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Blogilo – endlich ein guter Blogeditor für Linux

Die meisten meiner Einträge in meinen Blogs verfasse ich, obwohl ja eigentlich ein überzeugter Linux-Nutzer mit dem Windows-Programm Blogdesk. Hier haben es mir insbesondere die sehr guten Bildfunktionen angetan. Mit den Blog-Programmen unter Linux bin ich nie so richtig warm geworden. Diese schicken zwar ohne Probleme Beiträge an das Blog, sind aber alles andere als komfortabel. Mit Bilbo Blogger Blogilo sieht die Sache da schon anders aus. Das KDE (4) Programm bietet, wie Blogdesk auch, einen WYSIWYG-Editor, die Darstellung des Quellcodes sowie eine integrierte Vorschau. Sie können damit bereits auf dem Server vorhandene Beiträge bearbeiten. Was das Zusammenspiel mit WordPress anbelangt, funktioniert die Änderung des Zeitstempels ebenso wie das Tagging der Beiträge. Wenn jetzt noch eine Funktion dazukäme, die automatisch Thumbnails für Grafiken ausführt, wäre ich wunschlos zufrieden!

Twingly Bildschirmschoner – Eyecandy der besonderen Art

Vielleicht kennen Sie bereits die Blogsuchmaschine Twingly, die sich Ihnen als Alternative oder Ergänzung zur Blogsuche von Google anbietet. Erst durch Zufall bin ich vor wenigen Tagen auf den offiziellen Bildschirmschoner des Anbieters gestossen, der leider nur für Windows verfügbar ist. Das in .Net umgesetzte Werkzeug zeigt Ihnen die neuesten Blogposts weltwelt in Form einer netten grafischen Animation und einer kurzen Schlagzeile. Im so genannten interaktiven Modus können Sie dann die Drehung des Globus beeinflussen. Damit erinnert die Darstellung ein wenig an Google Earth.

twingly

Wenn Sie mit der Maus auf einen Eintrag auf der Weltkugel zeigen, lesen Sie dazu dann nicht nur die Schlagzeile sondern auch noch die Quelle und eine kurze Zusammenfassung des Postings. Das ist nicht nur hübsch anzuschauen, sondern nützlich noch dazu.

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WordPress kann einen schon wahnsinnig machen

Der Teufel steckt ja wie immer im Detail. Nachdem ich das Update soweit als gelungen bezeichnen wollte, probierte ich mal die Konfiguration mit Blogdesk aus. Lief alles soweit super, bis zu der Stelle, wo Bilder hochgeladen werden sollten. Die wurden prompt nicht angezeigt. Aber auch im Media-Manager nicht, obwohl physikalisch auf dem Server vorhanden. Ein Rechte-Problem war es auch nicht. Nach langem Gefummel, Ausprobieren von Pfaden, Rechten und ähnlich erfreulichem, funktioniert es nun. Mit Blogdesk wohlgemerkt. Mit dem Internet Explorer funktioniert der Mediamanager ebenfalls hervorragend, nur mit dem Firefox kriege ich keine Datei hochgeladen. Aber das untersuche ich heute bestimmt nicht mehr.

