The Big Picture – erfrischend neuer Ansatz fürs Projektmanagement

Um Projekte zu planen, ist nicht immer sofort eine Software wie Onepoint, MS Project oder auch OpenProj nötig. In erster Linie ist, abseits der üblichen systemkonformen Definitionen, ein Projekt zunächst einmal ein Plan zur Erledigung zahlreicher Aufgaben. Davon ist ein Projekt aus Ihrer persönlichen Einschätzung wichtiger als ein anderes und somit auch die hiermit verbundenen Aufgaben(pakete). Wenn Sie eine praktische Hilfe zur Sammlung der Tätigkeiten rund um verschiedene Projekte suchen, werfen Sie einmal einen Blick auf The Big Picture. Nach der Eröffnung eines kostenlosen Benutzerkontos gelangen Sie zunächst zu einer leeren Arbeitsfläche. Sie werden unmittelbar dazu aufgefordert, ein erstes Projekt einzuzeichnen. Durch Klicken und Ziehen mit der Maus platzieren Sie einen Kreis und weisen dem Projekt einen Namen zu. Dieses einfache Konzept hat mich sofort begeistert. Durch die Größe des Kreises habe ich ein einfaches Mittel, die Bedeutung eines Projekts zu unterstreichen. Die zweite Möglichkeit besteht in der Wahl der Farbe der Kugel, die Sie natürlich ebenfalls frei definieren können.

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Mit einem Klick auf die Figur rufen Sie sich die Arbeitsfläche für das Projekt auf. Über den Link “New Task” definieren Sie eine Aufgabe, die mit der Maus frei auf der Fläche platziert werden kann. Aus den einzelnen Aufgaben können Sie ganz leicht mit der Maus Pakete schnüren. Dazu klicken und ziehen Sie eine Aufgabe auf eine andere. Jede einzelne Aufgabe oder auch das gesamte Paket kann mit der Maus später als erledigt gekennzeichnet werden. Das funktioniert so einfach und schnell, dass Sie den Unterschied zu einer Desktopanwendung nicht bemerken werden. In jedem Projekt gibt es aber Tätigkeiten, die an eine feste Zeit gebunden sind, also die Verankerung im Kalender benötigen. Das geht mit The Big Picture ebenfalls sehr leicht von der Hand. Sie ziehen eine Aufgabe auf das Kalendersymbol und wechseln damit die Anzeige.

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Dort navigieren Sie zum gewünschten Datum und legen den Termin ebenfalls per Drag & Drop an. Die Termine können von Ihnen und den anderen Mitarbeitern des Projekts auch per URL im ICAL-Format abonniert werden. Aufgaben und Termine mailen Sie sich mit einem Mausklick und genauso schnell haben Sie andere dazu eingeladen, mit Ihnen gemeinsam am Projekt zu arbeiten.
Insgesamt hat mich schon länger keine Anwendung nach so kurzer Zeit begeistert, wie The Big Picture. Was meinen Sie dazu? Genügt Ihnen die Anwendung für Ihre Projektplanung?

Was ich bei Twitter diese Woche (2009-07-26) sagte

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Writeroom für Google Docs – fokussiert im Online-Office

Wenn ich besonders konzentriert arbeiten will, schalte ich in Papyrus oder OpenOffice gern auf die Vollbildanzeige um. Somit bin ich mit meinem Text allein, ganz ohne störende Einflüsse oder Icons. Gleiche Dienste erweist Ihnen der Editor Q10 für Windows. Wenn Sie die Stylish-Erweiterung für Firefox installiert haben, können Sie sich Write Room für Google Docs installieren. Diese kleine Erweiterung blendet störende Icons und Menüleisten in Google Docs aus. So arbeiten Sie auch im Online-Office äußerst fokussiert.

