Elemente aus dem Systray von KDE ausblenden

In der aktuellen Version 3.4 von “KDE”:http://www.kde.de ist es nun erstmals möglich, Elemente aus dem Systemabschnitt der Kontrollleiste (Systray) auszublenden. Mit dieser praktischen Option gewinnen Sie schnell einige Pixel Platz im ohnehin meist überfüllten Kicker. Um die praktische Funktion zu nutzen, gehen Sie so vor:

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# Klicken Sie auf den kleinen Pfeil nach oben innerhalb des Systemabschnitts der Kontrollleiste.
# Aus dem nachfolgenden Kontextmenü wählen Sie *Systemabschnitt der Kontrollleiste einrichten*.
# Es öffnet sich ein zweigeteilter Dialog. Im linken Bereich sehen Sie alle Elemente, die aktuell im Systray angezeigt werden. Im rechten Bereich des Fensters werden alle Elemente gespeichert, die ausgeblendet sind. Um nun einen Eintrag aus- oder einzublenden, markieren Sie ihn im entsprechenden Teil des Dialogs und drücken die gewünschte Pfeiltaste. Um also einen Eintrag auszublenden, markieren Sie ihn im linken Bereich und drücken den Pfeil nach rechts. Um einen Eintrag einzublenden, drücken Sie den Pfeil nach links.
# Verlassen Sie den Dialog mit einem Druck auf OK.

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Desktop-Verknüpfung zu einem Programm anlegen

Sie möchten schnell eine Verknüpfung zu einem Programm auf dem Desktop oder in der Kontrollleiste von KDE 3.4 ablegen? Wenn das Programm bereits im K-Menü hinterlegt ist, sind Sie von der neuen Verknüpfung nur zwei Mausklicks entfernt!

# Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den gewünschten Programmeintrag innerhalb des K-Menü.
# Aus dem Kontextmenü wählen Sie das Ziel der neuen Verknüpfung.

Fertig!

Orkut – stell Dir vor Du bist drin

Lange hat es gedauert, bis ich endlich eine Einladung zu Orkut erhalten habe. Immer wieder habe ich die “Orkut Seite”:http://www.orkut.com besucht, weil ich meinte, irgendwann müsse ja nun der Beta-Test beendet und der Dienst frei verfügbar sein. Zwar kannte ich ein Orkut-Mitglied persönlich, da ich mich mit diesem aber nicht so richtig gut verstehe, habe ich ihn lieber nicht um eine Einladung gebeten.

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Fragen Sie einen Experten – Google antwortet

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Heute möchte ich Ihnen einen in Deutschland noch nicht angebotenen Service von “Google”:http://www.google.com vorstellen. “Google Answers”:http://answers.google.com bietet jedermann die Möglichkeit, Rechercheanfragen an ein Expertennetzwerk zu stellen. Wie es sich für Google gehört, ist der Einstieg ganz leicht:

# Sie stellen Ihre Frage.
# Sie legen fest, wie viel Ihnen die Antwort auf diese Frage wert ist.
# Sie erhalten Ihre Antwort und zahlen maximal 200 US-Dollar dafür.

Der Service wird mit einer Geld-zurück-Garantie beworben. Nur wenn Sie mit der Antwort der Experten zufrieden sind, müssen Sie das ausgesetzte Honorar auch tatsächlich zahlen. Wenn Sie möchten, können Sie in den bisher gestellten Fragen blättern, um sich beispielsweise über das Honorarniveau zu
informieren.

Wer aufmerksam durch die Antworten blättert, stellt fest, dass das Niveau durchaus hoch ist. Bereits bei einem Honorar von ca. 30 Dollar geben sich die Experten sichtlich Mühe, die Erwartungen der Fragesteller zu erfüllen.

Internetveteranen werden nun einwenden, dass solche Expertennetzwerke eigentlich ein alter Hut sind und es bereits zahlreiche solcher Gründungen gegeben hat, deren Dienste sich sogar kostenlos in Anspruch genommen werden konnten. So fanden sich zwar schnelle scharenweise Experten rund um die Themen Computer, Internet & Co. aber wirklich knifflige Anfragen blieben nach meinen Erfahrungen unbeantwortet. Das Blättern in den archivierten Fragen und Antworten von Google Answers zeigt, dass dies bei diesem Angebot anders ist. Ob es daran liegt, dass die Auskunft etwas kostet, oder daran, dass Google mitteilt, alle Ratgeber auf ihre Expertise hin geprüft zu haben, vermag ich nicht zu sagen. Google Answers ist nichts anderes als das in den 90er Jahren vielgepriesene Information-Brooking, aber auf einfache und intelligente
Art und Weise.

Ein unliebsamer Bekannter bei Orkut

Nun habe ich es tatsächlich geschafft und eine Einladung für “Orkut”:http://www.orkut.com erhalten. Ob es sich lohnt, dort Mitglied zu werden, verrate ich Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt. Darum soll es hier auch gar nicht gehen. Neugierig wie ich bin, erkundete ich meine neue Umgebung einmal durch eine Suchabfrage, wer denn noch so aus Deutschland anwesend ist. Überraschendes Ergebnis: Erblickte ich doch dort das Profil eines gewissen Adolf Hitlers, geboren im April samt Foto und der Berufsbezeichnung “Leader of the germans”.

Dass es die Online-Dienste und Communitys nicht so genau mit der Überprüfung der Daten nehmen, ist ein offenes Geheimnis. Meinen ersten Account bei “Web.de”:http://www.web.de musste ich auch noch mit einem per Brief verschickten Zugangscode bestätigen, als durch einen Umzug sich die Adresse änderte, sollte ich einen weiteren Freischaltcode nutzen, auf den ich bis heute warte. Aber: Ein ein bisschen mehr hätte ich mir bei einer Gemeinschaft, die solchen Bohei um ihre Exklusivität macht, doch schon erwartet. Ich habe diesen Adolf Hitler jedenfalls als falsch und mich doch sehr irritierend gemeldet.