Ein zweiter Blick auf Flock

Eine wirklich lange Zeit ist es bereits her, als ich zuletzt über den Browser Flock geschrieben habe. Seinerzeit habe ich eine doch recht frühe Beta beschrieben, nunmehr liegt das Programm in seiner Version 1.0 vor. Grund genug, sich Flock noch einmal anzusehen.

Die Installation unter Linux beschränkt sich auf das Entpacken des Programmverzeichnisses in einem Ordner eigener Wahl. Nach dem Aufruf der ausführbaren Datei startet der Browser bereits durch. Dies geschieht deutlich schneller als noch mit der Beta-Version. Verglichen mit seinem Windows-Pendant ist Flock zwar immer noch zäh, alle Funktionen lassen sich aber nunmehr flüssig und komfortabel nutzen.

Sehr clever ist die Einrichtung bestehender Benutzerkonten bei Blogdiensten,Flickr &. Co gelöst. Sie rufen die Webseite auf, loggen sich ein und schon vermerkt Flock Ihre Benutzerdaten. War die erste Integration von del.icio.us noch etwas rätselhaft, erschließen sich die Funktionen jetzt leichter. Über die Sidebar haben Sie schnellen Zugriff auf Tags. Gegenüber der Betaversion sind allerdings keine Module dazugekommen, dieser Beitrag entsteht mit dem in Flock integrierten Editor.

Oberfläche Flock

Fazit: Flock ist richtig gut geworden und bietet allen Nutzern von Social Networks echten Zusatznutzen.

Darth Vader in der Kantine des Todessterns

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Großartiges Video, via Michael.

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OMD 07 – schön war’s, aber wenige Neuigkeiten

Die vergangenen zwei Tage habe ich mich, wie so viele, auf der OMD07 in Düsseldorf getummelt. Im Vergleich zum Vorjahr war die Messe noch besser besucht. Das Gedränge in den Hallen erinnerte schon fast an die Schautage auf der CeBIT. Exzellent die Keynote am Eröffnungstag durch Michael Tchong, der einen ausgezeichneten Überblick über aktuelle Trends in unserer Gesellschaft geboten hat. Sehr inspirierend. Dagegen fiel dann der erste eigentliche Vortrag vom Springer General Manager zum Thema IP-TV deutlich ab. Das Thema ist nun nicht gerade neu, sondern quält uns wie ein Mantra auch schon seit einigen Online-Messen, ähnlich wie “interaktives TV” auf einschlägigen Fernsehmessen. Wenig hat sich dort auch getan, glaubt man dem Vortrag des Referenten. Man stünde noch am Anfang, sowohl technisch als auch hinsichtlich der Businessmodelle. Nun sind die Amis zwar Präsentatoren vor dem Herrn, aber mit ein bisschen mehr Mühe hätte sicherlich auch Herr Bosch mehr aus seinem Thema machen können. Es folgte der erste Messerundgang: auf den ersten Blick wenig Neuigkeiten, die allbekannten Gesichter.

Ein paar Worte zur Messeorga: Wer definitiv keine Lust hat, sich Fischbrötchen oder Crepes zu geben, hatte dann die Wahl zwischen Currywurst (gegen Visitenkarte bei Tomorrow Focus) oder aber den Besuch des Restaurants. Ja, in der Tat: ein Restaurant war geöffnet. Dumm nur, dass man um die Mittagszeit, wo die Menschen ja überraschenderweise Hungergefühle entwickelt, schon nicht einmal mehr den Aufgang heraufkam, so überfüllt war es. Ähnlich desolat auch die Versorgung im sanitären Bereich. Wie schon 2006 empfehle ich den Organisatoren einmal einen Besuch größerer Messen, um das Thema vielleicht mal in den Griff zu bekommen.

Wirkliche Neuigkeiten vermochte ich bei den Anbietern nicht auszumachen, außer dass die Zahl der angebotenen Giveaways anscheinend größer geworden ist. Web 2.0, Blogging & Co. scheinen verstanden zu sein. In der Taschenbuchreihe von Haufe gibt es offenbar nun auch schon einen ersten Ratgeber Web 2.0. Das die Themen doch immer noch etwas brach liegen, zumindest in den Köpfen der Entscheider und Manager offenbarten die Vorträge, wo Longtail und Web-Versionierungen erwähnt wurden, ob sie denn nun passten oder nicht.

Schön war’s, auch abseits des Mainstreams von AOL, Google, Yahoo oder United Internet in den kleineren Kojen. Aber das Thema war in diesem Jahr nicht zu entdecken.

Servus Tempus – hallo Filofax

Seit einigen Jahren ist ein Zeitplanbuch für mich unverzichtbar geworden, trotz immer ausgefeilterer PC-Programme oder Internetangebote. Bisher habe einem Zeitplanbuch aus dem Hause Tempus im Format A5 den Vorzug gegeben, das ich aber in den vergangenen Monaten immer lustloser zur Hand genommen habe.

Zu unhandlich, zu schwer und in seinen Formularen zu starr. Also ganz darauf verzichten und lediglich auf Ausdrucke direkt aus IScrybe heraus setzen? Dies stellte sich ebenfalls als unpraktisch heraus, da ich keine Lust dazu hatte, meine Notizen auch noch zu digitalisieren.

Nach einigen Besuchen unterschiedlicher Papierwarenhandlungen fiel dann meine Wahl auf einen Filofax im Personal-Format mit Wochenkalendarium, Notizpapier und Register zum Selbstbeschriften. Groß genug um auch umfangreichere Notizen während einer Bahnfahrt aufnehmen zu können, aber handlich genug, ihn über all hin mitzunehmen. Genau, wie ich es mir vorgestellt habe.