Greifen Sie mit Google auf gespeicherte Suchanfragen zu

Dass “Google”:http://www.google.com die Suchabfragen seiner Besucher speichert und auswertet, dürfte hinlänglich bekannt sein. Nun stellt der Dienst eine neues Angebot vor, das sich noch im Betastadium befindet, dem Nutzer aber die Möglichkeit bietet, auf seine bisher durchgeführten Suchabfragen wieder zuzugreifen.

Für die Nutzung ist einen Registrierung nötig. Sofern Sie bereits über einen Account bei Google verfügen (z.B. für “GMail”:http://www.gmail.com) kann auch dieser genutzt werden.

Damit Ihre Suchanfragen auch über die “Such-Historie”:http://www.google.com/searchhistory/ zur Verfügung stehen, darf die Abfrage nur über Google.com erfolgen. Einmal eingerichtet, werden Ihre Anfragen und die angeklickten Resultate protokolliert.
Google History
Wie von Google gewohnt, ist die Bedienung sehr einfach. Über einen kleinen Kalender wechseln Sie gezielt zu einem bestimmten Datum, um sich die Suchabfragen des Tages anzeigen zu lassen. Auf der Startseite der Suchhistorie finden Sie wie bei einem Blog eine Reihe von Einträgen.

Über das Eingabefeld können Sie nun zwei verschiedene Suchabfragen durchführen:

* Suche in den bereits protokollierten Abfragen
* Neue Suche im Internet

Möchten Sie die Protokollierung unterbrechen, ist dies über den Link *Pause* möglich. Mit diesem Service ergänzt Google aus meiner Sicht sein Portfolio sinnvoll. Die über die Suchhistorie angebotenen Daten liegen Google selbst ohnehin vor. Nun hat jeder Nutzer auf Wunsch wenigstens etwas davon.

Der Konqueror verwaltet auch Ihren Kalender

Wussten Sie, dass Ihren (einen) Kalender unter KDE 3.4 direkt im Konqueror einsehen und bearbeiten können? Dazu klicken Sie einfach auf die gewünschte ICS-Datei. Der Kalender wird nun in den Konqueror geladen. Verschaffen Sie sich schnell einen Überblick oder tragen Sie einen neuen Termin ein, ohne erst KOrganizer oder Kontact zu starten.

Notizen richtig schreiben

Einen großen Teil unseres Lebens verbringen wir mit dem selbstständigen Aneignen von Wissen. In der Schule, an der Universität, bei Seminaren. Im Berufsleben gilt es, in Besprechungen wichtige Beschlüsse und Arbeitsergebnisse festzuhalten. Umso erstaunlicher, dass sich nur die wenigsten Menschen damit auseinandersetzen, wie man wirklich gewinnbringend solche Fakten notiert. Und so sitzen viele Studenten während der Prüfungsvorbereitung vor einem Konvolut an losen Blättern, die einen Spiegel der in Seminare und Übungen investierten Zeit darstellen, aber wenig zur Erinnerung beizutragen scheinen. “Ach hätte ich das doch anders aufgeschrieben!, In welchem Zusammenhang steht das?”
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KDE 3.5 – die Antwort?

Bereits vor einiger Zeit habe ich über die “kommende KDE-Version”:https://news.lamprecht.net/index.php/03/22/kde-35-oder-kde-4-das-ist-die-frage/ geschrieben. Schien die Frage offen zu sein, ob das nächste Release bereits die Version 4 sein würde, oder doch noch eine Zwischenversion veröffentlicht wird, haben sich die Entwickler anscheinend gegen eine längere Wartezeit und für einen kürzeren Produktzyklus entschieden. So findet man “hier”:http://developer.kde.org/development-versions/kde-3.5-features.html bereits eine Liste der geplanten Funktionen für KDE 3.5.

Eine beeindruckende Liste, wenigstens was die *Zahl* der Funktionen anbelangt.
Was die Zahl der *Updategründe* betrifft, ist die Liste aber aus meiner Sicht eher enttäuschend.

Schade: Anstatt sich immer mehr dem “Höher, Schneller, Weiter” zu widmen, hätte meinem Lieblingsdesktop eine Zeit der Konsolidierung durchaus gut getan.
Die Liste der geplanten Features ist umfangreich, aber werden diese neuen Funktionen tatsächlich gebraucht? Keine Frage: Ich kann die Entwickler gut verstehen: neue Funktionalität zu schaffen macht sicher mehr Spass als Fehler zu beheben oder bestehende Funktionen in ein anderes Framework zu portieren.

Aber – es sei nochmals betont – begeisterter Anwender von KDE strapaziert mich auf Dauer aber die Konfrontation mit alten bekannten und immer neuen Fehlern. Geradezu ein Klassiker sind die von Release zu Release immer mehr ein Eigenleben führenden Desktop-Symbole, die sich oft nicht an die vom Anwender gewünschten Positionen halten.

Aber wer weiss: die Wege zu einem neuen KDE-Release sind oft verschlungen und eine Featureliste für KDE 4 gibt es ja auch. Vernünftig wäre aus meiner Sicht, die Geschwindigkeit und den Ressourcenverbrauch zu optimieren, häufig gemeldete Fehler zu beheben und diese gehärtete Version auf die neue QT-Version zu heben. Vielleicht wird mein Wunsch ja sogar erhört?