Lesen und mitteilen: Shelfari

„Remember, Share, Discover“, so fasste Andreas Weigend in seiner Eröffnungsrede der diesjährigen OMD die Web 2.0 Bewegung zusammen. Dieses Leitmotiv beherrscht auch Shelfari, einer noch recht jungen Plattform für alle Lesefreunde. Das zugrunde liegende Konzept unterscheidet sich nicht von Reliwa oder Bookrevyoo.
Buchdetails in Shelfari

Nach der Eröffnung eines kostenlosen Benutzerkontos können Sie bereits damit beginnen, Ihr persönliches Bücherregal zu bestücken. Dies geschieht am einfachsten durch die Eingabe der ISBN. Durch die Nutzung der Webservices von Amazon wird schnell das passende Buch gefunden.

Zu jedem Titel kann eine Rezension geschrieben und eine Bewertung abgegeben werden. In Ihre Sammlung schaffen Sie mittels Tags Ordnung. An die soziale Komponente wurde natürlich ebenfalls gedacht. Sehen Sie doch einfach mal nach, wer die gleichen Bücher liest wie sie oder am meisten Rezensionen verfasst hat.

Shelfari gefällt mir hinsichtlich der optischen Präsentation und Bedienbarkeit besser als Bookrevyoo. Da aber kaum deutschsprachige Leser vertreten sind, bleibt die Stellung von Reliwa ungefährdet.

links for 2006-10-27

Vokabeltraining ganz ohne Stress

Logo One Word a Day
Die eigenen Englischkenntnisse ganz ohne Stress Stück für Stück verbessern, geht das? Wenn Sie Zeit haben und einfach nur täglich ein bisschen mehr Englisch lernen oder ihre Kenntnisse auffrischen wollen, möchte ich Ihnen One-Word-A-Day ans Herz legen. Täglich wird eine neue Vokabel vorgestellt und aus den angebotenen Vorschlägen entscheiden Sie sich dann für eine Variante. Sie erfahren, in welchen Zusammenhängen das Wort verwendet wird und erhalten auch einen Aussprachehinweis. Ein ebenso praktischer wie einfacher Service.

Eine TagCloud für jeden Ihrer Texte

Logo TagCrowd

Die aus del.icio.us und anderen Diensten bekannte TagCloud ist immer auch eine optische Zusammenfassung Ihrer Interessen. Dieses Konzept wenden nun die Macher von Tagcrowd auf jeden beliebigen Text (vorzugsweise in englischer Sprache) an.

Sie laden ein Dokument hoch oder kopieren den Text über die Zwischenablage in das Formular ein. Anschließend wird die TagCloud zusammengestellt. Eine nette Idee, deren praktischer Nutzen sich erst noch erweisen muss. Insbesondere so lange sich keine individuellen Begriffsausnahmen eintragen lassen, dürften die Ergebnisse stark verfälscht sein. Eine deutschsprachige Variante fände ich aber doch ganz spannend.