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OpenOffice und Google Docs synchron halten

Dank Gears können Sie ja an Ihren Office-Dokumenten, die Sie bei Google gespeichert haben, selbst dann weiterarbeiten, wenn keine Verbindung zum Internet besteht. Ich persönlich habe mich aber an zahlreiche Shortcuts und meine Autotexte in OpenOffice so gewöhnt, dass ich umfangreichere Arbeiten lieber mit diesem Programm bearbeite, dennoch aber auf die Verfügbarkeit der Dokumente über das Google Office nicht verzichten möchte. Ein faszinierendes Tool ist OpenOffice.org2GoogleDocs. Es ist als Erweiterung für das OpenOffice (StarOffice)-Paket konzipiert und erlaubt die Synchronisation der Dokumente zwischen PC und Google-Office und sogar Zoho Office. Voraussetzung ist allerdings, dass Java auf Ihrem PC installiert ist.
docsyncer

Die Installation ist schnell erledigt und völlig unkompliziert. Nachdem die Erweiterung eingerichtet und Writer das erste Mal gestartet ist, finden Sie eine zusätzliche Symbolleiste im Programmfenster vor. Mit einem Klick auf „Importieren“ wird blendet Ihnen die Erweiterung einen kurzen Dialog ein, in dem Sie die Zugangsdaten für Ihr Google-Konto eintragen. Auf Wunsch wird dieser Eintrag dauerhaft gespeichert. Klicken Sie dort auf „Dateiliste laden“. Das Programm stellt eine Verbindung mit dem Server her und zeigt Ihnen dann die bei Google gespeicherten Dokumente. Mit einem Klick auf „Öffnen“ wird das Dokument nun in den Writer geladen.

Umgekehrt funktioniert dann das Hochladen einer Datei, die Sie lokal bearbeitet haben. Sie klicken auf das Symbol für den Export, geben wieder Ihre Zugangsdaten ein und übertragen die Datei.

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Für Vielschreiber ein Muss: Writer Tools für OpenOffice

Wer seine berufliche Zeit mit dem Verfassen von Artikeln oder Büchern zubringt, steht immer wieder vor gleichen Aufgabenstellungen. Nachschlagen von Begriffen, Speichern von Textschnipseln, die sich später besser eignen aber auch administrativen Probleme, wie die Datensicherung des Schriftstücks, das gerade bearbeitet wird.
Wenn Sie überwiegend mit OpenOffice oder StarOffice arbeiten, können Sie sich den Arbeitsalltag mit den vorzüglichen Writer Tools erleichtern, die sich als Extension mit wenigen Mausklicks in das Programm integrieren lassen.

writertools 1

Das Programmpaket besteht aus einer Extension und eine Base-Datenbank, die für veschiedene Module benötigt wird. Für die Installation müssen Sie zunächst das Archiv entpacken und dann einerseits die Extension in OpenOffice installieren sowie die Datenbank registrieren. Nach einem Neustart des Writers kann es dann losgehen.
Alle Komponenten sind über einen zentralen Menüpunkt zu erreichen. Dazu gehören u.a.:

  • Ein Timer, über den Sie die Bearbeitungszeit dokumentieren
  • Eine Aufgabenverwaltung
  • Eingangskörbchen, das Textschnipsel und Notizen aufnimmt
  • Die Datensicherung des aktuellen Dokuments per FTP oder per E-Mail

Alle Module arbeiten stabil, sowohl unter einer Windows als auch Linuxumgebung. Mein Tipp: Unbedingt einmal ausprobieren!

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Scribus vs. OpenOffice 0:1

„Zudem haben wir «lebe wohl» zu Scribus gesagt und sind auf OpenOffice.org umgestiegen. Klar ist dies nicht die professionellste Variante ein Magazin zu layouten, aber sie funtkioniert und ist für alle einfacher zu bedienen.“ schreibt die Redaktion von Yalm-Magazine. So leistungsfähig Scribus inzwischen geworden ist, so widerspenstig zeigt es sich manchmal in Detailfragen. Und die Layoutmöglichkeiten des Writers sind für eine Textverarbeitung schon ziemlich beachtlich.

Fachinformationsdienst für OpenOffice gestartet

Logo OpenImpuls.de Openimpuls ist der Name eines neuen, kostenpflichtigen Informationsdienstes rund um OpenOffice / StarOffice. Die Publikation wird ausschließlich online vertrieben. Für 2,49€ pro Ausgabe erhält der Leser dann einmal wöchentlich seine aktuelle Ausgabe automatisch per E-Mail, wahlweise als PDF oder HTML.

