Das perfekte Setup für Autoren

Ich sitze täglich viele Stunden am Computer und verbringe die Zeit mit Schreiben. Aus meiner Sicht die optimale Arbeitsumgebung sehen Sie auf diesem Screenshot.

Scrivener mit Markdown Nitti und Solarized

In Scrivener entstehen alle meine Texte. Ein geniales Programm, mit dem umfangreiche und kürzere Texte entstehen. Tolle Funktionen für die Verwaltung von Recherchematerial und dem Manuskript. Und ein genialer Vollbildmodus.

Als Farbschema habe ich mir Solarized installiert, das ich in fast allen Programmen eingerichtet habe, die ich ständig und lange nutze. Als Font kommt Nitti zum Einsatz. Ich habe subjektiv wenigstens den Eindruck, deutlich weniger zu ermüden.

Schließlich muss ich noch Quicklook for Markdown loben. Damit können Sie sich auch Markdown-Dateien direkt im Finder in der Vorschau ansehen. Dieses Setup ist sicherlich nicht für jeden geeignet, aber für mich ist es perfekt!

Geld sparen beim Banking: Kostenloses-Girokonto.de

Mit Vergleichsportalen ist das so eine Sache. Entweder werden viel zu wenige Anbieter berücksichtigt oder aber die Betreiber erschlagen ihre Nutzer mit Vergleichen von der Kreditkarte, über das Tagesgeld bis hin zu Strom-, Gas- und DSL-Preisen. Und meistens verirrt man sich dann in den Optionen. Hier hebt sich Kostenloses Girokonto wohltuend ab. Hier geht es nur um die Finanzen der Kunden.

Obwohl sich mit einem kostenlosen Girokonto jährlich jede Menge Geld sparen lässt, halten erstaunlich viele Menschen ihren Hausbanken die Treue und zahlen lieber monatliche Gebühren. Das muss dank dieses Portals nicht sein.

Sie können dort zwischen zwei Vergleichsarten wählen. Bei einem schnellen Vergleich der kostenlosen Anbieter erhalten Sie eine übersichtliche Liste mit den verschiedenen Kreditinstituten, die ein solches Kontomodell anbieten. Auf einen Blick erkennen Sie den Namen des Instituts, sehen welche Guthabenverzinsung anfällt und wie die Banken Sie mit Bargeld versorgen wollen. Viele der kostenlosen Anbieter sind Direktbanken, die kein eigenes Filialnetz unterhalten. Deswegen werden meiste Kreditkarten als Ersatz für die EC-Karte genutzt, damit Sie unterwegs Bargeld erhalten.

Außerdem ist in der Liste eine kurze Bewertung enthalten. Wenn Sie mit der Maus auf dem Info-Symbol verweilen, zeigt Ihnen die Seite eine kurze Box mit allen wesentlichen Fakten zu diesem Anbieter. Mit einem Klick gelangen Sie dann auf die Seite der Bank, um dort ein Konto zu eröffnen.

Fairerweise muss man sagen, dass hierauf eigentlich alle Vergleichsportale beruhen. Schließt der Kunde über einen Link des Anbieters ein Produkt ab, so wird eine Provision ausgeschüttet. Aber von irgendetwas müssen die Vergleicher ja auch leben, denn schließlich macht die Recherche und die Zusammenstellung der Vergleiche auch eine Menge Arbeit.

Ideal ist es natürlich, wenn permanent Guthaben auf dem Girokonto ist. Dieses wird von den meisten Anbietern kostenloser Girokonten auch verzinst. Aber gerade wer selbstständig arbeitet, dass zwischen Rechnungsstellung und dem Zahlungseingang manchmal viel Zeit vergeht, so dass das Girokonto auch einmal ins Minus rutschen kann. Interessant ist dann natürlich die Frage, welche Bank in diesem Fall am teuersten ist. Um sich diese Situation anzusehen, bietet Kostenloses Girokonto eine Girokonten-Rechner. Darüber können Sie stärker ins Detail gehen. Tragen Sie hier beispielsweise den durchschnittlichen Geldeingang ein. Außerdem lässt sich der Betrag definieren, mit dem Sie in etwa im Minus sind. Jetzt noch die Zahl der Tage des positiven Saldos eintragen und Sie bekommen kurze Zeit später einen Übersicht der Kosten, die Ihnen entstehen werden, wenn die Konstellation so eintrifft. Eine clevere Lösung.

Ähnlich durchdacht sind auch die anderen Angebote des Portals. Darüber vergleichen Sie etwa Kreditkarten und Tagesgeld-Konten. Zusätzlich sind auch Ratgeber-Seiten vorhanden, die Ihnen beim Wechseln des Girokontos helfen.

Schneller zum Traumjob mit Stellenangebote.de

Stepstone, Monster & Co.: Wer sich heute beruflich verändern will und auf der Suche nach einem Job ist, kann zwischen unzähligen Jobportalen wählen. Und zusätzlich gibt es auch noch die Karriereseiten von regionalen und überregionalen Medien, auf denen Unternehmen ebenfalls Anzeigen schalten. Wer da wirklich umfassend recherchieren will, hat größeres vor.

