Stephan Lamprechts Notizen

Allerlei rund um die Themen Selbstmanagement, Socialsoftware und Networking

Archive for the ‘Projektmanagement’ tag

Ubidesk – webbasiertes Projektmanagement für Teams

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Ubidesk heißt das neueste Angebot in der Riege der webbasierten Lösungen für das Projektmanagement. Der Service versteht sich als komplette Arbeitsumgebung für das gesamte Projektteam, d.h., Sie speichern hier nicht nur Aufgaben und Termine, sondern auch Dokumente und Dateien, die im Zusammenhang mit dem Projekt stehen. Innerhalb des kostenlosen Accounts, der Ihnen bereits die Anlage einer unbegrenzten Zahl an Benutzern erlaubt, ist der Speicherplatz auf 50MB begrenzt. Demzufolge können Sie auch weitere Spaces anlegen, nur darf die Gesamtmenge der gespeicherten Daten die Grenze nicht übersteigen. Mehr Möglichkeiten gibt es dann ab 14 Dollar pro Monat.
Ubidesk lässt sich am ehesten als eine Mischung aus Wiki und geführter Aufgabenverwaltung beschreiben. Dies wird bereits auf der Startseite eines Arbeitsbereichs deutlich. Mit einem Klick auf „Edit“ gelangen Sie in den Bearbeitungsmodus und können hier etwa die Ziele des Projekts aufzeichnen oder andere wichtige Informationen für die Teammitglieder bereitstellen. Haben Sie ein Projekt erstellt, was in wenigen Mausklicks erledigt ist, können Sie mit einem Klick auf „Create Task“ eine neue Aufgabe anlegen. In einem kurzen Dialog definieren Sie den Aufgabentext, legen das Start- und Zieldatum zu und wählen das Teammitglied aus, das für die Durchführung verantwortlich ist. Bis zu 1000 Zeichen zusätzlicher Text zur Erläuterung kann eingetragen werden. Die Mitglieder des Workspace dürfen jede Aufgabe kommentieren. Erläuternde Dokumente oder Dateien werden direkt aus dem Dialog heraus hochgeladen.

ubidesk

Integriert wurde auch ein Workflow. Per Mausklick signalisieren Sie die Übernahme einer Aufgabe, was innerhalb der Log-Datei bemerkt wird. Dank der eingängigen, englischsprachigen Benutzeroberfläche, legen Sie auch schnell eine Unteraufgabe an. Damit der Projektverantwortliche und sein Team einen besseren Überblick über den zeitlichen Verlauf des Projekts behalten, ist ein Kalender enthalten, der zusätzlich auch private Termine aufnehmen kann. Sehr gelungen ist aus meiner Sicht der Zeitstrahl (Timeline), der in Flash umgesetzt wurde. Dahinter verbirgt sich eigentlich nichts anderes als ein Gantt-Diagramm, das Sie auf Wunsch auch im Vollbildmodus ansehen und bearbeiten können. Hier wird auch die Bedienung mit der Maus unterstützt. Bei Bedarf verlängern Sie die Aufgabenzeiten oder verlegen per Klicken und Ziehen den Beginn einer Aufgabe. Ubidesk leistet durchaus viel und das zu einem sehr guten Preis. Sofern Sie sich noch nicht für eine andere Lösung entschieden haben, sollten Sie sich den Service einmal ansehen.