Social Media Optimization – die neue Sau

SEO und SEM kennen Sie sicherlich bereits als Abkürzungen, mit denen Consultants recht leicht unwissende Marketing-Abteilungen beeindrucken. Nun geht aber der Trend der Social Networks und Blogs auch nicht an Werbeagenturen vorbei und schon wird eine neue Sau durch das Dorf des Online-Marketings getrieben. Die Abkürzung diesmal SMO, was für Social Media Optimization steht. Die Idee dahinter können nur Wirtschaft- oder Diplominformatiker entwickelt haben, die Blogs und Blogsuchmaschinen letztlich auf ihre Funktionen hin analysiert und dabei die Menschen vergessen haben. Es geht schlicht darum, Unternehmen mit Instrumenten aus der Web 2.0 Welt zu beglücken, ohne Rücksicht darauf, ob die Firma überhaupt schon Ansätze zeigt, ein Web 2.0-Unternehmen zu werden.
Auf den schicken Powerpointfolien, von denen es auch einige bei Slideshare zu entdecken gibt, wird dann die Funktionsweise von Blogs und ihren tollen Möglichkeiten der Vernetzung und Trackbacks aufgezeigt. Da muss man doch dann einfach dabei sein, denn der Web 2.0 Zug darf nicht ohne das Unternehmen fahren und andererseits kann doch leichter seine Zielgruppen nicht erreichen, oder?
Nickt die Marketingabteilung dann zunächst zustimmend verständnislos geht es in die nächste Phase: Es hagelt Angebote. Und da werden dann schnell ein paar Tausend Euro fällig für eine „Blogsearch Optimierung“, die „Installation eines Corporate Blogs inklusive Vernetzung in der Blogosphäre“ oder auch „Social Media Newsdesk“, die dann letztlich nichts anderes sind als eine im Design des Unternehmens erscheinende WordPress-Installation. Für teuer Geld wird dann auch noch für Eintragungen bei Mr. Wong oder del.icio.us gesorgt und schon ist man dabei!
Soweit die Theorie: Das das nicht klappen kann, liegt eigentlich auf der Hand. Ähnliche Gedanken haben ja vor knapp zwei Jahren immer mehr Unternehmen dazu bewogen, ein eigenes Blog zu installieren. Die Erfolge der A-Blogger waren scheinbar mühelos auf Unternehmen zu übertragen, der Markt für Handlungsanweisungen für das Corporate Blogging wurde mit allerlei Handreichungen überschwemmt. Was draus geworden ist, hinterfragt niemand mehr. Völlig leblos und in Erstarrung rotten nun Bloginstallation vor sich her, die darauf warten mal wieder aktualisiert zu werden. Der Shopblogger macht fröhlich weiter, der Mann hat schließlich etwas zu sagen, während zahlreiche Corporate Blogs, die letztlich über die Menschen hinter dem Unternehmen nichts verraten haben und sich in Selbstreflexionen über die eigenen Produkte verstiegen, vor sich hindümpeln. Aber wieso ist das nur so?
Nun sind wir beim Thema „Menschen“ statt bei Zielgruppen. Ich persönlich lese regelmäßig das Blog von XING. Hier erlauben die Macher einen (kleinen) Blick hinter die Kulissen der Plattform, was auch die Vorstellung des einen oder anderen Mitarbeiters beinhaltet.
Ich lese das Blog aber eben nicht, weil es überhaupt das Blog gibt, sondern weil ich an diesem Unternehmen interessiert bin und neugierig auf die Menschen, die dort arbeiten. Nur war das Interesse am Unternehmen vor dem Blog und ich wäre mit Sicherheit nicht Mitglied bei XING geworden, nur weil es ein schickes Blog gibt. Genauso wenig, wie ich auch nur eine Tüte von Frosta essen würde, nur weil es ein Blog gibt. Umgekehrt würde ich schon den einen oder anderen Kollegen für Projekte begeistern wollen, weil er sich in seinem Blog als Experte auf einem Gebiet präsentiert. Und dies geht wahrscheinlich nicht nur mir so, sondern durchaus auch anderen Bloglesern so.
Die Idee hinter den Socialnetworks und Ihren Kommerzialisierungen funktioniert sicherlich, denn ich gebe durchaus etwas auf die Empfehlungen aus meinem Netzwerk, sei es bei del.icio.us oder Qype. Aber, damit ich etwas auf diese Empfehlungen gebe, muss man erst einmal Teil meines Netzwerks werden und genau auf diese Frage, wie denn ein Unternehmen oder eine Marke Teil meines Netzwerks werden soll, hat SMO keine Antwort. Sie ist schlicht Trickserei. Menschen und Unternehmen, die wirklich etwas zu sagen haben und sich dazu des Bloggens bedienen wollen, werden ihre Leser finden und dann läuft das mit dem Trackback und Vernetzen von ganz allein. So einfach ist das.

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In eigener Sache: Mitstreiter gesucht

Einmal wieder eine Meldung in eigener Sache. Für ein neues Blog-Projekt suche ich noch nach Autoren, Journalisten und Bloggern, die Lust haben, rund um die Themen

  • Computertechnologie (Anwenderbezogen)
  • Zeitmanagement
  • Selbstmanagement
  • „Lifehacks“

zu bloggen. Etwa 2-3 Beiträge die Woche zu einem oder mehreren der Themen wären schön. Im Vordergrund sollte der Spaß an der Sache stehen, auch wenn dabei eine klitzkleine Aufwandsentschädigung pro Beitrag herausspringen sollte. Wer der Meinung ist, dass dies genau sein Thema ist, wendet sich am besten an die im Impressum genannte E-Mail.