Satteln Sie um Herr Rumohr: Meine Replik auf das Lobhudeln von XING

Warten wir es ab, bis die Trolle und Nörgler ein anderes Ziel gefunden haben und schauen uns dann an, wie das Feedback der XING-Seminar-Teilnehmer und aktiven Mitglieder ist, die XING wirklich nutzen wollen und einen solchen auch darin sehen. Dies ist für mich im Zweifelsfall viel wichtiger.

Wenn das nicht nur Einzelmeinung des selbsternannten XING-Experten und DVD-Verkäufers ist, sondern die Haltung am Gänsemarkt, ist Lars Hinrichs rechtzeitig ausgestiegen.

Jeder, der schon einmal eine Community aufgebaut und groß gemacht hat, weiß, dass es tödlich ist, die Nutzer der ersten Stunde zu verärgern. Denn diese besitzen meist mehr Einfluss in einer solchen Community, als einem lieb sein kann.

Und XING verärgert seit Monaten die, die es groß gemacht haben. Erst soll man von Twitter die Statusmeldung aktualisieren können. Das hat nie funktioniert. Und jetzt biedert man sich an Facebook und seine Pinnwand an.

Statt mir im Business Mehrwerte zu bringen, kopiert ein Business-Netzwerk andere Plattformen. Von daher bestreite ich mal, dass am Gänsemarkt tatsächlich auf ernsthafte Nutzer gehört wird.

Ich bin seit 2005 dabei und über zwei Ecken mit mehr als 100.000 Menschen verbunden. Wenn nur 50% davon auf meinen Rat hören und das ein paar Mal geschieht, erwächst das zu einem ernstzunehmenden Problem für die Plattform.

Und: LinkedIN ist momentan deutlich mehr vom Nutzen und der Haltung am alten OpenBC (und dessen Ideen) dran, als das XINGbook.

Das letzte Netzwerk, dass sich so strunzdämlich in seiner Nutzerpflege angestellt hat, war CompuServe. Vielleicht sollte das Produktmanagement am Gänsemarkt mal bei Wikipedia nachschlagen, was aus denen geworden ist.

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3 Premium Themes zum Schnäppchenpreis

Bei MightyDeals gibt es zur Zeit drei wunderschön gestaltete Themes für WordPress zum Schnäppchenpreis von 29 Dollar. Das ist eine Ersparnis von rund 84(!)%. In dem Paket enthalten sind drei Themes, die sich in erster Linie für ein kommerzielles Blog eignen. Themify ist in der Szene kein Unbekannter und bietet durchdachte Themes an, mit denen sich mit wenig Anpassungsaufwand extrem professionelle Blogs gestalten lassen.

Im Paket enthalten sind:

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  • Biszco: Ein Theme, das mir persönlich sehr gut gefällt. Es bietet einen großen Promo-Bereich und einen Slider, über den aktuelle News automatisch im Wechsel angezeigt werden können.  Ich hatte seinerzeit Themify ebenfalls in die engere Wahl für meine Blog gezogen und auch ausprobiert. Um mit dem Framework umgehen zu können, brauchen Sie wirklich kein Experte zu sein!
  • Edmin: Ist eher für ein Blog, das eine Anmutung eines Magazins erhalten soll. Ebenfalls mit einem Slider, sieht es aber mehr nach Newssite aus.
  • Bloggie: Auch wenn der Name etwas anderes suggeriert. Das Theme eignet sich nicht nur für ein Blog, sondern ebenfalls für einen Auftritt, der an ein Magazin erinnern soll.

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Zu jedem Theme gibt es auch die PSD-Dateien (keine Selbstverständlichkeit) und eine Reihe von Widgets, die sich in der Sidebar platzieren lassen und damit mehr Möglichkeiten eröffnen. Biszco werden ich bestimmt in einem der nächsten Projekt einsetzen. Wer sich die 3 Themes zu diesem Preis sichern will, muss aber schnell sein. Der Deal läuft jetzt gerade noch 20 Stunden!

