Stephan Lamprechts Notizen

Allerlei rund um die Themen Selbstmanagement, Socialsoftware und Networking

Archive for the ‘Software’ tag

Momentum Writer – formatfüllender Editor

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Ja, nun auch in diesem Blog ein kurzer Artikel zum Hype „Distraction free writing“. Inzwischen gibt es ja zahllose Anwendungen, die dem Autoren das Verfassen von Texten ganz ohne Ablenkung gestatten sollen. Ich persönlich komme auch ohne diese besondere Form ganz gut zurecht, wobei ich zwischendurch sehr gern mit dem Editor Q10 arbeite. Der Momentum Writer ist ein kostenfreies kleines Programm, das nach dem Start den Bildschirm mit der eigentlichen Arbeitsfläche füllt. Lediglich die Hintergrundfarbe können Sie nach einem Klick mit der rechten Maustaste ändern. Weiter Ablenkungen in Form von Symbolleisten oder Menüs sind nicht enthalten. Dafür aber auch kein weiterer Komfort. Das Programm legt einfache Text-Dateien an, die Sie somit leicht weiterverarbeiten können. Allerdings ist Q10 funktional weiter. Aus Sicht von Puristen aber wahrscheinlich auch total überfrachtet.

momentum

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

23. Februar 2010 um 06:30

Doit.im – Aufgabenmanagement mit GTD

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Mit Doit.im gibt es eine weitere Software, die Ihnen bei der Erledigung Ihrer Aufgaben nach dem Prinzip des GTD helfen will. Das Programm ist für Adobe Air geschrieben und steht damit auf allen Plattformen zur Verfügung, für die das Runtime angeboten wird. Nach dem Download unter http://www.doit.im/ eröffnen Sie am besten einen Account beim Anbieter. Damit steht Ihnen die Möglichkeit zur Verfügung, Ihre Aufgabenlisten mit einem zentralen Server abzugleichen. Die Oberfläche des Programms ist übersichtlich gestaltet und dürfte sich von selbst erklären. In der zentralen Inbox erfassen Sie schnell Ihre Aufgaben und Gedankenblitze. Weitere Details hinterlegen Sie dann bei der Durchsicht der Inbox. Natürlich können Sie sich Ihre Listen anlegen, dazu weisen Sie den Aufgaben entsprechende Tags zu. Bei der Terminierung helfen Ihnen gleich zwei Daten weiter. Einerseits können Sie ein Erledigungsdatum zuweisen, zum anderen einen Zeitpunkt, an dem die Aufgabe wieder erscheinen soll. So werden Sie rechtzeitig auf die Erledigung hingewiesen und können die Tätigkeit erfolgreich vor dem Fälligkeitsdatum in Angriff nehmen. Abgerundet wird der positive Gesamteindruck, den die Applikation bei mir hinterlassen hat, durch eine Version für Android-Telefone. Außerdem lassen sich die Elemente mit einem Account bei Google Kalender synchronisieren.

doit

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

22. Februar 2010 um 06:24

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Endlich gibt das Touchpad Ruhe!

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Ich gebe es zu: Manchmal bin ich etwas grobmotorisch und das Zehn-Finger-System beim Schreiben beherrsche ich immer noch nicht. So kommt es leider ab und an vor, dass mein Daumen während des Schreibens das Touchpad meines Notebooks berührt, was dann zu zweifelhaften Ergebnissen führt. Die komplette Deaktivierung des Eingabebereichs kommt aber selten in Betracht, da ich auch nicht immer eine Maus am Gerät angeschlossen habe. Da kommt mir das kleine Tool Touchfreeze gerade recht. Sie laden sich die Datei auf Ihren Rechner und lassen das Installationsprogramm durchlaufen. Sobald Sie nun tippen, wird das Touchpad ruhig gestellt und verrutschte Texte gehören damit der Vergangenheit an.

