Archiv der Kategorie: Stamm

OMD 07 – schön war’s, aber wenige Neuigkeiten

Die vergangenen zwei Tage habe ich mich, wie so viele, auf der OMD07 in Düsseldorf getummelt. Im Vergleich zum Vorjahr war die Messe noch besser besucht. Das Gedränge in den Hallen erinnerte schon fast an die Schautage auf der CeBIT. Exzellent die Keynote am Eröffnungstag durch Michael Tchong, der einen ausgezeichneten Überblick über aktuelle Trends in unserer Gesellschaft geboten hat. Sehr inspirierend. Dagegen fiel dann der erste eigentliche Vortrag vom Springer General Manager zum Thema IP-TV deutlich ab. Das Thema ist nun nicht gerade neu, sondern quält uns wie ein Mantra auch schon seit einigen Online-Messen, ähnlich wie “interaktives TV” auf einschlägigen Fernsehmessen. Wenig hat sich dort auch getan, glaubt man dem Vortrag des Referenten. Man stünde noch am Anfang, sowohl technisch als auch hinsichtlich der Businessmodelle. Nun sind die Amis zwar Präsentatoren vor dem Herrn, aber mit ein bisschen mehr Mühe hätte sicherlich auch Herr Bosch mehr aus seinem Thema machen können. Es folgte der erste Messerundgang: auf den ersten Blick wenig Neuigkeiten, die allbekannten Gesichter.

Ein paar Worte zur Messeorga: Wer definitiv keine Lust hat, sich Fischbrötchen oder Crepes zu geben, hatte dann die Wahl zwischen Currywurst (gegen Visitenkarte bei Tomorrow Focus) oder aber den Besuch des Restaurants. Ja, in der Tat: ein Restaurant war geöffnet. Dumm nur, dass man um die Mittagszeit, wo die Menschen ja überraschenderweise Hungergefühle entwickelt, schon nicht einmal mehr den Aufgang heraufkam, so überfüllt war es. Ähnlich desolat auch die Versorgung im sanitären Bereich. Wie schon 2006 empfehle ich den Organisatoren einmal einen Besuch größerer Messen, um das Thema vielleicht mal in den Griff zu bekommen.

Wirkliche Neuigkeiten vermochte ich bei den Anbietern nicht auszumachen, außer dass die Zahl der angebotenen Giveaways anscheinend größer geworden ist. Web 2.0, Blogging & Co. scheinen verstanden zu sein. In der Taschenbuchreihe von Haufe gibt es offenbar nun auch schon einen ersten Ratgeber Web 2.0. Das die Themen doch immer noch etwas brach liegen, zumindest in den Köpfen der Entscheider und Manager offenbarten die Vorträge, wo Longtail und Web-Versionierungen erwähnt wurden, ob sie denn nun passten oder nicht.

Schön war’s, auch abseits des Mainstreams von AOL, Google, Yahoo oder United Internet in den kleineren Kojen. Aber das Thema war in diesem Jahr nicht zu entdecken.

Servus Tempus – hallo Filofax

Seit einigen Jahren ist ein Zeitplanbuch für mich unverzichtbar geworden, trotz immer ausgefeilterer PC-Programme oder Internetangebote. Bisher habe einem Zeitplanbuch aus dem Hause Tempus im Format A5 den Vorzug gegeben, das ich aber in den vergangenen Monaten immer lustloser zur Hand genommen habe.

Zu unhandlich, zu schwer und in seinen Formularen zu starr. Also ganz darauf verzichten und lediglich auf Ausdrucke direkt aus IScrybe heraus setzen? Dies stellte sich ebenfalls als unpraktisch heraus, da ich keine Lust dazu hatte, meine Notizen auch noch zu digitalisieren.

Nach einigen Besuchen unterschiedlicher Papierwarenhandlungen fiel dann meine Wahl auf einen Filofax im Personal-Format mit Wochenkalendarium, Notizpapier und Register zum Selbstbeschriften. Groß genug um auch umfangreichere Notizen während einer Bahnfahrt aufnehmen zu können, aber handlich genug, ihn über all hin mitzunehmen. Genau, wie ich es mir vorgestellt habe.

Verhinderter E-Commerce – Teil 2

Wo wir gerade beim Thema sind: Vor einer Woche kam ich auf den Gedanken, meinem Filius, der am Donnerstag Geburtstag hatte, noch eine Kleinigkeit bei Mytoys.de bestellen zu wollen. Da die Zeit knapp wurde, entschied ich mich für die Option “Expressversand”. Dies versprach, dass die Ware bis am Mittwoch vor Ort sein sollte.

Diese Erwartung wurde dann leider enttäuscht. Als ich am Dienstag einmal den Stand meiner Bestellung überprüfen wollte, wurde ich von einem Insert begrüßt, dass mich darüber informierte, dass dringende Wartungsarbeiten durchgeführt wurden. Aha. Glauben bestimmt auch noch 2,99% aller Internet-User. Die Wartungsarbeiten waren dann am Mittwoch offensichtlich beendet. Da erhielt ich dann die Mitteilung, dass meine Ware noch käme, nur eben nicht rechtzeitig und ich mir die Kosten für den Expressversand vom Rechnungsbetrag einbehalten dürfte. Das hätte ich ohnehin getan, aber geholfen hat es meinem Sohn auch nicht.

Aber gefreut hat er sich am Freitag denn doch…

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Danke für das Angebot SUN. Schade…

Wochenende, Zeit einmal liegengebliebene Mails aufzuarbeiten. Darunter auch eine, die mir ein kostenloses Update auf die aktuelle Version des SUN Weblog Publishers verspricht, den ich hier ja bereits vorgestellt habe. Mit der einfachen Anleitung war meine Bestellung des Programms auch schnell bei Digital River gefunden. Aber am Download haperte es leider, denn die Plattform teilte mir lediglich mit, dass ich zu spät dran sein. Die Programmdatei zu einer Bestellung stehe immer nur 30 Tage lang bereit.

Ich gehe davon aus, dass es sich um die erste Bestellung gehandelt hat. Meine Benachrichtigung für das Update war vom 14.5.!

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Mindmeister ist fertig – mit unglücklichem Preismodell

Das an dieser Stelle bereits vorgestellte Projekt Mindmeister hat vor kurzem das Etikett “Beta” verloren und ist offiziell an den Start gegangen. Herzlichen Glückwunsch! Unglücklich ist aber das gewählte Preismodell. Zwar werden Betatester mit 6 Gratismonaten belohnt, aber 38,50 Euro für ein Jahr in Voraus zu kassieren, verlangt auf der Seite der potentiellen Kunden schon viel Vertrauen in das Geschäftsmodell und die Seriosität der Betreiber. Was hätte gegen ein monatliches Abo per Paypal gesprochen, so wie es Matt mit Akismet macht?