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

17. September 2009 um 05:30

The Big Picture – erfrischend neuer Ansatz fürs Projektmanagement

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Um Projekte zu planen, ist nicht immer sofort eine Software wie Onepoint, MS Project oder auch OpenProj nötig. In erster Linie ist, abseits der üblichen systemkonformen Definitionen, ein Projekt zunächst einmal ein Plan zur Erledigung zahlreicher Aufgaben. Davon ist ein Projekt aus Ihrer persönlichen Einschätzung wichtiger als ein anderes und somit auch die hiermit verbundenen Aufgaben(pakete). Wenn Sie eine praktische Hilfe zur Sammlung der Tätigkeiten rund um verschiedene Projekte suchen, werfen Sie einmal einen Blick auf The Big Picture. Nach der Eröffnung eines kostenlosen Benutzerkontos gelangen Sie zunächst zu einer leeren Arbeitsfläche. Sie werden unmittelbar dazu aufgefordert, ein erstes Projekt einzuzeichnen. Durch Klicken und Ziehen mit der Maus platzieren Sie einen Kreis und weisen dem Projekt einen Namen zu. Dieses einfache Konzept hat mich sofort begeistert. Durch die Größe des Kreises habe ich ein einfaches Mittel, die Bedeutung eines Projekts zu unterstreichen. Die zweite Möglichkeit besteht in der Wahl der Farbe der Kugel, die Sie natürlich ebenfalls frei definieren können.

big picture 1

Mit einem Klick auf die Figur rufen Sie sich die Arbeitsfläche für das Projekt auf. Über den Link “New Task” definieren Sie eine Aufgabe, die mit der Maus frei auf der Fläche platziert werden kann. Aus den einzelnen Aufgaben können Sie ganz leicht mit der Maus Pakete schnüren. Dazu klicken und ziehen Sie eine Aufgabe auf eine andere. Jede einzelne Aufgabe oder auch das gesamte Paket kann mit der Maus später als erledigt gekennzeichnet werden. Das funktioniert so einfach und schnell, dass Sie den Unterschied zu einer Desktopanwendung nicht bemerken werden. In jedem Projekt gibt es aber Tätigkeiten, die an eine feste Zeit gebunden sind, also die Verankerung im Kalender benötigen. Das geht mit The Big Picture ebenfalls sehr leicht von der Hand. Sie ziehen eine Aufgabe auf das Kalendersymbol und wechseln damit die Anzeige.

big picture 2

Dort navigieren Sie zum gewünschten Datum und legen den Termin ebenfalls per Drag & Drop an. Die Termine können von Ihnen und den anderen Mitarbeitern des Projekts auch per URL im ICAL-Format abonniert werden. Aufgaben und Termine mailen Sie sich mit einem Mausklick und genauso schnell haben Sie andere dazu eingeladen, mit Ihnen gemeinsam am Projekt zu arbeiten.
Insgesamt hat mich schon länger keine Anwendung nach so kurzer Zeit begeistert, wie The Big Picture. Was meinen Sie dazu? Genügt Ihnen die Anwendung für Ihre Projektplanung?

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

27. Juli 2009 um 05:12

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TaskBarn – ZCope nun auf Englisch

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Ich habe an dieser Stelle ja bereits über ZCope berichtet, die Webanwendung für modernes Projektmanagement. TaskBarn verspricht seinen Anwendern ebenfalls Unterstützung bei der Verwaltung von Projekten und damit der Koordination eines Teams. Der Service befindet sich derzeit noch in der Betaphase und erlaubt die kostenlose Eröffnung eines Benutzerkontos. Wenige Augenblicke später betreten Sie dann Ihr Dashboard und können Ihr erstes Projekt anlegen. Neben einer Zusammenfassung und der Bezeichnung des Projekts müssen Sie dabei auch eine Subdomain angeben, über die die Projektseite dann auf dem Server des Anbieters erreicht werden kann. Sind die Rahmendaten eingetragen, machen Sie sich daran, Aufgaben zu notieren.

taskbarn

In übersichtlichen Dialogen tragen Sie eine ausführliche Beschreibung ein, legen das Fälligkeitsdatum fest und weisen bei Bedarf die Aufgabe einem anderen Projektmitglied zu. Die Dialoge sind dabei nahezu selbsterklärend. Was mir an dieser Stelle noch fehlt, ist die Definition von Aufgabenpaketen, um der Struktur des Projekts eine weitere Dimension zuweisen zu können. Auch grafische Auswertungen sind derzeit (noch?) nicht zu finden. Der Service bietet aktuell 100 MB Speicherplatz, um Dokumente und Dateien rund um das Projekt ablegen und teilen zu können. Die Funktionen rund um die Projektkommunikation entsprechen dabei den Standards. Über die Fälligkeit einer Aufgabe lassen Sie sich bei Bedarf per E-Mail erinnern und in einem Notizenbereich, der an ein Blog erinnert, schreiben Sie kurze Artikel, die sich auch per RSS-Feed abonnieren lassen. Das funktioniert alles soweit ganz gut, wenn Sie aber ZCope bereits kennen und dort zufrieden sind, gibt es keinen Grund zu wechseln. Und im direkten Vergleich hat ZCope funktional die Nase vorn. Taskbarn punktet hier, dass es die gleichen grundlegenden Funktionen bietet, aber derzeit (noch) kostenlos ist.