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

30. November 2009 um 06:30

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Schicke Desktop-Hintergründe mit Wally

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Ständig auf den gleichen Bildschirmhintergrund zu schauen ist langweilig. Glücklicherweise gibt es eine Reihe von Programmen für Windows und Linux, die innerhalb von definierten Intervallen die Grafik automatisch austauschen und dabei öffentliche Quellen wie Flickr berücksichtigen. Eines der bekanntesten Anwendungen für Windows ist sicherlich John’s Background Switcher, das ich an dieser Stelle bereits einmal vorgestellt habe. Wally arbeitet nach einem ähnlichen Prinzip, hat aber den Vorteil auch für Linux verfügbar zu sein, da die Anwendung mit QT4 entwickelt wurde. Das Programm arbeitet unter Linux mit allen gängigen Desktops und Fenstermanagern zusammen, so auch KDE 3 und KDE 4, was für mich den Ausschlag gegeben hat, mir das Programm einmal genauer anzuschauen. Unter Windows Vista müssen Sie die heruntergeladene Datei mit den Rechten des Systemadministrators ausführen.

Wally nistet sich im Systray ein. Seine Optionen erreichen Sie mit einem Rechtsklick. Dort legen Sie gewünschten Bilderquellen fest. Dabei kann es sich um lokale Verzeichnisse oder Suchanfragen bei Picasa, Flickr, SmugMug oder auch Panoramio handeln. Wonach Sie suchen und in welchen Intervallen Aktualisierungen erfolgen sollen, legen Sie mittels sehr übersichtlicher Dialog fest. Danach erledigt die Software zuverlässig ihre Dienste und erfreut Sie mit ständig neuen Backgrounds, die Sie bei Bedarf auch dauerhaft speichern können. Durch die History-Funktion ist das auch jederzeit nachträglich möglich.

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Fazit: Wally ist blitzsauber programmiert und macht Spaß. Ein schönes Tool!

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

27. November 2009 um 06:30

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Schnell zum Wordpress Theme mit Artisteer

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Templates und Contentmanagement-Systeme sind so eine Sache für sich. Generell ist der Schritt, Inhalte von Präsentation zu trennen, natürlich eine gute Sache und vereinfacht auch enorm die Wartung der Systeme, andererseits ist die Programmierung eines Templates nichts, was Einsteiger lösen könnten. In jedem guten Buch zu Wordpress, Drupal oder Mambo finden sich die entsprechenden Anleitungen, die aber lediglich die grundlegende Funktionsweise der Vorlagen beschreiben. Zur Entwicklung selbst gehört dann eine Menge Kreativität und handwerkliches Geschick.

Das Programm Artisteer verspricht seinem Nutzer, schicke Templates für Drupal, Joomla, Wordpress und andere Systeme zu erzeugen und dabei so einfach in der Bedienung zu sein, wie eine Textverarbeitung. Ich habe mir für Sie einmal die Testversion angesehen. Die Oberfläche entspricht dem aktuellen Office-Standard, macht also intensiv von Ribbons Gebrauch. Nach dem Start der Software legen Sie zunächst fest, für welches System Sie eine Vorlage gestalten wollen. Darauf basiert dann die Mustervorlage. Diese passen Sie dann Schritt für Schritt an. Mittels Schiebereglern und einfacher Dialoge stehen damit weitreichende Gestaltungsmöglichkeiten offen. Wie bei solchen Programmen üblich, werden Profis das angebotene Gerüst als zu starr empfinden, während Einsteiger durchaus damit in der Lage sind, sich ein individuelles Template anzulegen. Und dies deutlich schneller, als eine bestehende Vorlage anzupassen.

Beim Export aus dem Programm heraus werden alle für ein Template notwendigen Dateien angelegt, die dann lediglich noch auf den Server übertragen werden müssen. Die Testversion versieht die ganze Vorlage aber mit Wasserzeichen und Copyright-Hinweisen. Wem die Software zusagt, muss also unbedingt eine Lizenz erwerben. Mit Preisen zwischen 50 und 130 Dollar ist das nicht gerade ein Schnäppchen, dafür erhalten Sie aber ein durchaus individuelles Blog.

