Orchestrate: Wunderschöne Aufgabenverwaltung nach GTD

Das Surfen mit der StumbleUpOn-Toolbar zaubert häufig lustige und skurrile Webseiten auf den Schirm. Bei meiner letzten Tour entdeckte ich eine äußerst praktische Web-Anwendung: Orchestrate ist ein wirklich leicht bedienbarer Aufgabenmanager, der dem Prinzip des GTD huldigt. Nach der Einrichtung eines kostenlosen Benutzerkontos erhalten Sie Zugriff auf Ihre Arbeitsfläche, die sich in drei Bereiche gliedert:

Ein Speicherplatz für die verschiedenen Aufgabenlisten, den Trash, über den Sie Listen wieder entfernen und den Ansichtsbereich. Orchestrate macht viel von Ajax Gebrauch und zaubert damit eine in Funktion und Konzeption wunderschöne Anwendung auf den Schirm. Dieser Aufgabenmanager beschränkt sich in positiven Sinne auf das Nötigste.
Oberfläche Orchestrate

Legen Sie mit einem Mausklick eine neue Liste an und ziehen Sie diese in den Arbeitsbereich. Dort fügen Sie der Liste so viele Aufgaben hinzu, wie Sie wollen. Der Arbeitsbereich kann mehrere Listen parallel anzeigen, so dass Sie diese zur regelmäßigen Durchsicht vor Augen haben. Ist eine Aufgabe erledigt, haken Sie diese einfach ab. Gehörte bisher Taskfreak zu meinen Favoriten, hat sich Orchestrate nun diesen Spitzenplatz erobert.

Nun ist es bald da: Das Buch zu openBC

Eigentlich pfeifen es die Spatzen ja längst von den Dächern, aber bisher habe ich mich an dieser Stelle denn doch zurückgehalten, zu früh etwas zu verraten. Da nun aber das Manuskript gesetzt ist und in den Druck geht, möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass in wenigen Tagen mein Buch zu openBC im dpunkt-Verlag erscheinen wird. Ohne zu viel zu verraten: Inhaltlich gliedert sich das Buch in zwei Teile. Einerseits stelle ich alle wesentlichen Funktionen in und um openBC vor, andererseits präsentieren sich einige Mitglieder in kurzen Interviews. Dafür schon einmal Danke an Nico, Bernd und all die anderen.

Besonders bedanken möchte ich mich aber beim Team von openBC, das sich die Zeit genommen hat, meine Fragen zu beantworten und das Skript kritisch zu lesen.

openBC - Das Buch. Netzwerken leicht gemacht

Nielsen untersucht nun auch Blogs

Das Unternehmen Nielsen, bekannt durch seine Media-Rankings, nimmt nun auch die Blogosphäre genauer unter die Lupe. Blogpulse erlaubt Ihnen unter anderem die Suche nach Stichworten in den Beiträgen von rund 30 Millionen Blogs.

Interessant ist der Besuch der Seiten bereits durch ein kleines Statistikmodul, das einen Einblick auf die unglaublichen Inhaltsmengen erlaubt, die in den Blogs produziert werden. Bei meinem Besuch wurden in den vergangenen 24 Stunden mehr als 500.000 Artikel verfasst.

Startseite Blogpulse

Die Einsatzmöglichkeiten von Blogpulse zu Recherchezwecken sind sehr umfassend. Kommunikatoren in Unternehmen können damit etwa Themen erkennen, die die Blogwelt gerade besonders bewegen. Interessant ist auch die Lektüre eines Blogprofils. Übersichtlich geordnet lesen Sie daraus die Zahl der durchschnittlich verfassten Beiträge und die Quellen des Blogs ab.

Upgrade und wieder back

Die Baustelle in diesem Blog ist inzwischen wieder aufgehoben. Das Upgrade selbst verlief problemlos, wobei ich mich auch dazu entschlossen hatte, das Standard-Theme zu benutzen, um dieses nach und nach anzupassen. Danach probeweise mal nacheinander Plugins aktiviert. Auch das war ganz erfreulich, lediglich mein Image-Browser lief erwartungsgemäß nicht. Okay, wie schon einmal bei der Vorstellung von WordPress.com beschrieben, ist die neue Oberfläche schön. Es ist auch praktisch, alle Optionen auf einen Blick zu haben.

Die größte Schwäche von WordPress 2.x. ist der Image-Upload. Toll für unerfahrene Anwender, die nur mal schnell ein Bild in ihren Artikel übernehmen wollen. Bietet mir aber deutlich zu wenig Eingriffsmöglichkeiten. Ein Plugin installieren, dass den alten Zustand wieder herstellt, wollte ich dann doch nicht. So habe ich mein Backup wieder reaktiviert und schippere erst einmal weiter mit WordPress 1.5.