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

11. Juni 2009 um 05:22

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OpenGoo – OpenSource Office und Gruppenlösung

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startlampe

So bequem das Google Office auch sein mag: Ein komisches Gefühl beschleicht einen doch ab und an, wenn man an die dort gespeicherten Dokumente denkt. Wenn Sie auf das Modul der Tabellenkalkulation verzichten können und lieber eine Groupwarelösung nutzen wollen, die Sie auf Ihrem eigenen Server installieren, greifen Sie auf OpenGoo zurück. Das OpenSource-Projekt benötigt neben etwas Webspace eine aktuelle MySQL-Datenbank und PHP. Die Installation ist sehr einfach und auch für Laien leicht umsetzbar. Sie laden sich die aktuelle Version auf Ihren Rechner, entpacken das Archiv und übertragen es dann etwa per FTP auf Ihren Server. Dann rufen Sie die URL des Verzeichnisses mit dem Browser auf und werden vom Installationsprogramm begrüßt. Wenige Augenblicke später können Sie sich bereits einloggen. Zu OpenGoo gehören mehr oder weniger alle Module, die Sie von einer Groupwarelösung erwarten. Sie finden eine Aufgaben- und Kontaktverwaltung sowie einen Kalender vor. Außerdem ist auch ein Modul für Notizen und eine Zeiterfassung mit dabei.
Neben der natürlich vorhandenen Option, Dokumente innerhalb der Arbeitsumgebung speichern zu können, verfügt OpenGoo sowohl über eine kleine Textverarbeitung als auch ein Präsentationsmodul. Gerade Letzteres ist deswegen interessant, da die Präsentation direkt vom Server aus aufgerufen und dann Ihrem Publikum vorgeführt werden kann. Innerhalb der Dateiverwaltung legen Sie fest, ob Sie auf das Dateisystem zurückgreifen wollen oder aber die Dokumente direkt in der Datenbank ablegen wollen. Die in OpenGoo erstellen Dokumente sind reine HTML-Dokumente, die Sie also mit Desktop-Anwendungen weiterbearbeiten können. Ein Download in einem der bekannten Office-Formate ist damit allerdings nicht möglich.

opengoo
Ebenfalls sehr gut gelöst ist die Integration von E-Mails. Allerdings verhält sich das System hier in der Benutzerführung nicht konsistent. Die Anlage eines neuen Mailkontos (wobei für eingehende Nachrichten POP und IMAP zur Verfügung stehen) erfolgt nicht aus dem Administrationsbereich heraus, sondern als Aufgabe innerhalb des Mailkontos selbst. Der Funktionsumfang der Textverarbeitung reicht noch nicht an das Google Office heran, genügt aber durchaus für Protokolle oder Memos. Alles wirkt durchaus funktional und modern und auf bestehende Daten wie Kontakte und Termine kann durch die Importfunktion (CSV und ICS) schnell online zugegriffen werden. OpenGoo ist damit eine rundheraus gelungene Anwendung für das Teamwork auf dem eigenen Server.

