Tolle Zeichnungen auch für (nahezu) Unbegabte

Beim Surfen im Web stößt man zwangsläufig immer wieder auf verblüffende Seiten, die einen verblüffen, Spaß machen, aber nicht gerade zur Erhöhung der eigenen Produktivität beitragen. Eine davon ist der Scribbler.

Die Bedienung ist simpel. Mit der Maus zeichnen Sie einige Grundlinien auf einer Zeichenfläche auf. Mit einem Knopfdruck wandelt das Programm diese Linien in eine Bleistiftzeichnung um. In den Einstellungen dürfen Sie noch die Strichstärke und Farben ändern. Der ganze Spaß wurde übrigens in Flash realisiert.

Selbst absolut talentlose Menschen dürfen gespannt sein, zu welch erstaunlichen Zeichnungen mit organischen Formen sie fähig sind. Einfach mal ausprobieren!

Oberfläche von Scribbler

Schreiben Sie einen Wunsch auf!

Wenn Sie nur einen einzigen Wunsch frei hätten: was wäre das? Die Seite Wish spornt Sie dazu an, sich zu diesem Thema Gedanken zu machen, denn dort kann jeder seinen persönlichen Wunsch (in englischer Sprache) äußern. In der einfachen Bildschirmmaske tragen Sie diesen ein. Die Betreiber prüfen aber jede Eingabe und behalten sich vor, Wünsche nicht freizuschalten, um den sonst oft anzutreffenden pubertären Unsinn zu vermeiden. Das tut dem Angebot durchaus gut und es macht Spaß, in den anonymen Wünschen der anderen Nutzer zu stöberen und sich inspirieren zu lassen.
Startseite Onewish

Moneyplex 2006 – Homebanking in Perfektion unter Linux

Wer nur ein Konto zu verwalten hat und mit einigen wenigen Überweisungen im Monat auskommt, braucht keine spezielle Software dafür. Die Internetseiten der Banken bieten inzwischen vollständigen Zugriff auf Konten und eigentlich alle Transaktionsarten. Anders sieht die Sache aus, wenn nicht nur eines sondern mehrere Konten zu verwalten sind, und diese zusätzlich zu verschiedenen Instituten gehören. Dann wird das Jonglieren mit Kontoständen und Finanzdaten schon etwas komplexer. Komfortabel erledigen Sie Ihre Bankgeschäfte mit einer speziellen Software. Im unmittelbaren Vergleich zur Windowswelt haben Linuxanwender hier deutlich weniger Alternativen. Mit Moneyplex 2006 liegt eines der besten Homebanking-Programme für Linux in einer neuen Version vor.

Die bunte Verspieltheit der Vorgängerversion ist kühlen und eleganten Blautönen gewichen. Am grundsätzlichen Programmkonzept indes hat sich nichts geändert. Besser organisiert wurde der Bereich der Vermögensanlagen. Wie so oft bei Homebanking-Programmen spielen sich viele Verbesserungen im Kern der Anwendung ab. Die Konnektivität mit der Bankenwelt ist nun deutlich besser und vielseitiger. Nahezu komplett ist Moneyplex im Zahlungsverkehr. Von einfachen Überweisungen bis zu Daueraufträgen bereiten Sie alle Transaktionen in aller Ruhe vor und senden diese mit einem Knopfdruck ab.

Startseite Moneyplex

Wer wissen will, was er denn so mit seinem Geld anstellt, wird sich früher oder später mit den Auswertungen beschäftigen. Diese sind sehr umfassend und leicht bedienbar. Zu dokumentarischen Zwecken können sie nun auch ausgedruckt werden.

Insgesamt ist Moneyplex 2006 keine revolutionäre Weiterentwicklung aber eine sehr gelungene Evolution. Wer intensiv mit dem Vorgänger gearbeitet hat, wird an vielen Stellen Detailverbesserungen bemerken. Das Update lohnt sich also durchaus.

Fazit: Wer keine Lust hat, sich für das Homebanking in das doch etwas spröde GnuCash einzuarbeiten und Windowsprogramme unter Linux nicht mag, kommt an Moneyplex 2006 nicht vorbei.

Wie bekannt sind Sie wirklich?

Diese Frage in eigener Sache beantwortet Egosurf. Diese Suchmaschine für den Egomanen durchkämmt Suchdienste und Blogs nach Ihrem Namen und der URL Ihres Blogs oder Homepage. Für jeden Treffer erhalten Sie nach einem ausgeklügelten System Punkte. Am Ende steht dann die grafische Stunde der Wahrheit 😀

Das Ergebnis

23 – ein sehr guter Flickr Clone

Fotos hochladen, Slideshows betrachten, Alben per RSS abonnieren und Fotos mit Tags versehen? Das kommt Ihnen alles bekannt vor? Sicher, gehören diese Funktionen doch alle zum Standardumfang von Flickr. Der Dienst 23 offeriert ähnliche Dienste wie Flickr selbst und bietet ein vergleichbares Preismodell. Mit dem kostenlosen Account können Sie auf dem Server beliebig viel Speicherplatz belegen, aber maximal 20 MB pro Monat hochladen Erst mit dem Plus-Account, der für ein Jahr 29 Euro kostet, entfällt diese Limitierung.

Ein Album in 23

Ansonsten gleichen sich die Dienste weitestgehend, mit der Ausnahme, dass 23 noch unabhängig arbeitet und nicht zu Yahoo gehört. Statt mittels Sets organisieren Sie zusammengehörende Bilder eben in klassischen Alben. Um Fotos schneller zu finden, bedienen Sie sich Tags. Auch 23 nutzt eine gehörige Prise Ajax, um schöne Effekte und leichte Bedienbarkeit zu erreichen. Eine nette kleine Funktion sind die Geschichten (Stories), die Sie zu jedem Bild erzählen können. So wird aus einem Fotoalbum schnell ein kleines Blog. Zum Schutz Ihrer Privatsphäre lassen sich die Fotos auch als privat kennzeichnen und Freunde zum Betrachten einladen.

Fazit: 23 ist ein sehr interessante Plattform für das Fotosharing und meiner Meinung nach durchaus mit Flickr ebenbürtig.