auch gleich des Instrumentariums der Blogosphäre bedienen kann, um die Welt wieder gerade zu rücken. Was uns dann alle erwartet, kann man sich schon einmal bei Wolfgang etwa hier ansehen.

Die Vorstellung, dass wir zukünftig alle in Kommentaren und Trackbacks ersticken werden, die sich direkt aus der Knowledge-Base von Sun oder Microsoft speisen, macht mich schaudern…

In Verbindung bleiben

Beruf und Familie nehmen Sie derzeit vollständig in Anspruch? Sie finden im Moment einfach keine Zeit, um sich um Ihre Freunde zu kümmern? Jeder von uns durchlebt Zeiten, in denen er seine Prioritäten zugunsten des Berufs und seiner engsten Angehörigen verschiebt, aber über Jahre gewachsene Freundschaften sind zu kostbar, um sie durch permanente Vernachlässigung aufs Spiel zu setzen. Einige Anregungen, wie Sie es schaffen, in Kontakt zu bleiben:

  • Tragen Sie mindestens einmal wöchentlich eine Aktivität im Zusammenhang mit einem Freund in Ihr Zeitplanbuch ein. Ein Anruf, eine E-Mail oder ein kurzer Brief ist mit Sicherheit drin. Nehmen Sie die Pflege von Freundschaften in Ihre Liste von wiederkehrenden Aufgaben auf. Stimmen Sie Ihre Aktivitäten so ab, dass Sie sich bei Ihren Freunden und Bekannten wenigstens in einem sechswöchigen Turnus melden.
  • Schreiben Sie die Geburtstagstermine Ihrer Freunde fest in Ihren Kalender ein, damit Sie nicht vergessen, ihnen zu gratulieren. Wenn Sie ohnehin ständig vor dem Computer setzen, nutzen Sie einen Erinnerungsservice, der Ihnen rechtzeitig eine E-Mail schickt. UseTasks ist beispielsweise ein Dienst, der sich dafür eignet. Eine kurze Vorstellung finden Sie hier.
  • Schreiben Sie doch einfach einmal eine elektronische Grußkarte mit einem witzigen Motiv. Das sorgt für Gesprächsstoff und zeigt dem anderen, dass Sie noch an ihn denken.
  • Sie haben keine Zeit für einen langen Brief? Eine kleine Postkarte mit den Worten: “Habe gerade an Dich gedacht” zeigt, dass Sie den anderen nicht vergessen haben.
  • Besorgen Sie sich einen Vorrat an Gruß- und Glückwunschkarten. Denken Sie auch an das dazugehörige Porto. Deponieren Sie beides in Ihrem Zeitplanbuch. So haben Sie immer alles dabei, um schnell einen kleinen Gruß zu versenden. Nutzen Sie Wartezeiten, um diese Karten zu schreiben.
  • Legen Sie in Ihrem Terminplaner zwei Termine im Jahr fest, an dem Sie eine größere Party organisieren, zu der Sie alle Ihre Freunde und Bekannte einladen!