Zeit, Arbeit und Mühe spart das neue Angebot Stellenangebote.de. Der deutschsprachige Service ist rein technisch eine Metasuchmaschine für Stellenportale. Das Prinzip ist einfach. Der Anwender trägt seine Suchbegriffe in die Maske auf der Homepage ein und schon wird diese an die führenden Jobportale im Internet weitergereicht. Liegen Ergebnisse vor, erhalten Sie eine übersichtliche Trefferliste, die Sie dann zu den Details des Angebots führt.

Berücksichtigt werden dabei unter anderem:

  • Monster
  • Stepstone
  • JobLeads
  • Jobware

Aber auch die Anzeigenseiten der Süddeutschen Zeitung oder der WAZ-Gruppe.

Bereits die Schnellsuche hilft dabei, Zeit zu sparen. Hier schränken Sie die Suche auf Wunsch auf Ihren Heimatort und seinen Umkreis ein und können die gewünschte Branche aktivieren. Noch mehr Möglichkeiten bietet die übersichtliche Detailsuche. Mit den Optionen dort, finden Sie garantiert nur für Sie relevante Angebote. So können Sie:

  • Praktika und Trainee-Stellen von der Suche ausschließen.
  • Die Suchbegriffe mittels ODER/UND verbinden.
  • Suchzeitraum begrenzen.

Insbesondere die letzte Option ist sehr nützlich, damit Sie sich nicht aus Versehen auf eine längst überholte Anzeige bewerben.

Homepage Stellenangebote.de

Wer nur stöbern will, kann das ebenfalls unter Stellenangebote.de tun. Direkt von der Homepage aus, lassen Sie sich Vakanzen in Ihrer Region oder in einem bestimmten Berufsfeld anzeigen. Diese Funktion gelegentlich zu nutzen, ist ohnehin ratsam. Denn oft genug finden Sie damit interessante Offerten, die zu Ihnen passen, die aber gar nicht die von Ihnen gedachte Berufsbezeichnung enthalten.

Das Portal macht insgesamt einen runden Eindruck und wenn Sie wissen wollen, was vom angebotenen Gehalt übrig bleibt, fürd en haben die Macher auch noch einen Brutto-/Netto-Planer auf den Seiten integriert.

Mac OS Lion und NAS: Apple zeigt Zähne

Gestern war es nun endlich soweit. Meine Twitter-Timeline verstopfte sich mit den Hinweisen, dass “Lion” nun endlich erscheint. Einige Follower waren dann auch so freundlich, den aktuellen Fortschritt des Download-Balkens zu kommentieren. Das werde ich sicherlich als Anregung aufgreifen und bei den nächsten Updates meiner Ubuntu- und Windows-Systeme live berichten.

Für die Nutzer von NAS Speichern wie dem Western Digital My Book oder der Synology DiskStation DS211j steht eine extrem kritische Überraschung ins Haus. Denn wie etwa in diesem Artikel kommuniziert wird, werden diese Geräte von Lion sowohl bei der Nutzung via Time Machine als auch als AFP-Freigaben abgelehnt.

Hintergrund ist eine Veränderung des zugrunde liegenden Protokolls. Diese Anpassung durch Apple ist zwar schon eine Weile her, aber bisher hat, unbemerkt vom Anwender, das Betriebssystem lediglich eine Abweichung moniert, aber trotzdem klaglos mit dem Gerät zusammengearbeitet. Jetzt zeigt der Löwe aber seine Zähne und verweigert die Zusammenarbeit.

Das Problem tritt natürlich bei offiziellen Apple-Produkten nicht auf. Kein Wunder. Allerdings hatte und habe ich nicht vor, dem Konzern für ein einfaches NAS mit noch nicht einmal besonders hochwertigen Festplatten zu viel Geld in den Rachen zu schmeißen. Zumal TC auch für eine heterogene Umgebung wie der meinen (Mac, Win, Linux) auch nicht in Frage kommt.

In den diversen Foren steigt die Zahl der Beiträge, die sich genau auf dieses Problem bezieht. Dumm, wenn auf dem NAS wichtige Daten liegen, auf die jetzt nicht zugriffen wird. Es sei denn, man versucht die Laufwerke fummelig als Windows-Freigaben einzubinden. Was aber das Problem mit Time Machine nicht löst.

Dieses kleine und missliche Beispiel zeigt, wie gefährlich der inzestuöse Mikrokosmos von Apple eigentlich ist. Nicht, dass Sie mich falsch verstehen. Ich liebe mein MacBook Pro. Aber Lion zeigt, wie die (Marketing-)Maschine Apple funktioniert.

