lis.to – die Aufgabenverwaltung für Linux und Windows

Die Popularität von GTD führt auch dazu, dass das Angebot an Softwarelösungen, die dem Anwender bei der Organisation von Aufgaben und Listen helfen, immer unüberschaubarer wird. Heute stelle ich Ihnen lis.to vor, eine Anwendung, die wirklich einfach ist: Einfach in der Installation und Bedienung.

Da das Programm in Java geschrieben wurde, ist es sowohl für Linux als auch Windows verfügbar. Auch eine Installation wurde eingespart. Sie laden sich ein Archiv auf Ihren Rechner herunter und entpacken es in einem Ordner Ihrer Wahl. Durch den Aufruf des JAR-Archivs wird das Programm gestartet. Hier wäre für unerfahrene Linuxanwender vielleicht ein kleines Script eine gute Idee, die den Java-Aufruf durchführt.

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Nach dem ersten Aufruf blickt der Anwender nicht auf einen leeren Bildschirm, sondern auf eine Reihe von Demodaten, die den Umgang mit der Software erklären sollen. Statt des Begriffs “Liste” arbeitet lis.to mit Ordnern, die zur Organisation der Aufgaben verwendet werden. Die sind auf der linken Seite des Programmfensters angeordnet und zeigen mit einer kleinen Ziffer an, wie viele Aufgaben sich darin befinden.
Die Aufgaben selbst erfassen Sie in einem übersichtlichen Dialog, den Sie zeitsparend mit einem Tasturkürzel starten. Clever: Der Dialog erlaubt die stapelweise Eintragung von Aufgaben und dank einer einfachen Syntax geht die Eingabe wirklich rasant. listo 2

Zur besseren Übersicht haben die Entwickler auch verschiedene Ansichten spendiert. So erfassen Sie mit einem Blick Aufgaben die Heute, Morgen oder innerhalb der nächsten sieben Tage fällig werden.

Insgesamt eine wirklich einfache und vor allem schnelle Aufgabenverwaltung, die deutliches Potential hat. Ideen für die weitere Entwicklung wären aus meiner Sicht eine Schnittstelle zu Rememberthemilk, die Synchronisation mit unterschiedlichen Installation, eine einfachere Einrichtung der Software auf USB-Sticks oder auch die Bereitstellung eines Dienstes für Conduit.

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Penny wird 35 – und bestraft seine Kunden?

Da fiel mir doch ein Prospekt von Penny in die Hände. Die Handelskette feiert ihren 35. Geburtstag. An und für sich nichts verwerfliches, schließlich werde ich in wenigen Tagen 40. Was mich überraschte, war dann doch, dass man sich anlässlich des Festes zu einer Bestrafung der Kunden entschlossen hat. So wird ein Gewinnspiel veranstaltet, bei dem es als Preis etwa 35 Jahre lang, wöchentlich (!) ein Glas eines Brotaufstrichs zu gewinnen gibt. Sind das wunderbare Aussichten? Jede Woche erhalten Sie ein Glas eines Brotaufstrichs! Toll.

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Basket – Evernote Alternative für KDE

In den letzten Wochen bin ich ein ziemlicher Fan der Software Evernote geworden, die Ihnen dabei hilft, Notizen aller Art zu sammeln und zu einem eigenen Wissensarchiv zu verdichten. Die Grundidee, unstrukturierte Informationen zu sammeln und durchsuchbar zu machen, ist fürwahr so neu nicht. PC-Veteranen erinnern sich vielleicht noch an die Windows-Software AskSam, die ähnliche Ansätze verfolgte. Auch unter Linux gibt es bereits einige gute Lösungen wie die bekannten Programme Tuxcards und Tomboy. Als Alternative für KDE-Liebhaber steht BasKet Notizblätter für die Informationssammlung zur Verfügung.

Während andere Programme mit der Symbolik von Notizbüchern arbeiten, organisiert BasKet, seinem Namen getreu, die Inhalte in so genannten Körben. In einer Datei legen Sie so unterschiedliche Körbe an, die wiederum untergeordnete Sammlungen enthalten können. Die Informationen liegen also in einer Baumstruktur vor.

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Ein Korb ist dabei wie eine Leinwand, die den Hintergrund für die Datensammlung bildet. Das Einrichten eines neuen Korbs erfolgt am einfachsten über das Menü „Korb“, wodurch dann ein Assistent gestartet wird. Dort vergeben Sie einen Namen, legen fest, an welcher Stelle innerhalb der Hierarchie der Korb angeordnet werden soll und definieren ein Grundlayout.
Über die Eigenschaften des Korbs, die Sie aus der Übersicht per rechter Maustaste aufrufen, kann auch eine Hintergrundfarbe und ein Bild definiert werden. Sobald der Korb angelegt ist, beginnen Sie mit der Datensammlung.

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Im einfachsten Fall handelt es sich um einen Text. Dann genügt ein Druck auf die Einfg-Taste und Sie schreiben los. Durch so genannte Marker wandeln Sie eine solche Notiz in eine Aufgabe um, der dann ein Ankreuzfeld vorangestellt wird. Eine Funktion, die so auch Evernote bietet. Gesammelt werden aber auch Verknüpfungen in das Dateisystem, also Dokumente, die eine Rolle in einem Projekt spielen. Ebenfalls eine sehr gelungene Funktion ist das Abgreifen von Bildschirminhalten, was allerdings nur bei KDE-Anwendungen so richtig klappt. Finden Sie auf einer Internetseite oder in einem anderen Dokument eine interessante Passage, markieren Sie diese und fügen den Inhalt über die Zwischenablage ein.

Je intensiver Sie BasKet nutzen, desto wichtiger werden die Datensammlungen werden. Gut, dass die Entwickler auch an eine Backup-Funktion gedacht haben. Wer den Zugriff auf seine Notizen beschränken will, sichert seine Körbe mit einem Passwort ab.

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Anwender die bisher etwa mit Tomboy, Tuxcard oder auch Knotes gearbeitet haben, importieren das Material einfach in BasKet. Insgesamt hinterlässt das Programm einen super durchdachten und professionellen Eindruck!

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