Au weia, T3N

Ab und an habe ich an dieser Stelle auch einmal über “t3N” berichtet. Ein Magazin, das sich aus meiner Sicht inhaltlich und optisch gefunden hatte. Die Betonung liegt auf “hatte”, denn die aktuelle Ausgabe wartet mit einem neuen Layout auf. Das ist auch wieder nicht ganz richtig, denn “neu” ist an dem Layout lediglich, dass t3n bisher anders ausgesehen hat. Klimaneutral und mattes Papier, einverstanden. Aber das Layout mit den fetten Trauerbalken ist nun absolut 90er. Und nicht so überzeugend, als dass es jetzt als Retro-Version noch mal gebraucht würde. Vielleicht hat einer meiner Leser eine alte Ausgabe der Internet Professionell aus den Jahren 98 oder 99? Dann bitte dringend nach Hannover schicken, damit man sich da dann ein bisschen schämt. “Dieses Magazin wurde auf Basis von Open-Source- und XML-Technologien automatisiert gesetzt”. So steht es in jeder Ausgabe. Ab jetzt sieht man das leider auch. Schade.

Ciao Rivva

War dieser Tag nicht irgendwie bezeichnend? Während die Blogs und IT-Gazetten heute begeistert darüber berichten, wie sich AOL in den USA gegen seinen eigenen Niedergang sträubt und sich ein weiteres Online-Portal einverleibt, geht Rivva down. Besser kann man aus meiner Sicht den derzeitigen Unterschied zwischen der Web-Kultur in den USA und hier bei uns nicht illustrieren. Dort gibt es durchaus sehr beeindruckend Beispiele dafür, wie Menschen durch ein eigenes Online-Medium tatsächlich eine Existenz aufbauen können. Und damit meine ich nicht, bei jedem Affiliate-Programm mitzumachen und extra Landing-Pages dafür zu bauen. Sondern schlicht durch gute Inhalte. Nach anfänglicher Euphorie bauen hierzulande immer mehr Blogger die Kachingle und Flattr-Buttons wieder aus. Die Frage nach dem “Warum” muss an dieser Stelle kaum diskutiert werden, oder? So lange die Bigotterie des Verlagswesens nicht aufhört, wird sich da, leider, aus meiner Sicht nicht viel ändern. Denn die Verlage, die öffentlich über die Gratiskultur lamentieren und sich jetzt um das iPad als heiligen Gral versammeln, propagieren in ihren Fachzeitschriften und Medienseiten doch genau die Gratiskultur, die sie so sehr erschüttert. Ein Blogger, der hierzuland mal eine Überraschung aus seiner Amazon-Wunschliste erhält oder eine Spende via Paypal wird sich wahrscheinlich verdutzt die Augen reiben. Unterhalten werden, Rat erhalten, Tipps lesen – das wollen viele. Dafür bezahlen offensichtlich nur wenige. Ob dies am Temperament des deutschen Internet-Michel liegt?

Werzahltmehr: Ankaufspreise bei gebrauchten Medien vergleichen

Wie Pilze schießen sie derzeit aus dem Boden. Die Rede ist von Ankaufsportalen, die Ihnen Ihre gebrauchten Bücher, DVDs und Musik-CDs abkaufen und allesamt versprechen, die besten Preise zu bezahlen. Aber was ist der beste Preis? Wer zahlt nehr ist der Name eines neuen Vergleichsportals, das sich zum Ziel setzt, Ihnen Zeit zu sparen. Sie geben dort die ISBN und EAN des Artikels ein, den Sie verkaufen wollen. Einige Augenblicke später erhalten Sie eine Liste mit den aktuellen Preisen der Ankäufer für Ihr Produkt.

Preisvergleich bei werzahltmehr.de

Insgesamt werden 20 Plattformen beim Vergleich berücksichtigt. Das alles funktioniert einfach und sieht noch dazu gut aus. Ein echter Zeitsparer und ein schöner Beweis dafür, dass es auch tolle Neugründungen im deutschsprachigen Web gibt. Ein absolutes Wunschfeature, das ich derzeit (noch?) vermisse: Nach der Auswahl eines Anbieters würde es noch mehr Zeit sparen, wenn der Artikel bereits an den Ankäufer übergeben würde.