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

14. Mai 2009 um 05:45

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Officezilla bietet eine schlanke Projektlösung für Teams

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In den vergangenen Tagen habe ich mit intensiver mit Groupwarelösungen im Web beschäftigt. OfficeZilla verspricht dem Nutzer, eine komplettes Paket an Werkzeugen für die Projektarbeit im Team zur Verfügung zu stellen. Nachdem Sie sich für die Eröffnung eines kostenlosen Benutzerkontos entschieden haben, werden Sie sofort zu Ihrem neuen Projektoffice geleitet. Den Benutzernamen und das Kennwort erhalten Sie später per E-Mail. Wenn Sie sich das erste Mal dort eingeloggt haben, agieren Sie unmittelbar als Administrator der Arbeitsgruppe. Die Oberfläche wird durch die Funktionsleiste am linken Bildschirmrand dominiert.

In der Tat ist die Liste der integrierten Module schon recht beeindruckend. Neben den Klassikern wie Kalender und Aufgabenliste erhalten Sie auch ein eigenes Forum, Kontaktverwaltung, Speicherbereich für Dokumente und auch eine Wissensdatenbank, hinter der sich ein rudimentäres Wiki verbirgt. Die entsprechenden Module müssen von Ihnen als Admin für die Nutzung frei geschaltet und eingerichtet werden. OfficeZilla kommt ohne AJAX aus, was die Bedienung leider etwas langweilig und behäbiger macht. Alle Eingabemasken sind als klassische Formulare umgesetzt.

office zilla1

Eine Beschränkung im Rahmen des kostenloses Benutzerkontos gibt es (derzeit) noch nicht. Ob Sie den Service allein oder mit 50 oder mehr Personen nutzen wollen, ändert nichts an den Kosten. Die Betreiber planen aber kostenpflichtige Services anzubieten, die Sie dann für eine monatliche Pauschale zubuchen können. Insgesamt hat OfficeZilla auf mich einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Wie bei solchen Hostingangeboten üblich, erkaufen Sie sich die Bequemlichkeit allerdings damit, dass Ihre Daten auf einem externen Server liegen. Wenn Sie das nicht stört, greifen Sie auf ein blitzsauber gearbeitetes Werkzeug zurück.

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

12. Mai 2009 um 05:56

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Onepoint Project – exzellente Projektsoftware

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Mit Onepoint möchte ich Ihnen heute eine noch weithin unbekannte Software für das Projektmanagement vorstellen, die den Vorzug besitzt, sowohl für Windows als auch Linux angeboten zu werden. Das in Java geschriebene Programm ist einfach zu installieren. Nach dem ersten Start blicken Sie auf eine sehr aufgeräumt wirkende Oberfläche, die mit viel Engagement gestaltet wurde und die häufig etwas dröge Optik von Java-Programmen vergessen lässt. Onepoint kennt zwei verschiedene Ansichten, über die Sie mittels eins kleinen Schalters am oberen Bildschirmrand wechseln. Klicken Sie auf den kleinen Schraubenschlüssel, wechseln Sie damit in den Modus für den Administrator des Programms. Hier legen Sie Details für die Arbeit mit dem Programm fest, etwa die Dauer eines Arbeitstages. Außerdem kann aus diesem Bereich ein Backup der Datenbank angelegt und wieder eingespielt werden. Der Planer setzt stark auf die Bedienung mit der Maus, was gleichzeitig aus meiner Sicht ein Nachteil ist, denn für viele Aktionen, wie die Erfassung von Aufgaben und das Erstellen von Abhängigkeiten würde ich mir persönlich eine Tastaturunterstützung wünschen, da sich damit einfach schneller arbeiten lässt.

