Gliffy – Visio goes Web 2.0

Textverarbeitungen und Wikis als ASP-Lösung werden inzwischen reichlich angeboten. Über Writely, Stikipad & Co. wurde an dieser Stelle ja auch bereits ausführlich berichtet. Nun gibt es mit Gliffy auch eine Anwendung, die das Zeichnen von Flussdiagrammen und Organigrammen ermöglicht. Im Gegensatz zu vielen Web 2.0 Plattformen kommt hier kein Ajax zum Einsatz. Die Oberfläche ist in Flash programmiert.

Die Bedienung ist sehr intuitiv und orientiert sich an Visio. Anwender, die damit bereits Erfahrungen gesammelt haben, kommen mit Gliffy auf Anhieb zurecht Aus der Symbolpalette ziehen Sie die gewünschte Form einfach auf die Zeichenfläche. Dort können die Elemente dann mit Pfeilen oder Linien verbunden werden. Über die Eigenschaften eines Elements werden schließlich Farben, Größen oder auch Schriftarten geändert.

Gliffy Zeichnung

Obwohl die Entwickler betonen, dass Gliffy sich noch nicht einmal im Betastadium befindet, arbeitet das Programm sehr stabil und dies trotz des bereits beachtlichen Funktionsumfangs. Selbst an eine Versionsverwaltung wurde bereits gedacht.

Auch das gemeinsame Arbeiten an einer Zeichnung ist schon möglich. Die weiteren Teilnehmer laden Sie einfach per E-Mail ein. Derzeit kann eine Zeichnung allerdings noch nicht exportiert werden, um sie etwa offline zu verwenden. Beim Publizieren der Zeichnung wird diese lediglich per Link aufgerufen.

Trotz dieser letztgenannten Schwächen ist Gliffy eine durchaus gelungene Anwendung, die einmal mehr eindrucksvoll zeigt, was sich heute alles in Flash umsetzen lässt.

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2 Antworten auf Gliffy – Visio goes Web 2.0

  1. Andreas Herz 22/11/2006 at 12:11 #

    …oder falls man selber Lust hat ein „Gliffy“ fürs Web zu programmieren.

    http://www.openjacob.org/draw2d.html

    Eine unter LGPL stehende javascript library für interaktive Grpahen, Diagramme, Vektorgrafiken.

    Lieben Gruss

    Andreas

Trackbacks/Pingbacks

  1. Markgrafendamm » Wie geht eigentlich bloggen? - 2/7/2006

    […] Allerdings ist das Tool nicht neu. So berichtete Stephan Lamprecht zum Beispiel schon vor vier Monaten darüber, aber so wirklich entdeckt wurde es anscheinend erst jetzt. […]

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