Studie: Windows- und Linux-Server kosten Anwender gleich viel

“Die Yankee Group hat aktuell gut 500 Anwender aus unterschiedlichen Branchen zu den Kosten für Windows- und Linux-Server befragt und kommt dabei zu dem Ergebnis, dass sich die konkurrierenden Betriebssystemplattformen in Sache TCO (Total Cost of Ownership) nichts nehmen.” vermeldet heute die “Computerwoche”:http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&artid=73410

Damit geht der anödende Wettstreit um die TCO zwischen Windows- und Linux- Anhängern in die nächste Runde, nachdem in der Vergangenheit ja jedes der Lage mindestens eine Studie vorweisen konnte, die die eigene Position stärkte. Langweilig…

Schnell einen Termin inKOrganizer anlegen

Sie wollen in “KOrganizer”:http://korganizer.org 3.4 schneller einen Termin anlegen? Das geht mit einer leichten Veränderung der Einstellungen.

# Rufen Sie über *Einstellungen* und *KOrganizer einrichten* die Einstellungen auf.
# Wechseln Sie in den Bereich *Ansichten*.
# Aktivieren Sie hier *Auswahl eines Zeitraums in der Tagesansicht startet den Ereigniseditor*.
# Verlassen Sie die Einstellungen mit einem Druck auf OK.

Wenn Sie nun mit der Maus in der Tagesansicht einen Zeitraum markieren, wird nach dem Loslassen der Maustaste automatisch die Eingabemaske für die Erfassung eines neuen Termins gestartet.

Google: Wettrüsten gegen die Konkurrenz

Um seine Marktposition gegenüber der Konkurrenz zu verteidigen, will der Suchmaschinenprimus Google mehr als 500 Millionen Dollar in die Weiterentwicklung seiner Suchtechnik stecken. 2004 hatte das Unternehmen 319 Millionen Dollar, im Jahr davor nur 176,8 Millionen Dollar investiert…

Vermeldet heute die “Computerwoche”:http://www.computerwoche.de/index.cfm?pageid=254&type=detail&artid=73373.

Yahoos neue Gemeinschaft – eher lau als 360 Grad

Mit “Yahoo 360 ^o^”:http://360.yahoo.com, das sich derzeit noch in der Betaphase befindet, versucht Yahoo eine neue Community-Plattform zu etablieren. Mein erster Eindruck ist, dass das Yahoo-Management hier versucht, auf alle derzeit fahrenden und so modern scheinenden Züge des WWW zugleich aufzuspringen. Yahoo 360^o^ ist:

* ein Blog
* ein Social-Network
* ein Online-Fotoalbum

Liest sich zunächst einmal wie ein toller Ansatz, aber bei dieser Vielzahl an Möglichkeiten, die alle dem Diktat des “Einfach zu benutzen”-Gedankens unterliegen, ist (zumindest in der Beta) der Dienst nicht wirklich richtig.

Startseite von Yahoo 360

Nutzer des Dienstes können einen zentrale Seite in das Netz stellen, die etwa über http://360.yahoo.com/mitgliedsname erreicht werden kann. Auf dieser Homepage befinden sich die Verweise auf die verschiedenen angebotenen Module. Dröge Einheitskost ist die Folge: der Reiz einer persönlichen Homepage mit individueller Optik bleibt auf der Strecke. Der Nutzer kann lediglich die Sichtbarkeit eines Moduls ein- oder ausschalten. Ich denke nicht, dass sich hier viel gegenüber den jetzigen Mitgliedsprofilseiten ändern wird.

Die Seiten von Freunden und Bekannten, die ebenfalls Mitglied von Yahoo 360^o^ sind, lassen sich problemlos auf der eigenen Seite verwalten. So hält man den Kontakt und sieht wer online ist, um ihn (natürlich mit dem Yahoo Messenger) auch gleich ansprechen zu können. Auch das Schreiben einer E-Mail direkt aus diesem “Adressbuch” ist schnell gemacht. Sonderlich aufregend ist dieser Teil der Plattform aber bisher nicht.

Also schaute ich mir einmal das Blog an. Einfach zu bedienen, keine Frage. Ein schlichter Editor im Stile von Textarea und die Option, ein Bild zu einem Eintrag hochzuladen. Das war’s dann auch schon. Auf Wunsch ist die Veröffentlichung per RSS 2.0-Feed möglich. Aber mehr als einfache Hausmannskost wird hier nicht geboten.

Blog Oberfläche

Der Fotodienst entspricht von seiner Funktionalität dem jetzigen “Yahoo Photos”. 30 MB Speicherplatz gratis und die Möglichkeit, den Zugang für jedes Album zu beschränken.

*Fazit*: Yahoo 360^o^ bündelt unter einer Optik mit abgerundeten Ecken, an der man sich wahrscheinlich in Kürze satt gesehen hat, die bisherigen Yahoo-Dienst. Wirklich neu ist dabei lediglich das Blog und das Social-Networking. Beide neuen Module bieten aber derzeit noch deutlich weniger als bereits aktive Dienstleister. Für Interneteinsteiger durchaus tauglich, aber jeder, der seinen Freunden mehr bieten oder sich individueller präsentieren möchte, wendet sich lieber einem anderen Dienst zu.