Lesen und bewerten: Bookrevyoo
Inzwischen recht zahlreich sind inzwischen die Plattformen, auf denen Sie Fotos und Bookmarks mit anderen teilen können. Doch nunmehr haben auch die Freunde des gedruckten Wortes verstärkt die Qual der Wahl zwischen entsprechenden Portalen. So hinterlasse ich bei Reliwa ja regelmäßig kurze Lektürenotizen.
Auf der englischsprachigen Seite Bookrevyoo können Sie nun ebenfalls Kritiken lesen und verfassen sowie Bücher bewerten. Das Portal nutzt alle Zutaten aus dem Web 2.0-Kontext. Über RSS informieren Sie sich über Änderungen aller Art und mittels Tags orientieren Sie sich leichter im aktuellen Buchbestand. Alles sauber programmiert, die übliche Prise Ajax gehlt natürlich auch nicht. Freunde deutschsprachiger Titel greifen aber nach wie vor besser auf Reliwa zurück.
links for 2006-10-19
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Konzerne kaufen Internetfirmen für Milliardenbeträge, neue Onlinekonzepte sollen das Netz zu einer Geldmaschine ohnegleichen machen. Alles schon einmal da gewesen? Vielleicht. Aber vieles spricht dafür, dass dieser Internetboom nachhaltiger ist als der
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Bildblog, Spreeblick und Basic Thinking sind die Blogs mit dem größten Einfluß in Deutschland.
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Die Erosion des Zeitungsgeschäfts durch die wachsende Internetkonkurrenz macht Großverlage und Medieninvestoren in den USA zunehmend nervös. Viele Verlage stellen ihre Geschäftsmodelle in Frage.
Buch 17/2006: Stefan Zweig: Ungeduld des Herzens
Erst wollte ich das Buch gar nicht kaufen, da der Titel doch recht schwülstig klang. Der Wunsch, etwas von Stefan Zweig zu lesen wart stärker und so nahm ich eben heim.
Angefangen mit der Lektüre konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Wie sich der k. u. k. Leutnant Miller durch sein Mitleid (das Zweig einmal als “Ungeduld des Herzens” bezeichnet) in einem Gespinnst aus Ehrekodex und Lügen verstrickt, schließlich einer Gelähmten einen Verlobungsantrag macht und sie damit in den Tod treibt, ist absolut lesenswert. Der Roman, der eher eine Novelle ist, erzählt damit zugleich vom Ende der österreichischen Monarachie im Jahre 1918.
Beta Marker: Digg für alle Softwarefreunde
Täglich werden rund um den Globus gerade auf OpenSource-Basis neue Softwareprojekte ins Leben gerufen. Aber welche davon lohnen einen Download? Welches Programm erfüllt, was es verspricht? Und wie wird keine neues Release einer Software verpasst? Bei allen diesen Fragen möchte Beta Marker Ihnen helfen. Nach Eröffnung eines Benutzerkontos dürfen Sie neue Betaversionen von Programmen anlegen. Gefällt Ihnen eine Software besonders gut, bewerten und kommentieren Sie diese.
Über die Kommentare und Bewertungen erhalten Sie einen Anhaltspunkt darüber, ob es sich lohnt, sich mit dem Programm zu beschäftigen. Zugleich kann zu jedem Eintrag ein RSS-Feed abonniert werden. So verpassen Sie dann anschließen keine neue Version. Insgesamt ein gelungener Dienst, allerdings mit einer überschaubaren Zielgruppe und damit auch einem überschaubaren Geschäftsmodell.