Tiktrac – webbasierte Zeiterfassung

Wer mit seinen Kunden Projekte auf Stundenbasis abrechnet, kommt ohne eine lückenlose Zeiterfassung nicht aus. Natürlich kann man die Zeitaufschreibung auch konventionell mit Stift und Papier erledigen, steht ein Onlinezugang zur Verfügung, lässt sich auch das neue Angebot Tiktrac einsetzen. Die Anwendung lässt sich dank Ajax flüssig nutzen und bietet eigentlich alles, was von einen solchen Service erwartet werden darf.

So können Sie Kunden anlegen, denen unterschiedliche Kalkulationsblätter zugeordnet werden. Interessant ist dies beispielsweise für Agenturen, die einem Kunden mehrere Projekte berechnen müssen. Pro Kunde ist allerdings ein fester Stundensatz zu hinterlegen. In den einzelnen Tabellenblättern erfassen Sie dann die Aufgaben bzw. Leistungen. Die aufgewendeten Zeiten müssen allerdings manuell eingetragen werden. Über eine automatische Zeitnahme verfügt Tiktrac derzeit (noch?) nicht.
Anlegen eines neuen Sheets in Tiktrac
Steht ein festes Zeitbudget zur Verfügung, kann auch dieses hinterlegt werden. Werden mehrere Mitarbeiter an dem Projekt beteiligt, legen Sie einfach die entsprechenden Ressourcen schnell an. Um die hinterlegten Daten später weiter nutzen zu können, kann jeder Stundenzettel im CSV-Format exportiert werden, das von jeder Tabellenkalkulation verarbeitet werden kann. Da sich der Dienst noch im Betatest befindet, ist die Nutzung derzeit kostenlos.

Fazit: Zweifellos gibt es noch viele kleine Details zu verbessern, aber Tiktrac ist auf dem richtigen Weg zu einer schlanken Zeiterfassung als ASP-Lösung.

Oyogi – soziales Expertennetzwerk

Im Netzwerk Oyogi können Sie sich in englischer Sprache nach den Zutaten zu einem bestimmten Rezept erkundigen, Experten um Rat bei der Gestaltung Ihrer Internetseiten fragen oder auch philosophische Fragestellungen erläutern. Das Themenspektrum ist breit und bunt. Wer mag, darf die Fragen und Antworten auch kommentieren.
Screen Oyogi
In der so gesammelten Wissensbasis stöbern Sie durch das Blättern in Kategorien oder nutzen die integrierte Suchfunktion für Recherchen. Nur Inhaber eines kostenloses Benutzerkontos, das Sie schnell und unkompliziert eröffnen, dürfen Fragen stellen und beantworten. Zugleich berechtigt das Benutzerkonto zur Erstellung eines persönlichen Profils, über das Sie sich ebenfalls als Experten Ihres Gebiets profilieren können.

Oyogi lohnt trotz seines frühen Stadiums durchaus schon einen Blick!

Eine Software, die Ihre Gedanken liest!

Eine Flash-Anwendung, die Ihre Gedanken lesen kann? Probieren Sie es doch einmal selbst aus. Sie denken an eine beliebige zweistellige Zahl, von der Sie die Summe der Ziffern abziehen. Denken Sie also beispielsweise an die Zahl 55, ziehen Sie davon den Wert 10 (5+5) ab. Prägen Sie sich nun das zum Ergebnis (45) gehörende Symbol in einer Tabelle gut ein und prüfen Sie, ob der Flash Mind Reader richtig lag. Verblüffend, oder?

Ist die Anwendung einmal nicht erreichbar, versuchen Sie es einfach etwas später noch einmal. Je nach Besucherandrang kommt es mal ab und an zu Verbindungsproblemen.

Bildschirm Flash Mind Reader

Seekum – suchen in Gemeinschaft

Logo Seekum
Ein weiterer interessanter Versuch, die Nutzer einer Suchmaschine an den Ergebnissen partizipieren zu lassen, startet Seekum. Der noch im Betastadium befindliche Dienst bezieht seine Ergebnisse von Yahoo, Bookmarkdiensten und Seiten, die von den Besuchern direkt gemeldet werden.

Seekum erlaubt seinen registrierten Nutzern die Ergebnisse mit Tags zu versehen und zu bewerten. Dieses “We Rank” genannte Bewertungsverfahren soll den anderen Besuchern später bessere Anhaltspunkte für die Relevanz der Ergebnisse liefern. Natürlich ist der Ansatz noch experimentell, kreist aber um die Frage, wie Suchmaschinen sich optimieren lassen.

Auch wenn die Robots und Algorithmen sich ständig verbessern, werden doch bei Yahoo, Google & Co. alle Ergebnisse über einen Kamm geschoren. Das persönliche Umfeld des Suchenden spielt keine Rolle, obwohl ein Jurist einen Artikel möglicherweise anders einschätzt als ein Mediziner. Dazu passt ein Interview mit Bradley Horowitz von Yahoo, der bei Technology Review zu finden ist und von der “Kultur des Mitmachens” handelt. Wer diesen Beitrag liest, erkennt, dass Seekum genau auf dem richtigen Weg in die Zukunft der Suchmaschinen ist.

Ideen gesucht und gefunden!

Logo Shouldexist
Schon länger hatte ich mir vorgenommen, hier einmal etwas über einen wunderbaren Ideenpool zu schreiben, es dann aber doch immer wieder verschoben. Höchste Zeit also, Ihnen einmal Shouldexist vorzustellen. Wie der Name nahelegt, dürfen die Besucher hier Dinge vorstellen, von denen sie der Meinung sind, dass sie unbedingt noch gebaut bzw. entwickelt werden müssen. Das Spektrum reicht von rein technischen Gerätschaften bis hin zu Businessplänen.

Die Seiten kommen noch völlig ohne Tags und Ajax aus und befinden sich auch nicht im Betastatus. Dafür macht das Stöbern in den Ideen Spaß und ist durchaus inspirierend. Vielleicht denken Sie ja auch schon länger über ein Ding nach, das es unbedingt noch geben soll? Mit etwas Glück greift ein anderer Leser von Shouldexist die Idee auf!