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Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

25. November 2009 um 06:30

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Mockingbird – noch ein Dienst für Mockups

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Nachdem ich zuletzt an dieser Stelle die Anwendung Mockflow vorgestellt habe, führten mich meine Recherchen zu einem Herausforderer in Sachen Mockups online gestalten. Mockingbird kommt ganz ohne Flash aus, funktioniert derzeit aber noch nicht im Internet Explorer. Ein aufwändiger Registrationsprozess entfällt. Mit einem Klick auf der Startseite können Sie den Service sofort testen. Auch hier ist es den Entwicklern gelungen, eine Oberfläche zu bauen, die sich unmittelbar erschließt. Durch Klicken und Ziehen platzieren Sie die gewünschten Elemente auf der Arbeitsfläche und erstellen damit binnen Minuten Ihren Entwurf. Von den zur Verfügung stehenden Figuren und Elementen hat mir persönlich Mockflow besser gefallen. Um einen Entwurf zu speichern oder mit anderen zu teilen, ist die kostenlose Registrierung notwendig, die aber in nicht einmal einer Minute erledigt ist. Ein Download eines Entwurfs ist derzeit nicht möglich. Ein Mockup kann in eine HTML-Seite eingebunden werden oder Sie versenden den Link zur Datei. Mockingbird erledigt zuverlässig seine Arbeit, technologisch und funktional hat derzeit Mockflow die Nase vorn.

mockingbird

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

23. November 2009 um 06:30

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Mockflow – Mockups online gestalten

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Gleich nach dem Krieg, wir hatten ja nichts anderes, haben wir die Entwürfe unserer Webseiten noch auf einen Zettel aufgemalt und sind dann mit den Grafikern und Designern diese Ideen durchgegangen. Das, was wir damals kritzelten und jung und naiv auch als Scribble bezeichnet haben, wird nun Mockup genannt und funktioniert jedenfalls nur noch digital. Und so gibt es nunmehr einige Anwendungen, die die Konzeption eines Webauftritts technisch unterstützen. Mit Mockflow gibt es jetzt auch einen Service, der rein online basiert ist. Im Rahmen eines kostenlosen Accounts können Sie bereits einmal in die Funktionen hereinschnuppern, wer umfangreichere Projekte konzipieren will und dabei viele Seiten benötigt, kommt um die Eröffnung eines kostenpflichtigen Kontos nicht herum. Die in Flash erstellte Anwendung ist wunderbar intuitiv zu bedienen und erschließt sich sofort. Aus der Palette ziehen Sie benötige Elemente direkt auf die Zeichenfläche und skalieren diese dort. Mittels eines Doppelklicks bearbeiten Sie diese dann weiter. So können Sie Ihre eigenen Menüeinträge in einer Leiste hinterlegen oder individuelle Bilder hochladen. Ein kleiner Minuspunkt: Mit den deutschen Umlauten kann der Dienst derzeit nicht umgehen. Ein dummer Schnitzer. Natürlich können Sie Elemente auch miteinander verlinken. Wenn Sie dann in den Präsentationsmodus wechseln, können Sie den Betrachtern gleich zeigen, auf welche Folgeseiten dann ein Element verweist. Um Ihre Ideen an Designer, Grafiker und Kunden weiterzureichen, speichern Sie die Inhalte als Grafik, PDF oder als Powerpoint-Datei ab. Mockflow hat mir sehr gut gefallen und ist ein nützliches Werkzeug für jeden, der einen oder mehrere Internetauftritte zu konzipieren hat.

