Wenn Sie Google intensiv nutzen, zum Beispiel über die Eingabezeilen im Konqueror, Firefox oder das Ausführen-Kommando unter KDE, steht Ihnen die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn nebenbei zur Verfügung. Tragen Sie zwei Orte in das Google-Suchfeld ein, wird Ihnen in der Ergebnisliste die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn angeboten. Mit einem Mausklick darauf landen Sie bei der Deutschen Bahn und sehen Sie die entsprechende Verbindung. Ergänzen Sie Ihre Anfrage mit einer Uhrzeit (die durch einen Doppelpunkt erkennbar ist, z.B. 11:20) zeigt Ihnen die Deutsche Bahn die nächsten drei Verbindungen nach dieser Auskunft an.
Achten Sie auf Ihre Mittagspause
Manche Tage verleiten gerade dazu, auf die Mittagspause zu verzichten, eben schnell einen Snack während der Arbeit zu essen oder sogar diesen wegzulassen, um sich weiter der Arbeit zu widmen. Ich habe dies lange, lange Zeit ebenfalls getan. Nach meiner bescheidenen Meinung nach, sollten Sie dies keinesfalls tun. Seitdem ich konsequent Mittags meine Pause auch wirklich nehme (und Kollegen diese Zeit nicht einfach durch Termineinladungen für sich Besprechungen in Anspruch nehmen, was ich durch das Blocken dieser Zeit in unserer Groupwarelösung zu verhindern siche), arbeite ich viel produktiver!
Die Mittagspause ist für mich nicht nur die Zeit der Nahrungsaufnahme. Ich verlasse dazu meist auch das Büro. Zeit für mich selbst, Zeit über neue Ideen und Projekte nachzudenken, ein bestehendes Problem mit etwas Abstand zu beleuchten oder auch neue Eindrücke während eines Spaziergangs zu gewinnen. Probieren Sie es einfach mal aus, vielleicht erleben Sie auch Sie eine Steigerung des eigenen Wohlbefindens und Ihrer täglichen Produktivität!
Steinstraße 11 – wunderbares Heft
Ein wunderbar aufgemachtes Heft erregte vor zwei Tagen meine Aufmerksamkeit in der Bahnhofsbuchhandlung meines Vertrauens. “Steinstraße 11” sein Titel. Als Hamburger denkt man in einem Hamburger Kiosk natürlich an die Steinstrasse in Hamburg, aber weit gefehlt; Namensgeber ist die Redaktionsadresse der Redaktion in München, was ein erster Blick auf die letzte Seite des Heftes, dem nach dem Cover immer zuerst meine Aufmerksamkeit gehört, verriet.
Eine gelungene Überraschung. Die zweite Überraschung bestand in dem hervorragenden Inhalt. Die Zeitschrift, die sich selbst als “Magazin für Kultur und Diverses” bezeichnet, gibt sich in dieser Ausgabe 2/2005 den Schwerpunkt “Über die Liebe”. Facettenreich und mit ästhetischen Bildstrecken anmutig garniert gibt es hier unter anderem ein Interview mit einem italienischen Playboy, das Federico Fellini führt, ein Essay von Henryk M. Broder, und als exklusive Vorabübersetzung Auszüge aus dem Blog eines Londoner Callgirls, das in Kürze in Buchform erscheint. Ein Magazin, das erfrischend anders ist, großen Lesespaß bietet. Ich wünsche ihm viele viele Leser!
Gebt meinen Helden ihre Würde zurück
Ich bin ein Kind der 80er Jahre. Ich bin mit Elektro Pop groß geworden, habe die Video-Clips der Formel 1 geschaut, kenne noch Datenträger für Schallwellen, die aus Vinyl hergestellt wurden und riesig groß waren. Ich höre auch heute noch gern das eine oder andere Stück aus dieser Zeit. Nur liebe Programmverantwortlichen der ehemaligen Kirch-Gruppe: Eure Sendung “Best of Formel 1” ist einfach würdelos.
Ich kann’s einfach nicht mehr sehen und hören:
Stefan Illmann, der die Zuschauer mit seinem immensen Musikwissen beeindrucken muss, Stefanie Tücking, die an niemanden und nichts ein gutes Haar läßt, und fast alles peinlich findet, Kai Böcking, der sowieso nur noch die Konkursmasse der Sendung verwalten durfte. Was Thomas Anders, früher als Nora tituliert, dort macht, weiss ich nicht. Ingolf Lück scheint der einzige zu sein, der dem Spektakel zumindest eine selbstironische humoristische Note verleihen kann, was ihn wohltuend im Vergleich zu seinen Mitstreitern abhebt.
Die ausgewählten Video-Clips sind gut und spiegeln aus meiner Sicht sogar sehr schön die damalige Zeit wider, schade, dass immer nur wenige Sekunden gezeigt werden, mit einem krampfigen Kommentar versehen und ausgeblendet werden. Wenigstens gelingt es hier den Kindern der 80er sich zumindest gern an die Helden der Vergangenheit zu erinnern.
Aber: Die Live-Auftritte ehemaliger Stars in der Sendung sind aber würdelos. Besonders schlimm ein Midge Ure, der sich offensichtlich nicht entblödete, zu versuchen, die für die Stimmbänder eines Mitdreissigers geschriebenen Songs erneut zu intonieren und das “One-Hit-Wonder” Desireless mit Kassenbrillengestell und sichtbar aus der Form gekommen. Wenigsten schien hier die Musik vom Band zu kommen.
Ich erinnere mich gern an die Zeit, wie gesagt, aber so werden die schönen Erinnerungen doch arg getrübt.
Kein Bild, kein Ton: DSL weg
Gepriesen sei der USB-Stick. Da habe ich mir doch gestern Dokumente auf meinen Server abgelegt, die ich heute früh zu Hause bearbeiten wollte. Dumm nur, dass ich mich bei Hansenet nicht über DSL einwählen konnte. Entnervt rief ich um 7 Uhr bei der Hotline an, um die Störung zu melden. Die freundliche Stimme aus dem Sprachchip meinte, meine Wartezeit beträgt 5 Minuten. Darauf hatte ich keine Lust. Also um 7 Uhr 30 erneut angerufen: Diesmal war die Warteschleife voll und ich sollte später anrufen. Um 8 Uhr dann kam ich nur noch bis zum Auswahlmenü, danach brach die Leitung zusammen. Wie unter Heise zu lesen, hat es den Authentifizierungsserver von Hansenet gerissen.
Heute abend speichere ich meine Daten wieder auf einem USB-Stick.