onepoint 1

Mit einem Klick auf “Neues Projekt“ legen Sie die Rahmendaten eines Projekts an. Onepoint unterstützt erfreulicherweise auch Portfolios. Sehr schön: Neben den klassischen Angaben zu einem Projekt finden Sie auch reichlich Platz, um Ziele und Teilzeile für das Projekt zu definieren und dabei auch Prioritäten zu vergeben. Stehen die Rahmendaten fest, definieren Sie nun Aufgaben und Aufgabenpakete. Hier zeigt sich, dass die Oberfläche des Programms den logischen Gegebenheiten innerhalb des Planungsprozesses folgt. In der Vorgangsliste tragen Sie nun die einzelnen Aufgaben in die Liste ein. Abhängigkeiten und Stufungen erreichen Sie mit den Funktionen aus der Symbolleiste am unteren Bildschirmrand. Dieser ist leider bei der Verwendung der Software auf einem Netbook leider sehr ungünstig angebracht. Hier sollte hinsichtlich der Skalierbarkeit der Anzeige noch einmal gearbeitet werden. Ein wichtiges und feines Detail: Ihnen steht auch eine Importfunktion zur Verfügung. Auf Wunsch importieren Sie Vorgangslisten aus MS Project, Excellisten aber auch Mindmeister-Dateien. Wer also ein Projekt am liebsten zunächst visuell in Form einer Mindmap plant, findet hier sehr gute Unterstützung. Ein Online-Zugang ist hier allerdings Voraussetzung.
Im Bereich der Planung finden Sie in Form von Registern bereits verschiedene Ansichten, etwa einen Terminplan in Form eines Gantt-Diagramms, aber auch Strukturpläne oder die Aufstellung von Kosten. Zu einem Projekt gehören in aller Regel zahlreiche Dokumente, einerseits für die unmittelbare Projektsteuerung, wie Berichte, Protokolle, Projektvereinbarungen und Ähnliches.

onepoint 2

Diese Dokumente lassen sich in die Datenbank hochladen (der Mechanismus, der hier eingesetzt wird, funktioniert wie das Ein- oder Auschecken von Dateien in Subversion). Auch bei einem Export der Datenbank und dem Einspielen der Datenbank in einer anderen Installation werden diese Dokumente überführt. Damit Sie als Projektleiter auch gegenüber den Stakeholdern auskunftsfähig bleiben, erstellen Sie mit wenigen Mausklicks Berichte rund um Ihr Projekt, die Sie auch speichern können. Onepoint verfügt bereits über einige Standardabfragen, die Sie wirkungsvoll unterstützen. Der Leistungsumfang des Programms in beeindruckend und dennoch bleibt das ganze Konzept bedienbar. Ab 149 Euro gehen die Lizenzen los.

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

30. April 2009 um 06:13

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Gantter – gut gemachtes Projektwerkzeug

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Insbesondere in der englischsprachigen Blogosphäre wird derzeit sehr intensiv das Werkzeug Gantter diskutiert. Natürlich habe ich mir das Werkzeug gleich angesehen, das ja schließlich verspricht, MS Project ins Web zu holen. Auf den ersten Blick stimmt das bereits optisch, denn die Oberfläche ist dem Werkzeug aus dem Hause Redmond schon sehr stark nachempfunden. Wenn Sie also mit dem Programm bereits Erfahrungen sammeln konnten, werden Sie sich sofort zurechtfinden. Eine Registrierung für das Angebot ist nicht notwendig, sobald Sie das Projekt umbenennen wollen, blendet Ihnen Gantter einen Dialog ein, in dem Sie die Details festlegen. Dazu gehören neben dem Namen auch die Datumsformate. Mit der gewohnten Vorgangsliste erfassen Sie zunächst die Aufgaben innerhalb des Projekts. Mit den bekannten Pfeiltasten gliedern Sie die einzelnen Einträge. Während MS Project ja intensiv von der rechten Maustaste Gebrauch macht, müssen Sie bei Gantter darauf verzichten. Dazu gibt es aber die Schaltfläche „Properties“, über die Sie etwa die Beziehungen zwischen einzelnen Einträgen definieren oder die Dauer einer Aufgabe schätzen.

gantter

Bei Fehleingaben erhalten Sie eine nicht zu übersehende Warnung, das passiert immer dann, wenn Sie mit einer Angabe arbeiten, die das Programm nicht interpretieren kann, was aber auch leider dann der Fall ist, wenn Sie Dezimalstellen mit einem Komma und nicht einem Punkt trennen. Abgesehen von diesen Kleinigkeiten lässt sich damit aber ganz passabel arbeiten. Ihre Daten werden auf dem Portal nicht dauerhaft gespeichert. Sobald Sie auf „Save“ klicken, laden Sie sich die Projektdatei im XML-Format auf Ihren Rechner herunter, die sich tatsächlich in MS Project und andere Anwendungen einlesen lässt, das dieses Format verarbeiten kann. Damit können Sie beispielsweise einen ersten groben Plan mit dem Mindmanager vornehmen, diesen dann exportieren und die Detailplanung in Gantter vornehmen. Die Featuretiefe des Angebots ist noch nicht sehr ausgeprägt, aber bereits jetzt dürfen Sie gespannt darauf sein, was aus Gantter wird.

