Freesoftwaremagazine – ein wunderbares Heft

Heute möchte ich Sie auf ein noch recht junges, englischsprachiges Magazin aufmerksam machen, das sich ausschließlich dem Thema “Freie Software” widmet. Beim Lesen des “Free Software Magazine”:http://www.freesoftwaremagazine.com fällt auf, dass hier Profis und Fachleute mit viel Herzblut schreiben, die an die hinter freier Software stehenden Ideen glauben, zugleich aber auch die kommerziellen Aspekte nicht aus den Augen verlieren, denn schließlich muß jeder Programmierer auch von etwas leben.

So reicht die Bandbreite der Themen von einem Workshop zur Spambekämpfung mit Postfix bis hin zu Guerilla Marketing für OpenSource Produkte. Apropos Marketing: Da Redakteure und Programmierer im allgemeinen die Notwendigkeit des Geldverdienens verbindet, bietet die Zeitschrift ein zweistufiges Abo-Modell an.

* Das Magazin kann als gedruckte Ausgabe zum Preis von 35 US-Dollar für 6 Monate, bzw. 60 Dollar für 12 Monate abonniert werden.

* Bevorzugen Sie eine rein elektronische Ausgabe im PDF-Format, erhalten Sie dieses Abonnement für 24 Dollar für 12 Monate. Sie erhalten dann Ihr Exemplar ganz bequem per E-Mail, allerdings einige Tage nach den Abonennten der gedruckten Ausgabe.

* Ältere Ausgaben werden zum kostenlosen Download als PDF zur Verfügung gestellt.

Gerade durch die Möglichkeit, sich die zurückliegenden Ausgaben ansehen zu können, braucht niemand die berüchtigte Katze im Sack zu kaufen. Probieren Sie doch auch einfach einmal dieses wirklich fabelhafte Magazin aus!

In KMail per Tastenkürzel auf Ordner zugreifen

Wer über ein Tastenkürzel direkt auf einen Ordner in KMail zugreifen möchte, kann dies ab Version 1.8 (Teil von KDE 3.4) tun. Ein solcher Zugriff ist schnell eingerichtet:

# Markieren Sie den gewünschten Ordner in der Übersicht mit einem rechten Mausklick.
# Wählen Sie aus dem Kontextmenü den Eintrag *Kurzbefehl zuweisen*
# Klicken Sie in dem nachfolgenden Fenster auf den Schalter, der mit *Keine* beschriftet ist.
# Nun führen Sie die gewünschte Tastenkombination aus.
# Schließen Sie den Dialog mit einem Druck auf OK.

Was Sie schon immer über GMail wissen wollten

Jim Barr hat auf seinen Seiten eine, aus meiner Sicht vollständige, “Sammlung an Tipps und Tricks”:http://g04.com/misc/GmailTipsComplete.html#Tip-03 rund um “Googles GMail”:http://www.gmail.com Dienst zusammengestellt. Hier finden Sie mit Sicherheit alle Ihre Fragen beantwortet, und wer noch einen Acount benötigt, melde sich an dieser Stelle. Ich habe erneut 50 Einladungen zu vergeben.

Eine weitere Quelle (nutzlosen?) Wissens

Vor wenigen Tagen habe ich mich über das wunderbare Buch von “Ben Schott”:https://news.lamprecht.net/index.php?p=36 ausgelassen, der einen Fundus an originellen und skurilem Wissen zusammengetragen hat, das seinesgleichen sucht. Verwundert stehe ich nun gestern in einer der Buchhandlungen meines Vertrauens und blicke auf ein Werk, bei dem es sich, höflich formuliert, optisch um eine Entlehnung von Schotts Sammelsurium handelt. Dreistes Plagiat, denke ich mir, und nehme das Buch mit, nicht zuletzt, um an dieser Stelle meiner verehrten Leserschaft Kostproben eines miesen Plagiators aufzutischen.

Tatsächlich hat Manfred Walch bei der Gestaltung von “Ringels Randnotizen” eine -Kopie- Entlehnung geschaffen, aber damit hört die Überschneidung beider Titel bereits auf. Während Schott Wissen sammelt und damit auch zur Bildung seiner Leser beiträgt und wohl auch beitragen will, hat der Autor Michael Ringel, Redakteur der taz, eine Sammlung von Listen zusammengestellt, die auf ihre Art und Weise zwar auch irgendwie zur Bildung beitragen, aber dank ihrer sich in die Gedankengänge ätzenden Polemik einfach nur Spaß machen:

* Die zehn ekligsten Geräusche,
* Die zehn berühmtesten Dopingfälle,
* Sieben deutsche Schriftsteller, die Berufssoldaten waren,
* Die zehn merkwürdigsten Befehle aus “Raumpatrouille Orion”

um nur einige Beispiele aus dem 240 Seiten starken Werk zu nennen.

Ringels (Be)Wertungen verblüffen, amüsieren und wecken in jedem Leser eine Menge Erinnerungen, sei es an die 70er, 80er oder 90er Jahre. Gehen Sie los und kaufen Sie dieses Buch! Sie werden es nicht bereuen!

*Oder auch gleich hier bestellen:*

Cover Ringels Randnotizen

Endlich: des Rätsels Lösung für “intelligente” 404 Meldungen im IE

Da habe ich mir die Mühe gemacht, und eigene Standardfehlerseiten erstellt.

Dann kam der Test. Firefox, kein Problem; Konqueror, kein Problem. Dann folgte der Test mit dem Internet Explorer, der, wie ich meinen Logs entnehmen kann, doch noch immer von der Mehrheit meiner Besucher genutzt wird. Pustekuchen: Dort kam ein vom Browser angezeigte Fehlermeldung.

Nochmals alles überprüft, nochmals der gleiche Test, nochmals gleiches Ergebnis im Internet Explorer. Da ich keine Lust hatte, mich weiter in die Sache zu verbeissen, habe ich dann die Standardfehlerseiten meines Providers wieder eingespielt.

Demütigend und irgendwie zweifelte ich an mir selbst, denn *diese* Fehlermeldungen akzeptierte auch der Internet Explorer. Woran ich gescheitert bin, verdanke ich “Jan’s Technik Blog”:http://www.theofel.de/archives/2005/03/intelligenter_i.html.

Nun muss ich mich gleich zweimal bedanken: Einmal bei Jan für den entscheidenden Hinweis, den ich auch bald umsetzen werde, und bei Microsoft für diese wirklich blöde Programmiererei.