  • Kritiklose Vorberichterstattung in der Fachpresse: Zu dem Problem NAS und Time Machine gab es kaum einen Bericht in der einschlägigen Fachpresse. Volker Weber hat in einem Blogpost darauf hingewiesen. Und auch bei der MacWelt fand sich im Vorfeld ein Artikel. Viel mehr habe ich da aber nicht gefunden. Stattdessen bereits vor Monaten tolle Screenshots der neuen Oberfläche und wie phänomenal die Gestensteuerung funktioniert. Ob Datensicherheit wichtiger als optischer Schnickschnack ist, muss aber jeder Anwender selbst entscheiden.
  • Gezieltes Streuen von Gerüchten: Apple versteht es seit Jahren, die Stimmung vor einem Release unter seinen Jüngern anzuheizen. “Die neue Version kommt in X Tagen”. “Nein, doch nicht, aber in X Tagen”. So auf die Folter gespannt, möchte natürlich jeder von Anfang an dabei sein.
  • Immer stärkere Abschottung der eigenen Welt: Der AppStore, der eine immer zentralere Rolle spielt, das engere Verweben von OS und eigenen Cloud-Diensten und jetzt das Zurückweisen von externen Geräten. Apple versucht die Nutzer in seine Welt zu ziehen. Solche Lock-In-Effekte sind aus Sicht eines Unternehmens durchaus legitim, Sie fangen spätestens dann an gefährlich zu werden, wenn ich als Konsument tatsächlich keine Wahl mehr habe und nicht auf Alternativen setzen kann.

Wahre Apple-Jünger werden mir jetzt vorhalten, dass sich die Gerätehersteller ja auch von Anfang an, vollständig an die Spezifikationen des AFP-Protokolls hätten halten können, dann wäre das nicht passiert. Klar, das ist eine Sichtweise. Allerdings zeigt sich gutes Design und Benutzerfreundlichkeit bei einem Betriebssystem unter anderem auch in der Behandlung von Fehlern. Sich wie eine Primadonna auf den Standpunkt zu stellen, dass eine externe Anwendung oder Komponente einfach zurückgewiesen wird, weil sie nicht der Spezifikation entspricht, ist schlicht arrogant und ganz schlechter Stil.

Um genau diese gefährlichen Anwandlungen zu kaschieren, wird die sympathische Figur des Steve Jobs gebraucht. Letztlich dürfte das auch der Grund sein, warum sich ein schwerkranker Mann jetzt seit Jahren auf die Arbeit schleppen muss. Denn wäre Apple einfach nur ein Aktienunternehmen, wäre die Berichterstattung mit Sicherheit kritischer. Denn was die Vereinnahmung der Anwender und das Speichern von Profilinformationen betrifft, ist aus meiner Sicht der Konzern nicht eine Spur weniger “böse” als Google oder Microsoft.

Einfacher gemeinsam Schenken – Simple Present

Was schenken wir eigentlich…? Anlässe gemeinsam als Gruppe einer Person etwas zu schenken, gibt es ja reichlich. Runde Geburtstage, Hochzeiten, Einweihungen und und und. Aber der Weg zum Geschenk ist ja häufig zeitraubend und vor allem steinig. Ideen müssen gefunden werden, die dann auch noch die Mitschenkenden überzeugen. Außerdem ist die Frage zu klären, wie viel denn jeder zu dem Geschenk besteuert. Das ist im unmittelbaren Freundeskreis alles schon kompliziert genug. Wenn Freunde und Bekannte dann auch noch weit von einander entfernt leben, kann sich das Schenken schnell in Arbeit ausarten.

Hier hilft das neue Portal Simple Present. Es bildet eine zentrale Plattform für alle, die sich an einem Gruppengeschenk beteiligen wollen.

Das funktioniert erstaunlich unkompliziert. Direkt auf der Startseite tragen Sie den Namen des Beschenkten ein. Außerdem legen Sie einen Termin fest, bis zu dem sich alle Freunde entschieden haben müssen. Das ist natürlich wichtig, damit das Geschenk noch rechtzeitig besorgt werden kann. Wenn Sie mögen können Sie auch bereits einige Ideen hinterlegen, notwendig ist das allerdings nicht.

Als Organisator erhalten Sie zwei Links: Den einen leiten Sie an alle Freunde und Bekannte weiter. Diese können dann die Seite aufrufen und dort Vorschläge für das Geschenk machen und auch den Geldbetrag eingeben, den sie spenden wollen.

Über den zweiten Link haben Sie Zugriff auf das Projekt selbst und ändern beispielsweise den Fälligkeitstermin. Außerdem haken Sie dort auch ab, wer bereits bezahlt hat. Einsammeln müssen Sie das Geld allerdings noch selbst.

Simple Present ist erstaunlich unkompliziert und setzt eine tolle Idee originell um. Eine Funktion, die ich mir für die Zukunft wünschen würde, wäre natürlich die Möglichkeit, Paypal einzubinden, damit die Mitschenkenden ihre Spende auch gleich unmittelbar zahlen können.