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

16. November 2009 um 06:30

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Meine Lieblingsextension – ReadItLater

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Ich muss zugeben, dass ich mit dem Dienst ReadItLater zunächst nicht so recht warm geworden bin. Artikel, die ich bei der ersten Durchsicht im Google Reader nur überflog, habe ich mit einem Stern markiert und dann später gelesen. Vor einigen Wochen wollte ich dem Dienst dann doch noch einmal eine Chance geben und habe mir just auf allen meinen Firefox-Installationen das Add-on installiert. Inzwischen frage ich mich, wie ich bisher ohne diesen Komfort ausgekommen bin. Bei längeren Surftouren finde ich es umgemein praktisch, Blogbeiträge oder Artikel (etwa aus Brandeins) kurz zu markieren, um sie dann in die Leseliste zu übernehmen. Da sich die Leselisten dank RSS auf den verschiedenen System aktualisieren, kann ich so jederzeit ein paar Minuten Freiraum sinnvoll nutzen und einen Beitrag meiner Leseliste durchgehen. Ungemein praktisch empfinde ich die Offline-Funktionalität. Mit einem Mausklick werden die Artikel aus der Leseliste heruntergeladen und im Cache des Browsers gespeichert. Besonders auf längeren Bahnfahrten, wo es partout kein Netz gibt (soll es ja geben, sowas), lohnt sich das!

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

28. Oktober 2009 um 06:30

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Duden Korrektor 6.0

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Seit einigen Jahren setze ich den Korrektor aus dem Hause Duden ein, dessen Entwicklung ich seitdem verfolge. Waren Installation und Nutzung unter OpenOffice bzw. StarOffice unter Linux nichts immer ganz leicht, hat sich dies seit Version 5.0 verbessert, denn hier wird die Extension-Schnittstelle des Office-Pakets direkt angesprochen. Damit sind Installation und Upgrade einfach und schnell erledigt. In den Optionen des Programms entscheiden Sie, nach welchen Empfehlungen Sie Ihre Texte überprüfen lassen wollen. So können Sie sich an die Empfehlungen der Duden-Redaktion halten oder aber die Ausprägung “Konservativ” wählen. Zweifellos gibt es, dies ist leider auch für Version 6.0 zutreffend, schnellere Anwendungen. Die Prüfung eines umfangreichen Dokuments kann sich etwas in die Länge ziehen. Dafür findet das Programm aber auch eine Menge an Fehlern. Mehrfache Leerzeichen oder fehlende Satzzeichen sind ebenso kein Problem, wie Hinweise zur Verwendung umgangssprachlicher Ausdrücke. Im Vergleich zur Version 5.0 scheint mir das Programm schneller geworden zu sein. Allerdings ist das ein rein subjektives Empfinden. In der Box-Version erhalten Sie auf der DVD eine Version für Linux, Windows und Mac gleichermaßen. Wunder dürfen Sie von einer solchen Software sicherlich keine erwarten, ein in Ruhe durchgeführtes Lektorat Ihres Textes ersetzt auch der Duden Korrektor nicht. Aber die Software findet bereits recht zuverlässig die gröbsten Schnitzer und spart Ihnen damit Zeit. Die knapp 20 Euro für die Version sind gut angelegt.

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

27. Oktober 2009 um 06:30

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Blogilo – endlich ein guter Blogeditor für Linux

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Die meisten meiner Einträge in meinen Blogs verfasse ich, obwohl ja eigentlich ein überzeugter Linux-Nutzer mit dem Windows-Programm Blogdesk. Hier haben es mir insbesondere die sehr guten Bildfunktionen angetan. Mit den Blog-Programmen unter Linux bin ich nie so richtig warm geworden. Diese schicken zwar ohne Probleme Beiträge an das Blog, sind aber alles andere als komfortabel. Mit Bilbo Blogger Blogilo sieht die Sache da schon anders aus. Das KDE (4) Programm bietet, wie Blogdesk auch, einen WYSIWYG-Editor, die Darstellung des Quellcodes sowie eine integrierte Vorschau. Sie können damit bereits auf dem Server vorhandene Beiträge bearbeiten. Was das Zusammenspiel mit Wordpress anbelangt, funktioniert die Änderung des Zeitstempels ebenso wie das Tagging der Beiträge. Wenn jetzt noch eine Funktion dazukäme, die automatisch Thumbnails für Grafiken ausführt, wäre ich wunschlos zufrieden!

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

4. Oktober 2009 um 13:00

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