Ein Loblied auf den Kurzzeitmesser

Ein im Zusammenhang mit Zeit- und Selbstmanagement kaum in Erscheinung tretendes Werkzeug ist der Kurzzeitmesser, inzwischen mehr unter dem Anglizismus Timer bekannt. Wenn ich vor dem Rechner sitze, nutze ich das vorzügliche kleine KDE Programm KAlarm. Allerdings führe ich auch einen kleinen Timer in meiner Arbeitstasche mit mir herum. Das No-Name-Produkt ist klein und handlich, wiegt fast gar nichts, und kommt auch bei häufigen Gebrauch mit einer kleinen Microbatterie ein Jahr lang aus.

Als Anregung vielleicht einmal eine Liste meiner Einsatzgebiete:

  • Nun gönne ich mir einmal 15 Minuten Pause und surfe im Web.
  • Ich stelle den Timer auf 10 Minuten vor einem Termin. Damit komme ich nie zu spät und kann noch in Ruhe meine Unterlagen zusammenstellen.
  • Alle 30 Minuten einmal vom Schreibtisch aufstehen.
  • Auf die Hälfte der geschätzten Zeit für eine Aufgabe einstellen, um zu sehen, wie weit die Aufgabe erledigt worden ist

Sicherlich fallen Ihnen ganz andere Einsatzgebiete ein. Dass mich der Timer auch zuverlässig an meinen ziehenden Tee erinnert, versteht sich von selbst. Die Idee ich damit verbinde ist nicht, mich selber unter Druck zu setzen. So ignoriere ich durchaus das Signal einmal, wenn ich gerade beim Surfen einen interessanten Artikel lese, aber die Nutzung bewahrt mich davor, regelmäßig auf die Uhr sehen zu müssen. Mir persönlich hilft dies dazu, deutlich produktiver meine Zeit zu nutzen.

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