Thorsten Hahn klärt über Irrtümer auf, begeht aber selbst einen

Wenn Mister Banking-Club Thorsten Hahn ein Buch schreibt, darf der Verlag mit Sicherheit gleich einmal eine niedrige vierstellige Verkaufszahl verbuchen, da sich sein unmittelbares Netzwerk bestimmt dafür interessieren dürfte. Versprochen wird auf dem Cover der Aufbau von Kontakten, die Sie weiterbringen und vor allem die Vermeidung von 77 Irrtümern des Networkings. Herausgekommen ist leider ein recht farbloses und uninspiriertes Buch. Die genannten Irrtümer sind der Irrtum des Thorsten Hahn, denn sie wurden schlicht konstruiert, um die eigentliche Botschaft transportieren zu können.Grundsätzlich eine gute Idee, wenn auch der Dreisatz “These, Anti-These, Synthese” nun nicht gerade innovativ ist. Statt dicker sprachlicher Holzdübel wäre die Nutzung von filigranen Schrauben deutlich besser gewesen.
Betrauern muss man die Bäume, die unnötig gefällt wurden, um das Papier für die total überflüssigen Interviews im Buch zu liefern. Keine einzige nutzwertige Aussage, kein wirklicher Tipp. Wenn die Interviews zu mehr als Füllstoff oder Personalityshows dienen sollten, sind sie total am Thema vorbei. Keine Frage: Thorsten Hahn ist sicherlich ein guter Trainer und bestimmt auch ein toller Netzwerker. Da muss eine Karriere als Autor ja nicht unbedingt auch noch sein.

Die merkwürdige Welt unserer Steuergesetzgebung

Kennen Sie den Begriff der "haushaltsnahen Dienstleistungen"? Prima, dann müssen Sie, genau wie ich, Ihre Einkommenssteuer deklarieren. Zur Bekämpfung der Schwarzarbeit ermöglicht Vater Staat uns ja allen, unsere Steuerlast zu mindern, wenn wir für Hilfen im Haushalt, Reparaturen und ähnliche Dienstleistungen nicht einen Bekannten bitten, diese zu erledigen, sondern einen Betrieb, der uns ganz ordentlich eine Rechnung ausstellt. Tja, Pech gehabt. Denn die Rechnung selbst reicht natürlich nicht aus, da könnte ja jeder kommen. Um in den "Genuss" der Steuerminderung zu gelangen, müssen sowohl die Rechnung vorliegen, als auch die Bezahlung nachgewiesen werden. Barzahlung geht so gar nicht, sagt der Staat. Und schwupps, ist die Möhre vor der Nase des Esels auch wieder entschwunden. Denn leider sind bei den haushaltsnahen Dienstleistungen eben auch solche Branchen betroffen, in denen Barzahlung etabliert ist. Dazu gehören Entsorgungsdienste aller Art. Klar: wer räumt schon jemanden gern den Dreck weg, um dann auf der Rechnung sitzen zu bleiben? Schade, schade: denn egal wie hoch sie auch sein mag. Anerkannt wird sie damit dann nicht.

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Die merkwürdige Welt von Lovefilm.de

Eigentlich bin ich mit Lovefilm.de ganz zufrieden. Angebot und Preise sind okay und da ich mich nicht gerade als Filmjunkie bezeichnen würde, genügt mir die Bearbeitungszeit vollkommen. Allerdings müsste mir mal einer der Herren Entwickler erklären, wie es zur Prioriätensetzung beim Versand kommt. Für die Nicht-Kunden: Durch die Setzung von Prioritäten haben Sie in gewisser Weise Einfluss darauf, in welcher Reihenfolge Lovefilm aus seinem Pool den nächsten gewünschten Titel sendet. Um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Filmen für die Kids und Unterhaltung für die Erwachsenen zu erreichen, habe ich einige Titel meiner Leihliste mit hoher Priorität versehen. Am Wochenende schauten wir gemeinsam die erste DVD der Reihe "Die Besucher" auch als "Operation Adam 84" bekannt. Nun hätte ich eigentlich erwartet, dass es möglich ist, einem System beizubringen, dass ich, wenn ich die erste DVD gesehen habe, schon gern die zweite hätte, bevor ich einen anderen TItel mit der gleichen Prio erhalte. Aber genau das scheint problematisch. Schade…

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Jetzt gebe ich Posterous eine Chance

Zugegeben, in den letzten Tagen ist es hier im Blog ein wenig ruhig. Vor dem Urlaub war zu viel zu tun. Im Urlaub hatte ich keine Lust und jetzt, in der dritten Woche nach dem Urlaub, ist schon wieder so viel zu tun, dass die Entscheidung darüber, früher zu Bett zu gehen versus noch ein Posting zu verfassen, meist zugunsten des Betts ausfällt. Allerdings geben ich mal Posterous eine Chance. Denn damit wird Bloggen so einfach wie E-Mailen und das tue ich ja fast ständig. Nehmen Sie dies einfach als total selbstreferentiellen Beitrag und bleiben Sie mir gewogen 🙂

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Was ich bei Twitter diese Woche (2009-08-30) sagte

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