Phixr – gelungener Online-Foto-Editor

Seit die Nutzer zwischen vielen verschiedenen Plattformen für das Fotosharing wählen können, bieten immer mehr Dienste reine Bearbeitungsdienste an. Phixr gehört zu dieser Gattung und befindet sich derzeit im öffentlichen Betatest. Ein Preismodell existiert bereits. Mit dem kostenlosen Account können zwei Fotos zur Bearbeitung hochgeladen werden, die eine maximale Auflösung von jeweils 0,75 1,3 Megapixel haben dürfen. Für runde 30 Dollar pro Jahr lassen sich immerhin fünf Fotos gleichzeitig auf dem Server speichern und die Auflösung darf drei Megapixel betragen.

Fotos, die Sie bearbeiten wollen, laden Sie entweder manuell über das Browserinterface hoch oder übertragen sie direkt aus Ihren Accounts bei Flickr, Buzznet, Livejournal oder Photobucket. Nach der erfolgreichen Übertragung greifen Sie dann auf einen leicht bedienbaren Editor zurück. Dieser stellt alle wesentlichen Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung. Bilder können rotiert und skaliert werden. „Rote Augen“ lassen sich ebenso reduzieren wie interessante Effekte zuweisen. Dank der reichhaltigen Nutzung von Ajax arbeitet Phixr sehr ansprechend und flüssig. Beim Beschneiden eines Bildes werden Sie keinen Unterschied zu einer PC-Anwendung feststellen.

Editor von Phixr.com

Haben Sie die Bearbeitung zu Ihrer Zufriedenheit abgeschlossen, kann das Foto wieder auf den PC heruntergeladen, per E-Mail versendet, als PDF gespeichert oder erneut an Ihren Account bei den genannten Fotosharing-Plattform überspielt werden.

Phixr eignet sich für alle Nutzer, die nur gelegentlich ein Bildbearbeitungsprogramm benötigen. Gelungen ist insbesondere die Zusammenarbeit mit den großen Fotoplattformen, die einen Download und das Abspeichern des Bildes auf dem PC überflüssig machen.

Willkommen Charles!

Charles Fränkl, seines Zeichens GF von AOL Deutschland, bloggt, und dies auch noch recht vielversprechend. Die aktuelle Diskussion zum Thema Web 2.0 dort liest sich jedenfalls gut. Nachdem in meiner Blogroll nach der Aufgabe von David Allen wieder ein Platz frei geworden ist, wünsche ich Charles Blog ein langes Leben und viele Leser.

Picasa für Linux – mein erster Eindruck

Als Golem gestern vermeldete, dass Google sein Bildverwaltungs- und -bearbeitungsprogramm Picasa nun auch in einer Linuxversion anbietet, habe ich unter http://picasa.google.com/linux/ auch sofort zugeschlagen. Allerdings muss ein Proxy wie vtunnel genutzt werden, damit es für europäische Bürger auch etwas zum Herunterladen gibt. Über Picasa selbst dürfte hinlänglich viel geschrieben worden, so dass ich mir eine ausführliche Beschreibung der Funktionen erspare.

Zum Download angeboten werden Binärdateien für verschiedene Distributionen. Ich habe mich für das RPM entschieden, was mit 20 MB zu Buche schlägt. Die Installation verlief ohne nennenswerte Probleme, selbst für die korrekte Einbindung im K-Menü wird gesorgt.

Picasa unter Linux

Picasa für Linux basiert auf einer von Codeweavers angepassten Wine-Version, was für die von CrossOver hinlänglich bekannten Schlieren beim Verschieben des Programmfensters sorgt. Nach dem ersten Aufruf durchsucht die Software auf Wunsch das gesamte System nach Bilddateien, um diese in den Index aufzunehmen. Das geht erstaunlich flott. Die Oberfläche selbst unterscheidet sich nicht vom Windowsprogramm.

Funktionale Einbußen sind ebenfalls nicht feststellbar. Wer ein bearbeitetes Bild beispielweise per E-Mail versenden und dazu weder GMail noch Hello nutzen will, sondern sich für die Einstellung „Default Linux Client“ entscheidet, blickt wenige Augenblicke später, wie in meinem Fall, auf seinen vertrauten KMail-Editor.

Natürlich dürfte diese Picasa-Version bei den Hütern der reinen Linuxlehre auf Kritik stoßen, die ersten Meldungen in den Foren von Golem & Co. deuten bereits darauf hin. Im Vergleich zu dem selbst Monaten auf dem gleichen Versionsstand herumdümpelnden nativen Skype-Client etwa, der funktional inzwischen weit hinter der Windowsvariante liegt, ist diese Umsetzung aber deutlich erfreulicher.

Das ist ja schade…

Wolfgang hat dankenswerter Weise ein kleines Gerät, dessen Anschaffung auch ich plante, einem Test unterzogen. Ich stehe vor dem gleichen nervenden Problem: Der zusätzliche Switch, der meine PC mit der DSL-Modem/Router-Kombination von AVM verbindet, nervt. Der Modemrouter Netgear DG834GBGR machte laute Prospekt einen vielversprechenden Eindruck, aber die Installationsprobleme bei Wolfgang machen aus einer Kaufentscheidung derzeit wieder mehr ein “Vielleicht”.

Spam Karma reloaded

Vor einigen Monaten hatte ich SpamKarma deaktiviert und dieses Blog durch Akismet in einer Pro-Blogger-Lizenz vor Spam schützen lassen. Anfang dieser Woche schmuggelte sich dann hier doch recht viel Trackback-Spam ein, wobei der Quotient aus gelöschten und nicht erkanntem Spam immer noch sehr gut war. Dennoch war das manuelle Löschen mühsam. Die Erklärung lieferte Matt auch gleich im Blog von Akismet: Offensichtlich gab es da ein Problem mit einem überlasteten Server. Somit habe ich mich dafür entschieden, das Beste aus zwei Welten zu verwenden und die neueste Version von SpamKarma installiert, dem ich zusätzlich das Akismet-Plugin für SpamKarma spendiert habe. Diese Kombination läuft einwandfrei und zuverlässig. Danke nochmal Dr.Dave!