OpenGoo – OpenSource Office und Gruppenlösung

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So bequem das Google Office auch sein mag: Ein komisches Gefühl beschleicht einen doch ab und an, wenn man an die dort gespeicherten Dokumente denkt. Wenn Sie auf das Modul der Tabellenkalkulation verzichten können und lieber eine Groupwarelösung nutzen wollen, die Sie auf Ihrem eigenen Server installieren, greifen Sie auf OpenGoo zurück. Das OpenSource-Projekt benötigt neben etwas Webspace eine aktuelle MySQL-Datenbank und PHP. Die Installation ist sehr einfach und auch für Laien leicht umsetzbar. Sie laden sich die aktuelle Version auf Ihren Rechner, entpacken das Archiv und übertragen es dann etwa per FTP auf Ihren Server. Dann rufen Sie die URL des Verzeichnisses mit dem Browser auf und werden vom Installationsprogramm begrüßt. Wenige Augenblicke später können Sie sich bereits einloggen. Zu OpenGoo gehören mehr oder weniger alle Module, die Sie von einer Groupwarelösung erwarten. Sie finden eine Aufgaben- und Kontaktverwaltung sowie einen Kalender vor. Außerdem ist auch ein Modul für Notizen und eine Zeiterfassung mit dabei.
Neben der natürlich vorhandenen Option, Dokumente innerhalb der Arbeitsumgebung speichern zu können, verfügt OpenGoo sowohl über eine kleine Textverarbeitung als auch ein Präsentationsmodul. Gerade Letzteres ist deswegen interessant, da die Präsentation direkt vom Server aus aufgerufen und dann Ihrem Publikum vorgeführt werden kann. Innerhalb der Dateiverwaltung legen Sie fest, ob Sie auf das Dateisystem zurückgreifen wollen oder aber die Dokumente direkt in der Datenbank ablegen wollen. Die in OpenGoo erstellen Dokumente sind reine HTML-Dokumente, die Sie also mit Desktop-Anwendungen weiterbearbeiten können. Ein Download in einem der bekannten Office-Formate ist damit allerdings nicht möglich.

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Ebenfalls sehr gut gelöst ist die Integration von E-Mails. Allerdings verhält sich das System hier in der Benutzerführung nicht konsistent. Die Anlage eines neuen Mailkontos (wobei für eingehende Nachrichten POP und IMAP zur Verfügung stehen) erfolgt nicht aus dem Administrationsbereich heraus, sondern als Aufgabe innerhalb des Mailkontos selbst. Der Funktionsumfang der Textverarbeitung reicht noch nicht an das Google Office heran, genügt aber durchaus für Protokolle oder Memos. Alles wirkt durchaus funktional und modern und auf bestehende Daten wie Kontakte und Termine kann durch die Importfunktion (CSV und ICS) schnell online zugegriffen werden. OpenGoo ist damit eine rundheraus gelungene Anwendung für das Teamwork auf dem eigenen Server.

Officezilla bietet eine schlanke Projektlösung für Teams

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In den vergangenen Tagen habe ich mit intensiver mit Groupwarelösungen im Web beschäftigt. OfficeZilla verspricht dem Nutzer, eine komplettes Paket an Werkzeugen für die Projektarbeit im Team zur Verfügung zu stellen. Nachdem Sie sich für die Eröffnung eines kostenlosen Benutzerkontos entschieden haben, werden Sie sofort zu Ihrem neuen Projektoffice geleitet. Den Benutzernamen und das Kennwort erhalten Sie später per E-Mail. Wenn Sie sich das erste Mal dort eingeloggt haben, agieren Sie unmittelbar als Administrator der Arbeitsgruppe. Die Oberfläche wird durch die Funktionsleiste am linken Bildschirmrand dominiert.

In der Tat ist die Liste der integrierten Module schon recht beeindruckend. Neben den Klassikern wie Kalender und Aufgabenliste erhalten Sie auch ein eigenes Forum, Kontaktverwaltung, Speicherbereich für Dokumente und auch eine Wissensdatenbank, hinter der sich ein rudimentäres Wiki verbirgt. Die entsprechenden Module müssen von Ihnen als Admin für die Nutzung frei geschaltet und eingerichtet werden. OfficeZilla kommt ohne AJAX aus, was die Bedienung leider etwas langweilig und behäbiger macht. Alle Eingabemasken sind als klassische Formulare umgesetzt.

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Eine Beschränkung im Rahmen des kostenloses Benutzerkontos gibt es (derzeit) noch nicht. Ob Sie den Service allein oder mit 50 oder mehr Personen nutzen wollen, ändert nichts an den Kosten. Die Betreiber planen aber kostenpflichtige Services anzubieten, die Sie dann für eine monatliche Pauschale zubuchen können. Insgesamt hat OfficeZilla auf mich einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Wie bei solchen Hostingangeboten üblich, erkaufen Sie sich die Bequemlichkeit allerdings damit, dass Ihre Daten auf einem externen Server liegen. Wenn Sie das nicht stört, greifen Sie auf ein blitzsauber gearbeitetes Werkzeug zurück.

