Jetzt habe ich auch einen!

Seit einigen wenigen Tagen bin ich stolzer Besitzer eines iLap-Notebookständers. Inzwischen ist das Dingens so beliebt, dass ich mit einer Lieferzeit von gut acht Wochen leben musste. Acht Wochen, die sich gelohnt haben! Der Ständer ist aus gebürstetem Aluminium gefertigt und sieht entsprechend edel aus. iLap übernimmt gleich zwei Funktionen. Zum arbeiten Sie damit ganz bequem an Ihrem Tisch. Durch die Erhöhung des Displays und reichlich Platz für die Handgelenke ist längeres Tippen deutlich weniger anstrengend. Dank eines cleveren Gelenks passt sich der iLap der Umgebung an. Polsterungen verhindern, dass durch das Aluminium teure Oberflächen zerkratzt werden.

ilapstand

iLap macht aber nicht nur auf dem Tisch eine gute Figur, sondern auch dann, wenn Sie mit den Notebook auf den Beinen arbeiten wollen. Dank des Aluminiums wird die Wärme des Geräts zuverlässig abgeleitet und das einfach aufsteckbare Polster macht die Arbeit richtig bequem. So ganz billig ist der Spaß nicht. Je nach gewünschter Größe müssen Sie zwischen rund 50 und 70 Euro rechnen, die sich aber lohnen!

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links for 2008-09-26

Produktiver mit Programmstartern

katapult titel

Da ich nun wirklich viel am Computer schreibe und damit die Tastatur mein Werkzeug Nummer eins ist, greife ich nicht so gern zur Maus. Deswegen habe ich mir einmal die bekanntesten Programmstarter für Linux heruntergeladen und jedes Programm einige Tage lang probiert.

Als KDE-Nutzer habe ich selbstredend mit Katapult begonnen. Es stehen Pakete für die wichtigsten Distributionen zur Verfügung. Nach der Installation und dem ersten Start residiert das Tool sichtbar im Systray. Mit der üblichen Tastenkombination <Alt>+<Leertaste> rufen Sie sich das Werkzeug in den Vordergrund.
Wie bei allen Launchern üblich, beginnen Sie nun mit der Eingabe. Bereits nach dem ersten Zeichen macht das Programm Vorschläge, was Sie gemeint haben könnten. Mit einem Druck auf die Eingabetaste starten Sie anschließend etwa die gesuchte Anwendung. Katapult bietet aber noch weitere Einsatzmöglichkeiten. Tragen Sie beispielsweise Ziffern und Operanden ein, fungiert das Tool als Taschenrechner. Aber auch Suchabfragen bei Google sind durch ein vorangestelltes “Google”, dem der Suchbegriff folgt, möglich.

Screenshot von Launchy

Der zweite Kandidat auf meiner Liste war Launchy. Das kleine Werkzeug wird auch für Windows angeboten. Auch Launchy dürfte in den Paketlisten der meisten Distributionen zu finden sein. Im Gegensatz zu Katapult residiert es unsichtbar im System, wird aber voreingestellt ebenfalls über <Alt>+<Leertaste> aufgerufen. Diese Tastenkombination ändern Sie auf Wunsch aber sehr leicht.

Launchy bietet grundsätzlich den gleichen Leistungsumfang wie Katapult, beherrscht aber einige Sonderkommandos mehr. Letztlich ist die Entscheidung zwischen den beiden Werkzeugen aber mehr eine Frage des Geschmacks. Allerdings umfassen die Einstellungen von Launchy einige Optionen mehr, so dass es sich noch mehr an Ihre Wünsche anpassen lässt.

gnome-do 1

Als letzten Kandidaten habe ich mir GNOME-DO installiert. Wie der Name bereits vermuten lässt, für den GNOME-Desktop optimiert. Während alle drei Programme sich von Quicksilver auf dem Mac haben inspirieren lassen, ist GNOME-DO eindeutig am dichtesten an sein Vorbild herangerückt. Neben den Standardfunktionen, wie dem Aufruf von Programmen und Dokumenten, sind zahlreiche weitere Aktionen möglich, die über Plugins bereitgestellt werden. So nimmt der Launcher auch Ihre Kontakte aus Googles Mail auf. Geben Sie das entsprechende Schlüsselwort gefolgt vom Namen des Kontakts ein, ruft Ihnen GNOME-DO dann auch gleich den Maileditor Ihres Systems auf. gnome-do 2

Damit ist dieser Launcher ganz klar mein Favorit. Er kann am weitestgehenden konfiguriert werden. Allerdings soll auch ein Manko nicht verschwiegen werden. So reibungslos das Programm auch unter GNOME arbeitet: unter KDE erhält das Tool nicht immer den Fokus, wenn seine Tastenkombination aufgerufen wird. Allerdings ist dies auch bereits als Bug/Verbesserung gemeldet und ich bin mir sicher, dass es dafür dann auch bald einen Patch gibt. Als Workaround können erfahrene Anwender im Kontrollzentrum von KDE für dieses Programmfenster eine Ausnahmeregelung in der Fensterverwaltung eintragen.

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