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Fake Name Generator – Genial für Journalisten und Entwickler

Gerade Fachbuchautoren, IT-Trainer und Software-Entwickler benötigen für ihre Arbeit immer wieder größere Sammlungen an Beispieldaten zu Personen und Adressen. Am einfachsten wäre es natürlich, auf tatsächlich vorhandene Informationen zuzugreifen. Das verbietet sich natürlich schon aus Gründen des Datenschutzes. Der Fake Name Generator hilft bei dieser Aufgabe.

Sie können direkt auf der Homepage schnell eine einzelne Adresse oder besser Identität anlegen. Interessanter für die Verwendung in Bildschirmfotos oder Anwendung ist dagegen die so genannte „Großbestellung“.

Sie finden den passenden Eintrag in der Menüleiste. Dort erklären Sie sich damit einverstanden, dass es sich um Fake-Daten handelt. Danach entscheiden Sie sich für eines der Ausgabeformate.

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Ihre Daten können Sie u.a. in diesen Formaten erhalten:

  • csv
  • htm
  • sql (in verschiedenen Datenbank-Dialekten)
  • txt (Mit Tabs als Trennung)

Im mittleren Abschnitt des Dialogs legen Sie den grundsätzlichen Aufbau der Daten fest. Treffen Sie die Wahl aus Regionen, aus denen der Name und die Adressen stammen sollen (was auch Auswirkungen auf das Format hat) und definieren Sie mittels Schiebereglern eine Verteilung auf Geschlechter und Alter.

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Im unteren Bereich haben Sie dann die Wahl zwischen einer ganzen Reihe von Datenbankfeldern. Abschließend tragen Sie ein, wie viele Datensätze Sie benötigen. Danach senden Sie Ihre Bestellung ab. Die Aufbereitung der Daten kann einige Zeit in Anspruch nehmen. In dem meisten Fällen ist das aber binnen weniger Minuten erledigt. Sie erhalten ganz bequem einen Link per E-Mail. Über diesen laden Sie sich dann die Datei auf Ihren Rechner herunter.

Au weia, T3N

Ab und an habe ich an dieser Stelle auch einmal über „t3N“ berichtet. Ein Magazin, das sich aus meiner Sicht inhaltlich und optisch gefunden hatte. Die Betonung liegt auf „hatte“, denn die aktuelle Ausgabe wartet mit einem neuen Layout auf. Das ist auch wieder nicht ganz richtig, denn „neu“ ist an dem Layout lediglich, dass t3n bisher anders ausgesehen hat. Klimaneutral und mattes Papier, einverstanden. Aber das Layout mit den fetten Trauerbalken ist nun absolut 90er. Und nicht so überzeugend, als dass es jetzt als Retro-Version noch mal gebraucht würde. Vielleicht hat einer meiner Leser eine alte Ausgabe der Internet Professionell aus den Jahren 98 oder 99? Dann bitte dringend nach Hannover schicken, damit man sich da dann ein bisschen schämt. „Dieses Magazin wurde auf Basis von Open-Source- und XML-Technologien automatisiert gesetzt“. So steht es in jeder Ausgabe. Ab jetzt sieht man das leider auch. Schade.

Medium Magazin Relaunch – ist hübsch geworden

Das Mediummagazin, eine Zeitschrift rund um den Berufsstand des Journalisten, hat sich ein neues Layout verpasst. Hier schien dem Verlag offensichtlich Handlungsbedarf geboten, nachdem bereits vor einiger Zeit ‚Der Journalist‘, das offizielle Organ des DJV, mit neuer Optik und aktuelleren Inhalten glänzte. Ich finde die neue Optik sehr gelungen, wenn auch das Titelbild, das stark an einen Lifestyle-Titel erinnert, nicht so ganz zur nachfolgenden Seitenaufteilung passt. Die kommt zwar ebenfalls modern daher, ist aber deutlich bodenständiger. Alles in allem aber ein sehr gelungener Relaunch. Ich wünsche dem Blatt weiterhin viel Erfolg!

Hasta la vista, Business-Netz!

Vor einigen Tagen ist mit Business-Netz ein neues Portal an den Start gegangen, das sich offensichtlich an Fach- und Führungskräfte wenden soll. Diese werden von einer Seite begrüßt, die mitten aus den 90er Jahren zu stammen scheint und in Farbkombinationen gehalten ist, die als freundlich grau-braun-grau zu bezeichnen ist. In erster Linie scheint es aber weniger um die Leser zu gehen, sondern um das Geldverdienen, denn da sirren und flackern die Werbebanner, dass es nur so eine Freude ist. Ein professioneller Ad-Server hätte der Seite vielleicht nicht geschadet. Da man zwangläufig irgendwann wieder auf die Homepage gerät, ist es ärgerlich, wenn dann immer und immer wieder der gleiche Werbespot abläuft.

Geboten werden News aus der Welt des Arbeitsrechts und Unternehmensführung. Für die fachliche Qualität sorgt ein Beirat aus Juristen und Dozenten – das sorgt für Unabhängigkeit. Zumindest in den Augen der Betreiber. Ob ein Beiratsmitglied, das für das Redaktionsbüro eines der Macher des Services arbeitet, tatsächlich so richtig unabhängig ist, braucht an dieser Stelle ja nicht diskutiert zu werden.
Das Themenspektrum der Fachartikel ist breit, was damit leider auch zu einer gewissen Beliebigkeit führt: Romanzen am Arbeitsplatz stehen hier gleichberechtigt neben der »Führung eines Teams durch den Abschwung« oder dem Lernen, wie man jemanden feuert.

Wie es sich für einen aktuellen Medienauftritt gehört, kommen auch Blogs zum Einsatz. Da die Überschriften aber nicht als URLs ausgeführt sind und auch die üblichen Trackback-Funktionen ins Daten-Nirwana führen, muss Business-Netz wohl etwas länger auf Erwähnungen in der Blogosphäre warten.

Das könnte aber auch an den aktuellen Artikeln liegen. Das Thema eines »Notebook-Ersatzes« in Form eines USB-Sticks zu beschreiben, ist zwar nicht wahnsinnig originell, dabei aber dann lediglich auf OpenOffice-Portable ohne Startoberflächen oder andere wichtige Programme einzugehen, ist entweder geschludert oder schlecht recherchiert. Und mal unter uns: Wer von Ihnen ist schon mal auf die Idee gekommen, ein Bordbuch für die verbaute Hardware im System zu führen? So hat die Lifehacks-Rubrik des Blogs derzeit das Niveau eines »es ist zwar alles bereits einmal gesagt, aber bisher noch nicht durch uns«. Schade, wäre eine Chance gewesen, neben Imgriff.com das Thema in Deutschland weiter zu etablieren. Business-Netz hat bestimmt eine Chance auf Leser, damit die aber auch wiederkommen, sollten die Macher dringend die kryptische Navigation überarbeiten und vor allem etwas mehr Tiefgang in die Artikel bringen. Sonst wird das nix.

Disclaimer: Ich habe kurzfristig während der Konzeptionsphase für das Projekt erste Testblog-Beiträge geschrieben, bin dann aber weit vor dem Start ausgeschieden. Die Testbeiträge sind auch immer noch online (erkennbar an den Screenshots).

Das freut mich aber

Nicht, dass ich Lisa Ortgies den Erfolg bei Emma nicht gegönnt hätte, dass sie aber wieder zu FrauTV zurückkehrt freut mich ehrlich. Dann werde ich mir doch mal wieder die eine oder andere Sendung mehr ansehen. Sie hat gefehlt. Quelle: SpOn