Lassen Sie sich erinnern: remindr

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Wer viel am Computer sitzt, wird im Zweifel die Erinnerungsfunktionen von Outlook oder anderen Programmen nutzen, um sich an die Fälligkeit einer Aufgabe erinnern zu lassen. Läuft das entsprechende Programm jedoch nicht, bekommen Sie von der Erinnerung auch nichts mit. Der sehr einfach gehaltene Dienst remindr ermöglicht Ihnen, ganz ohne Registrierung sich an Aufgaben oder Termine via Twitter, Jabber, E-Mail oder auch per SMS (allerdings nur im amerikanischen Raum) erinnern zu lassen.

Dazu besuchen Sie einfach die Homepage des Dienstes und tragen den Betreff der Aufgabe ein. Anschließend legen Sie noch den Erinnerungszeitpunkt und die Details zu den Erinnerungswegen fest. Schnell das Captcha ausgefüllt und schon haben Sie den Kopf wieder frei.

Was ich bei Twitter diese Woche (2009-05-10) sagte

  • @Nico vielleicht hast du dich verhört und sie sagte “hohle” 🙂 scnr in reply to Nico #
  • hach ja #
  • so werde mit söhnchen gleich mal playmo fussball spielen #
  • so schreibe mal ein paar blog posts für die kommende woche #
  • hach ja #
  • so gehe mal nach draussen eine rauchen #
  • @weltraumpirat anstellen mussten wir uns nicht. haben ja da gegessen in reply to weltraumpirat #
  • schreibe mal meinen quartalsbericht #
  • so waren frühstücken. lächerlich voll beim bäcker. lauter ehegatten die einmal jährlich den arsch aus dem bett kriegen #muttertag #heuchelei #
  • #lastfm #love Ain’t Nobody (Album Version) by Chaka Khan http://bit.ly/kRzkj #
  • I am listening to New Order – True Faith #
  • I am listening to Boytronic – Luna Square #
  • I am listening to A Flock Of Seagulls – Remember David #
  • I am listening to A Flock Of Seagulls – (It\’s Not Me) Talking #
  • I am listening to Nitzer Ebb – Hearts And Minds #
  • gehe mal eine rauchen #
  • #lastfm #love Spawn by Beborn Beton http://bit.ly/11LmVk #
  • wen gott strafen will schenkt er “erwachsene” töchter #
  • Hach ja #
  • So fahre mal heim #
  • hach ja #
  • Tochter stolz in die schule. Hat gedicht geschrieben, das die klasse begeisterte. Söhnchen verhaute seine mathearbeit #
  • Fahre dann mal los #
  • Fahre heim #
  • gehe mal was essen #
  • hach ja #
  • eagle has landed in the office #
  • Hl kommt in sichtweite #
  • Kommen gerade in reinfeld an #
  • Weiss nicht, wo die kollegen den optimismus für ein sonniges wochenende hernehmen #
  • Warte auf den zug #
  • so nun gehts aber mal ab ins bett #
  • @mosmann grüss mal schön..mach aber nicht so lange..berlin wartet 😀 in reply to mosmann #
  • @mosmann dauert noch was…hatte heute ja nur meetings in reply to mosmann #
  • hach ja #
  • so esse mal ein eis #
  • Fahre heim #
  • hach ja..ab gehts ins nächste meeting #
  • eagle has landed in the office #
  • Warte im regen auf die bahn nach hl #
  • Huch was für ein scheisswetter #
  • Sitze im zug richtung heimat #
  • so aus den meetings zurück. fange an zu arbeiten #
  • eagle has landed in the office #
  • So warte auf die bahn nach hl #

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Eine nette Idee, eingelogged

eingelogged

Ende der 90er Jahre, also mitten in der Online-Steinzeit, aus der ich ja entstamme, war eines der gängigen Management-Buzzwords der Begriff “Content-Aggregation”. Schon damals erkannten eine Reihe smarter T-Shirt-Träger, dass es auf Dauer schon lästig ist, sich täglich auf einer Vielzahl immer gleicher Websites einzuloggen (Freemailer, Nachrichtenportale, Banking-Sites) und wollten dem Nutzer eine Menge Zeit sparen, in dem Sie für ihn sowohl das Login übernahmen als auch Informationen direkt von den Fremdseiten in einem eigenen Auftritt anzeigten.
Von diesen T-Shirt-Trägern springt heute niemand mehr, die Cash-Burn-Rate ihrer Gründungen hat sie längst verbrannt, dennoch ist das Problem der multiplen Logins ja immer noch nicht gelöst. OpenID hilft mir dabei nur insoweit, dass ich mir lediglich ein Passwort merken muss, um mich auf einer Reihe von weiteren Angeboten einzuloggen. Das haben sich wohl auch die Macher von eingelogged.de gedacht, die selbst das OpenID-Verfahren unterstützen. Nach der unkomplizierten Eröffnung eines kostenlosen Benutzerkontos können Sie aus einer Reihe von Webanwendungen wählen und auf Ihrer personalisierten Startseite platzieren. Zu jedem Angebot hinterlegen Sie Ihren Benutzernamen und das Passwort, um sich später dann mit einem einzigen Klick später beim jeweiligen Anbieter anzumelden. Das funktioniert reibungslos, aber mehr macht das Portal dann auch schon nicht. Nett und bequem, solange Sie kein Problem damit haben, ihre Passwörter auf einer Drittseite abzulegen.