Die Kollegen um David Dangel suchen derzeit allerdings offensichtlich noch nach der Form des Angebots, denn bisher gehen die Artikel und Tipps nicht über die ohnehin kostenlos verfügbaren Tutorials des OpenOffice-Projekts hinaus. Damit fallen Einsteigern sicherlich die ersten Schritte leichter, Fortgeschrittene finden für den Preis aber einfach noch zu wenig Inhalte. Anerkennenswert ist es dennoch, dass sich ein Verlag wie VNR nun eines solchen Themas annimmt.

Star Office 8 ist da – mein erster Eindruck

Seit gestern ist StarOffice 8 offiziell verfügbar. Da OpenOffice 2.0 sich noch im Stadium eines Releasekandidaten befindet, basiert die kommerzielle Variante also auf einer früheren Version.

Splashscreen StarOffice 8

Ich habe mir gleich die aktuelle Version einmal für Sie angesehen.

Kauf und Installation
Entgegen seiner bisherigen Gepflogenheiten bietet Sun diese Version auch in der deutschen Sprachvariante zum Download an. Eine Kreditkarte genügt, um sofort loslegen zu können. Inklusive Steuern werden dann 82 US-Dollar für den Download fällig. Ende Oktober soll es auch eine Boxvariante im Handel geben. Im Vergleich zum Vorgänger ist der Preis damit leidlich stabil geblieben. Allerdings nur auf den ersten Blick, denn vor dem Download entscheidet man sich für ein Betriebssystem. Auch im Kleingedruckten auf der Website ist geschrieben, dass man eine Version für Windows oder Linux oder Solaris erhält. Ich bin gespannt, ob Sun dies auch bei den Boxen fortführt. Der Download lief stabil durch.

Ich habe die Linuxversion erworben. Übertragen wird dann sinnigerweise ein ZIP-Archiv, was zwar keine Probleme bereitet, aber bisher hat Sun hier auf tar.gz gesetzt. Im Archiv enthalten sind zwei PDF-Dateien mit den üblichen Kurzdokumentationen und ein Shellskript.

Das Skript entpackt dann alle Installationsdateien in einem Verzeichnis eigener Wahl. Das Ausführen des eigentlichen Installationsskripts, das auf Java basiert, machte dann leider Probleme. Das Javaprogramm ließ sich weder unter SuSE 9.3 noch unter SuSE 9.1 starten. Glücklicherweise liegen alle Programmkomponenten als RPM vor. Damit lief die Installation dann schnell durch. Allerdings finde ich es etwas unverständlich, dass Sun hier den bisherigen, doch sehr komfortablen, Installer aufgegeben hat.

Erster Start
Von OpenOffice 2.0 bereits etwas Kummer gewohnt, war ich von dem verhältnismäßig langem Anzeigen des Splashscreens beim ersten Start nicht überrascht. Das Geheimnis: Ein Einrichtungsassistent kümmert sich um die Übernahme von Benutzerdaten aus aufgefundenen Vorversionen. Interessanterweise wurde eine Standardinstallation von StarOffice 7.0 dabei nicht berücksichtigt.

StarOffice Writer
Auf den ersten Blick hat sich die Oberfläche des Writers nicht sonderlich verändert. Das etwas überlebte Konzept der Symbolleiste am linken Bildschirmrand wurde aufgegeben. Insgesamt hat sich StarOffice optisch damit mehr an Microsoft angenähert. Neu sind Werkzeugleisten, die sich innerhalb eines bestimmten Kontext automatisch einblenden. So hilft bei der weiteren Bearbeitung einer Tabelle die Tabellenwerkzeugleiste, bei Nummerierungen die Leiste Nummerierungen und Aufzählungen. Meiner Ansicht nach ein Schritt in die richtige Richtung zu mehr Benutzerfreundlichkeit.

Oberfläche StarOffice Writer 8

Die meisten Neuerungen bleiben aber unter der UI verborgen und dürften aus Berichten zu OpenOffice 2.0 bereits bekannt sein.

  • Neues XML-Datenformat.
  • Neuer Datenbankmanager, der verspricht die Verknüpfung mit bereits vorhandenen Datenbanken einfacher zu machen.
  • Mehr Optionen beim Export in das PDF-Format.

Neben diesen herausragenden Neuerungen wurden zahlreiche Funktionen im Detail verbessert. Seien es nun die Formate in Tabellen oder der neu konzipierte Assistent für Serienbriefe.

Werkzeugleiste StarOffice 8

Die Arbeit mit der frischen neuen Oberfläche hat sofort Spaß gemacht. Auch dieser Beitrag entstand im neuen StarWriter. In den nächsten Tagen stelle ich Ihnen dann die weiteren Neuerungen des neuen StarOffice 8 vor.