Mein Plugin des Monats: CJD Notepad

Schon aus beruflicher Neugier probiere ich immer mal wieder neue Plugins für WordPress aus. Nur selten schafft es aber eines auch in das Backend dieses Blogs aufgenommen zu werden. Eine Ausnahme ist aktuell CJD Notepad von Chris Davis.

Es ist einfach zu installieren: Lediglich zwei Dateien in das Plugin-Verzeichnis kopieren und anschließend das Plugin aktivieren. Danach erweitert es WordPress um ein Notizbuch, dessen Beiträge in der Datenbank landen und nur in einem eigenen Bereich im Backend sichtbar sind.

Für die Textbearbeitung wird der eingebaute Editor genutzt. Es stehen also alle gewohnten Formatierungen zur Verfügung. Ich nutzte das Plugin seit einigen Tagen, um Stichworte und Gedanken für zukünftige Beiträge zu notieren. Das ging zwar auch über den Entwurfsmodus oder aber durch das Markieren eines Eintrags als “privat”: Schneller und übersichtlicher (weil eben alle Notizen gesammelt in einer Liste erscheinen) geht dies mit CJD Notepad. Mein Tipp: Unbedingt einmal ansehen!

Neues Online-Fotoalbum

Mit 23People steht der Internetwelt ab sofort ein weiteres Online-Fotoalbum zur Verfügung. Ganz in der Tradition von Flickr & Co. können hier digitale Fotos nach Herzenslust hochgeladen, organisiert und publiziert werden. Der Dienst befindet sich noch in der Betaphase und ist auf ein Uploadvolumen von 1 GB beschränkt. Wer schonen einen Account bei Flickr hat, braucht 23 People nicht wirklich. Wenn Sie noch nach einem Online-Fotoalbum suchen, lohnt sich der Besuch von 23 People durchaus.

Vergleich von Groupwarelösungen

Auf den Seiten von Kai gibt es einen ganz lesenswerten Bericht über verschiedenen Groupwarelösungen als PIM-System.

Kai hat sich nach einigen Tests für eGroupware entschieden, das ich auch eine Weile eingesetzt habe. Das Ding ist schick, gar keine Frage, inzwischen habe ich mich auf meinem Server aber einige Einzellösungen laufen, da ich das Gros der Funktionen von eGroupware denn doch nicht benötigt habe. Wen es interessiert:

  • Wicki: WackoWiki
  • Bookmarkverwaltung: online-bookmarks von Stefan Frech
  • Termin und Aufgabenverwaltung: Tempus Zeitplanbuch
  • Kontakte: Sony P800

Ich mach das auch

Auf den Seiten des Sicherheitsexperten Bruce Schneier wurde in dieser Woche der Ratschlag diskutiert, man solle seine Passwörter aufschreiben. Ich sehe sie schon vor mir: Systemadministratoren, die ihre Hände über dem Kopf zusammenschlagen: “Um Himmels willen, was predige ich den Usern nur immer!”

Ich finde es gut, dass ein durchaus angesehener Experte endlich das ausspricht, was viele Leute ohnehin, wenn auch mit schlechten Gewissen, tun. Das es gefährlich ist, bei allen Onlineangebote das gleiche Passwort zu verwenden, dürfte den meisten Nutzern einleuchten. Ist dies einmal einem unbefugten Dritten bekannt, öffnen sich damit sofort Freemailer, Ebay & Co. Wie ein sicheres Passwort aufgebaut sein sollte, wissen mit Sicherheit auch die meisten erfahrenen Anwender. Das Problem: Je sicherer, desto weniger zu merken. Also doch nur ein Passwort für alle Fälle?

Nein: Der Tipp mit dem Aufschreiben ist durchaus gut. Ich selbst mache das auch schon seit Jahren und bin bisher vom Datenklau verschont geblieben. Aufschreiben heisst ja nun nicht, dass ich den Zettel mit meinem Passwörtern einfach herumliegen lasse oder gar an mein Whiteboard hänge. Ich verwahre meine Passwortliste dort, wo ich auch andere sensible Dinge, wie zum Beispiel meinen Personalausweis und meine Kreditkarten, aufbewahre: In meiner Geldbörse. Und die lasse ich nun wirklich nicht aus den Augen. Also weg mit dem schlechten Gewissen! Schreiben Sie Ihre Passwörter ruhig auf. Aber passen Sie auf den Zettel auf.