So beachten Sie wieder Ihre Aufgabenlisten

Aufgabenlisten sind so eine Sache. Die meisten von Ihnen sind sicherlich so diszipliniert, dass Sie eine oder sogar mehrere dieser Listen führen und sofort, wenn eine neue Aufgabe an Sie herangetragen wird, diese brav notieren. Am Ende eines Tages sind sicherlich viele Dinge erledigt worden, aber trotzdem scheinen die Abgabefristen eines Projekts bedrohlich näher gekommen zu sein oder noch schlimmer: Der Eindruck drängt sich auf, dass man den eigenen Zielen gar keinen Schritt näher gekommen ist. Das Problem liegt weniger in den Listen begraben als vielmehr in uns selbst. Natürlich fällt unser Blick auf schwierige und komplizierte Aufgaben und dann erledigen wir, etwas Einfaches. Am Ende des Tages haben wir uns dann viel bewegt, aber nichts bewegt. Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann versuchen Sie eine andere Technik!

  • Planen Sie Ihre Woche: Dazu tragen Sie sich einen festen Termin in Ihrem Kalender ein. Gute 20 Minuten sollten Ihnen für eine valide Planung genügen. Wichtig ist allerdings, dass Sie diese Verabredung respektieren und genauso behandeln, als hätten Sie einen Termin mit einem externen Besucher oder Ihrem Chef. Hier sehen Sie sich Ihre Listen und Projekte durch und entscheiden, was in der kommenden Woche getan werden muss.
  • Nutzen Sie die 5er Regel: Notieren Sie sich täglich 5 fünf Aufgaben, die Sie als wichtig für Ihre Projekte identifiziert haben. Diese fünf konkreten Aufgaben, die Sie näher zum Ziel bringen sollen, sind an diesem Tag auch in Angriff zu nehmen.
  • Beginnen Sie den Tag mit schweren Aufgaben: Meist wird es sich bei den fünf Tätigkeiten, die Sie als Tagesziel definiert haben, um knifflige oder zeitintensive Dinge handeln. Mit diesen sollten Sie Ihren Tag beginnen. Haben Sie bereits eine davon am frühen Morgen erledigt, wird Ihnen das Schwung geben, die weiteren ebenfalls noch vor dem Mittagessen zu schaffen.
  • Planen Sie immer den konkreten nächsten Schritt: Achten Sie darauf, dass Sie immer den nächsten konkreten Schritt angehen, der Sie dem Ziel näher bringt, und nutzen Sie eine besonders aktive Sprache. „Termin beim Zahnarzt machen“, ist sicherlich ein Ansatz, um das eigenen Gebiss wieder in Schwung zu bekommen, besser wäre aber „Morgen einen Termin beim Zahnarzt beim Zahnarzt machen für den 16., 17. oder 18.“.

Wie führen Sie Ihre Aufgabenlisten? Kennen Sie das Problem mit dem Nichtbeachten, der selbst aufgestellten Prioritäten?

magmag – Ein wunderschönes Notizbuch

Seit drei Tagen bin ich stolzer Besitzer dieses Notizbuches. Kurzum verspricht die Website nicht zu viel. Das Buch ist durchdacht und schlicht, genau wie ich es mag. Die Haptik ist übrigens sensationell. Dieses Buch nimmt man einfach gern in die Hand. Da ich aber auch gern Skizzen mache, wäre das magmag im Format A4 einfach ein Traum.

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Teudeux – eine schicke und einfache Aufgabenverwaltung

Wenn Sie dieses Blog regelmäßig lesen, wissen Sie, dass ich ein großer Freund von besonders einfachen Mitteln für die Verwaltung von Aufgaben bin. Ich persönlich habe hier sehr gute Erfahrungen mit einer Kombination aus Notizbüchern und Remember the milk gemacht. Vor einigen Tagen bin ich allerdings auf die Anwendung Teudeux gestoßen. Die Registrierung beim Service ist kostenfrei. Die Entwickler stellen auf der Homepage allerdings in Aussicht, auch einmal kostenpflichtige Services anbieten zu wollen. Zugleich versprechen sie aber, dass die aktuelle Ausbaustufe von Teudeux auf jeden Fall kostenlos erhalten bleiben wird. Und das ist bereits eine Menge. Nach der Registrierung gelangen Sie zu einer Wochenübersicht. In die kleinen Eingabefelder direkt über dem jeweiligen Tag tragen Sie die gewünschte Aufgabe ein. Wissen Sie noch nicht, wann Sie diese erledigen wollen, nutzen Sie dafür die Rubrik “Someday”. Die Arbeit mit der Liste geht absolut intuitiv vonstatten. Haben Sie es nicht geschafft eine Aufgabe zu erledigen, wird diese automatisch auf den Folgetag übertragen. Dinge, die Sie erledigt haben, streichen Sie durch einfaches Anklicken einfach ab.

Bei aller Einfachheit gibt es auch Nachteile. Der wesentlichste ist aus meiner Sicht, dass das System, für sich allein steht. Es gibt keinerlei Synchronisation mit anderen Daten und auch die Ausdrucke lassen sich nur mit Mühe in ein eigenes System übernehmen. Dafür macht der Umgang mit dem System Spaß und Sie haben von überall Zugriff auf Ihre offenen Aufgaben.