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

28. April 2009 um 06:11

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Deskaway – überzeugende Projektlösung

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Mit Deskaway startet im Web die x-te Plattform, die uns verspricht, alle wesentlichen Informationen und Planungswerkzeuge rund um ein Projekt unter einem Dach zu versammeln. Die meisten Angebote, die ich mir in der Vergangenheit angesehen habe, konnten dieses Versprechen nicht halten. Entweder war die Bedienung antiquiert oder aber es fehlten wesentliche Funktionen wie die Zeitaufschreibung. War diese enthalten, konnten dann keine Meilensteine definiert werden. Getreu dem Motto „Irgendetwas ist ja immer“ überzeugte mich bisher kein Anbieter. Nach der Eröffnung eines kostenlosen Benutzerkontos können Sie mit vier weiteren Personen an maximal drei Projekten arbeiten. Für alle Dokumente und Inhalte rund um diese Projekte stehen Ihnen 25 MB an Speicherplatz zur Verfügung. Alle wichtigen Informationen rund um ein Projekt versammelt der Service auf der zentralen Einstiegsseite. Die Plattform macht intensiv von Ajax Gebrauch, was ein angenehmes Arbeiten ermöglicht. Deskaway nutzt nicht die klassischen Zugangsmethoden wie Projektstrukturpläne, sondern lässt sie zunächst ein Projekt mit seinen Rahmendaten erfassen. Anschließend definieren Sie die ersten Arbeitspakete, in diesem Fall Tasklisten genannt. Das Eintragen einer Aufgabe in eine solche Liste ist sehr komfortabel und berücksichtigt die typischen Rahmendaten wie Verantwortlichkeiten, Aufgabenbeschreibung und Fälligkeitsdaten. Eine wichtige Rolle als Kommunikationsmittel innerhalb des Projekts spielt die E-Mail. Optional wird das Projektmitglied, dem Sie eine Aufgabe zuweisen, sofort in einer E-Mail über die neue Aufgabe informiert. Zum Arbeitsbereich gehört auch ein Blog, das jedes Teammitglied optional führen kann. Damit informieren Sie die anderen Mitglieder über aktuelle Arbeitsschritte. Zu einem Projekt gehören naturgemäß eine Menge Dokumente, die Sie selbstverständlich hochladen können. Zu Deskaway gehört aber auch eine kleine Textverarbeitung, mit der sich durchaus auch umfangreichere Memos oder Dokumentationen schreiben lassen. Wer sich etwas länger mit der Plattform beschäftigt wird im Laufe der Zeit auf eine Reihe von Details stoßen, die ein angenehmes Arbeitsgefühl aufkommen lassen. Zwischen 10 und 99 Dollar im Monat kosten die Erweiterungen, die dann deutlich mehr Speicherplatz und Nutzer erlauben. In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, dass sich die Betreiber auch in Hinblick auf die Einarbeitung neuer Nutzer viel Mühe gemacht haben. Zu jedem einzelnen Modul steht ein kleines Video-Tutorial zur Verfügung.

deskaway

 

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Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

31. März 2009 um 06:36

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Wirklich leichte Projektplanung mit Scrumy

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projekt titel

Wenn Sie als Projektleiter den Überblick über alle Tätigkeiten und Beteiligten in einem Projekt behalten wollen und gleichzeitig nach der Methode Scrum arbeiten, finden Sie im Web mit Scrumy eine Speziallösung vor. Das Werkzeug wird in zwei Editionen angeboten. Bereits mit der kostenlosen Variante planen Sie effizient und informell Ihre Projekte. Dazu besuchen Sie die Seite des Dienstes und verlängern die angezeigte URL um den Namen Ihres Projekts.

