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Verb – ziemlich blasse Aufgabenverwaltung

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Mit Verb geht eine weitere Aufgabenverwaltung an den Start, die dem Anwender verspricht, seine Aktivitäten schnell und einfach zu verwalten. Nach der kostenfreien Registrierung können Sie unmittelbar loslegen. Verb lehnt sich an das Prinzip des GTD an, ohne diesem sklavisch zu folgen. Andererseits ist das aber auch zugleich der größte Kritikpunkt. Denn so kommt eine mehr oder weniger halbherzige Lösung dabei heraus, die wenig mehr als eine einfache Wiki-Seite kann. Aufgaben können Sie Projekten zuweisen, erfreulicherweise darf sie aber auch ohne einen entsprechenden Bezug erfasst werden. Die Seiten erstrahlen in der Web 2.0 Optik, an der sich die meisten Nutzer inzwischen aber wohl sattgesehen haben dürften. Ich trage zwar eine Brille, deswegen muss aber nicht jeder Buchstabe in Schriftgrößen von 24 Punkt erscheinen. Zu jeder Aufgabe erfassen Sie optional eine Notiz und weisen auch ein Erledigungsdatum zu. Das alles funktioniert reibungslos und ohne Probleme, aber Verb bietet nicht eine einzige Funktion, die einzigartig und nur hier zu finden ist. Wer Rememberthemilk oder Nozbe nutzt, würde im Falle eines Wechsels einen eindeutigen Rückschritt machen.

Lassen Sie sich erinnern: remindr

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Wer viel am Computer sitzt, wird im Zweifel die Erinnerungsfunktionen von Outlook oder anderen Programmen nutzen, um sich an die Fälligkeit einer Aufgabe erinnern zu lassen. Läuft das entsprechende Programm jedoch nicht, bekommen Sie von der Erinnerung auch nichts mit. Der sehr einfach gehaltene Dienst remindr ermöglicht Ihnen, ganz ohne Registrierung sich an Aufgaben oder Termine via Twitter, Jabber, E-Mail oder auch per SMS (allerdings nur im amerikanischen Raum) erinnern zu lassen.

Dazu besuchen Sie einfach die Homepage des Dienstes und tragen den Betreff der Aufgabe ein. Anschließend legen Sie noch den Erinnerungszeitpunkt und die Details zu den Erinnerungswegen fest. Schnell das Captcha ausgefüllt und schon haben Sie den Kopf wieder frei.

Launchy auf dem USB-Stick

Ich bin ja ein bekennender Fan von alternativen Programmstartern, die mir das Aufrufen von Anwendungen mittels der Eingabe von Namen erlauben. Unter Windows und Linux habe ich mich dabei sehr an Launchy gewöhnt, ein kleines und schnelles Tool zum Starten von Programmen, das aber keine weiteren großen Aktionen ausführen kann, wie etwa GNOME-Do. Da das Installieren von Programmen aber nicht auf jedem Firmenrechner so ohne weiteres möglich oder erlaubt ist, bietet Ihnen die Software auch einen Modus für den USB-Stick.

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So haben Sie Ihren Lieblingslauncher gleich immer dabei. Um Launchy unter Windows auch unterwegs zu nutzen, kopieren Sie den gesamten Programmordner von Ihrer Festplatte auf den Stick. Führen Sie Launchy jetzt vom USB-Stick aus und mit einem Rechtklick oder den Klick auf das Zahnrad die Optionen der Software. Innerhalb des Registers „Generall“ aktivieren Sie im unteren Abschnitt den Punkt „Portable Mode“. Verlassen Sie anschließend das Programm. Nun werden die Eigenschaften des Programms auch auf dem Stick gespeichert und Sie setzen den Launcher auch mobil ein.

Da ich mir Passwörter nicht merken kann

Jedenfalls nicht für die vielen hier vorgestellten Portale und Services, aber auch keine Lust darauf habe, immer das gleiche Kennwort zu verwenden, das dann einem Angreifer die Option einräumt, sich alle meine Benutzerkonten anzusehen, habe ich mich für ein Masterkennwort entschieden, das ich nach einem einfachen Prinzip abändere.

Das funktioniert so: Angenommen Sie nutzen als Masterkenntwort die Folge: tzuiop. An und für sich nicht sehr clever, es soll sich hier lediglich um ein Beispiel handeln. Ergänzen Sie dieses Masterkennwort um die ersten drei oder vier Anfangsbuchstaben des Dienstes, den Sie schützen wollen und stellen Sie die Ergänzung an den Beginn oder das Ende des Masterkennworts.

Um Ihr Myspace-Konto zu schützen ergibt sich damit: mysp+tzuiop oder tzuiop+mysp. So brauchen Sie sich lediglich ein gutes (!) Kennwort und den Mechanismus zu merken, wie Sie das Kennwort verändern.

Protokollieren Sie Ihre Stimmungen

Mit Lifemetric habe ich Ihnen vor einigen Tagen eine Webanwendung vorgestellt, die eine Art von Gefühlstagebuch zur Verfügung stellt. Wenn Sie lediglich das Auf und Ab Ihrer Stimmungen beobachten wollen und Twitter nutzen, geht es noch einfacher. Mit http://highxlow.com nimmt ein kleiner Bot Ihre Meldungen über Ihre augenblickliche Verfassung auf. Haben Sie gute Laune und fühlen sich wohl schicken Sie eine Twitternachricht an „highiam“ und geben einen kurzen Text als Erinnerung ein. Umgekehrt genügt eine Nachricht an „lowiam“, um zu signalisieren, dass es Ihnen nicht besonders geht. Das Portal protokolliert diese Nachrichten und stellt den grafischen Verlauf dann mittels http://highxlow.com/Ihr_Twittername zusammen. Eine nette Idee und wer ohnehin twittert, braucht sich nicht noch auf einer anderen Seite anzumelden.