Definieren Sie zunächst den Zweck eines Arbeitspakets, das als Story bezeichnet wird. Die Oberfläche macht intensiv von AJAX Gebrauch und ist weitgehend selbsterklärend. Auf Wunsch steht aber auch ein kleines Tutorial zur Verfügung.
Sammeln Sie jetzt die zur Umsetzung einer Story notwendigen Aufgaben. In einem kleinen Dialog tragen Sie den Arbeitsschritt ein und weisen die Aufgabe auch gleich einem Mitarbeiter zu. Alle auf diese Weise erfassten Aufgaben landen im Abschnitt To-Do.
Per Drag & Drop verschieben Sie die erfassten Aufgaben in die verschiedenen Stati während des Projekts. Ist die Umsetzung begonnen, wandert das Element in den Bereich “In Progess” und durchläuft dann später die Prüfung und wird schließlich als “Erledigt” gespeichert.

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Dank der kinderleichten Bedienung und gut strukturierten Oberfläche unterstützt Sie Scrumy dabei, auch bei umfangreicheren Aufgaben die Übersicht zu behalten. Wenn Sie auf Gantt-Diagramme, Erinnerungen und Aufwandschätzungen verzichten können, lohnt der Blick auf diese Lösung auf jeden Fall!

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Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

10. November 2008 um 07:42

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Klok – eine geniale Zeitaufschreibung

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uhr titel

Ob Sie nun als Selbstständiger oder freier Mitarbeiter gegenüber Ihrem Auftraggeber die verbrachte Arbeitszeit dokumentieren und abrechnen müssen, oder ob Sie nur interessiert, mit welchen Tätigkeiten Sie den Tag verbracht haben: Ein Werkzeug zur Protokollierung leistet Ihnen gute Dienste. Klok ist ein solches Tool, das noch dazu extrem schick aussieht und auf Adobes Air aufsetzt. Die Software ist sowohl unter Windows als auch mit der Beta von Air für Linux lauffähig.

Die Installation setzt also eine lauffähige Air-Umgebung voraus. Danach genügt der Besuch der offiziellen Seite und ein Klick auf den Download-Link. Air installiert die Komponente, die Sie über das Startmenü Ihres Systems aufrufen dürfen.

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Legen Sie zunächst in der Projekt-Ansicht (Project View) ein neues Projekt oder eine neue Tätigkeit an. Über das Feld “Color” weisen Sie ihm eine Farbe zu, die in den grafischen Auswertungen verwendet wird. Änderungen übernehmen Sie mit einem Klick auf “Update”. Sie können nun nacheinander eine Reihe von Projekten anlegen. Möchten Sie die Zeitnahme beginnen, genügt ein Klick auf “Work On”.
Dieser aktive Eintrag ist auch in der Fensterleiste sichtbar. Daneben wird die bereits protokollierte Zeit angezeigt. Um die Zeitaufnahme zu beenden, klicken Sie auf “Stop”.

Soweit, so unspektakulär, obwohl die Oberfläche schon sehr gut aussieht. Interessant sind die Reports, die optisch eindrucksvoll zeigen, wie sich der eigene Tag zusammengesetzt hat. Selbst an eine Weiterverarbeitung der Aufzeichnungen in Excel haben die Entwickler gedacht. Dazu genügt es, den Schalter “Weekly Timesheet” anzuklicken. In Tabellenform erhalten Sie dann eine Übersicht der aktuellen Woche. Klicken Sie in diese Tabelle mit der Maus, halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie die Auswertung auf Ihren Desktop. Dort wird nun eine Excel-Datei abgespeichert, die Sie auswerten und beispielsweise als Grundlage für eine Rechnung verwenden können.

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Fazit: Klok ist einfach zu bedienen und dürfte auch anspruchsvolle Selbstständige zufrieden stellen.

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Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

4. September 2008 um 06:01

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