Replik auf “Quo Vadis Linux”, oder warum ich dabei bleibe

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Linux User nimmt ein langjähriger Nutzer Abschied von Linux, um auf MacOS zu wechseln. Er begründet dies unter anderem damit, dass Linux dabei zu sein scheint, seine Identität aufzugeben und sich immer mehr Windows annähert. Dies scheint sich etwa durch den Versuch, Windows-Treiber nativ einzubinden, zu bestätigen. Und die aktuelle Version von KDE ist ja Windows Vista zumindest optisch nicht unähnlich. Ich selbst nutzte Linux zwar noch keine 12 Jahre, aber mehr als 5 Jahre haben meine Arbeitsrechner keine Windows-Version mehr gesehen, auch wenn ich nach wie vor regelmäßig auf einem Notebook damit arbeite, um auch nach wie vor, über dieses Thema schreiben zu können. Den Umstieg auf Linux habe ich nicht deswegen vollzogen, weil ich ein absoluter Anhänger des OpenSource-Gedankens wäre, sondern aus ganz profanen Gründen heraus. Zum einen war ich des ewigen optischen Einerleis von Windows überdrüssig. Außerdem zog mich die Alternative zu Windows auch aus beruflicher Neugier an. Und schließlich hatte ich auch keine Lust mehr, ständig Geld für Updates für meine Anwendungsprogramme auszugeben. Ich entschied mich für eine Suse Version und entsorgte im Rahmen der Installation meine Windows-Partition konsequent. Richtig bereut habe ich das eigentlich nie. Aber natürlich hat die Bindung an Linux auch für Frust gesorgt. Da ist zum einen das ewige Thema Multimedia und DRM. Mühsam muss man sich Codecs zusammensuchen und sich gegen die Bevormundung der Community wehren, die lieber kastrierte Versionen von Xine, K3B oder Kaffeine auf die DVDs presst. Genauso nervig sind natürlich die Abbrüche der Entwicklung an Programmen, an die man sich gerade gewöhnt hat. Letzteres ist aus meiner Sicht eines der wesentlichsten Probleme, die dazu führen, dass Linux sich nur verhalten in Unternehmen durchsetzt. Natürlich kann niemand garantieren, dass der Hersteller einer Anwendung, die in einer Firma eingesetzt wird, von heute auf morgen seine Pforten schließt und damit die Entwicklung und Pflege einer wichtigen Anwendung eingestellt wird. Aber scheinbar weniger häufig als im kommerziellen Bereich. Mich stören allerdings die Moden, denen die Linuxwelt unterworfen ist, am meisten. Wer keine Lust darauf hat, oder dies auch einfach nicht kann, aus Quellcode Anwendungen zu kompilieren, ist auf Gedeih und Verderb auf Binärpakete angewiesen. Und in dieser Richtung ist es der vielbeschworenen Community bis heute nicht gelungen, sich auf einen einheitlichen Standard zu einigen. Wehe dem, der vor Jahren mit RedHat oder Suse seine ersten Schritte unternommen hat. Er wird heute Probleme haben, von aktuellen Versionen auch die notwendigen RPM-Pakete zu bekommen. Während einst die Nutzer von Debian kaum um das Kompilieren herumgekommen sind, herrscht nunmehr an Deb-Paketen kein Mangel, dank des Shooting Stars Ubuntu. Trotzdem werde ich nicht zurückwechseln. Die Gründe dafür sind ebenfalls einfach: Im Vergleich zu Windows bin ich eindeutig produktiver. Mit virtuellen Desktops und einem blitzsauberen Multitasking selbst auf älterer Hardware kriege ich einfach besser meine Dinge geregelt. Zum anderen kostet eine Distribution im Vergleich zu kommerziellen Betriebssystemen deutlich weniger. Und nach wie vor habe ich deutlich mehr Möglichkeiten, mir meine Arbeitsoberfläche genauso anzupassen, wie ich es mir vorstelle und nicht wie ein Produktmanager meint, wie ich zu arbeiten hätte.

Was ich bei Twitter diese Woche (2009-07-19) sagte

  • Fahre in hl ein #
  • Warte auf die bahn #
  • @mschnitzius wird kaiserschmarrn echt gekocht? <staun> in reply to mschnitzius #
  • #lastfm #love Hiroshima Mon Amour by Ultravox http://bit.ly/BcOE4 #
  • Ich höre gerade Ultravox – Hiroshima Mon Amour #
  • obwohl wir das zeugnis noch gar nicht kennen, ist tochter klein wild entschlossen heute ohrlöcher mit samt der passenden ringe zu bekommen #
  • @paulinepauline aber ist paris wie berlin nicht immer wieder eine reise wert? in reply to paulinepauline #
  • so endlich wieder leben im haus. die kleinen menschen sind aus der schule zurück #
  • hach ja #
  • so moin zielgruppe #
  • je nun dat war gerade titel 870 bei last.fm #
  • es gibt klänge, auf die ist man 20 jahre später noch stolz sie gefunden zu haben #
  • Ich höre gerade Visage – Fade to Grey #
  • so #
  • @achtung der anruf folgt morgen versprochen #
  • @paulinepauline ziemlich schwachsinnige idee wie ich finde 🙂 in reply to paulinepauline #
  • so mal nen paar kleinigkeiten erledigen #
  • Ist mir warm #
  • Extra für mirko ein: hach ja #
  • hach ja..was ist das wieder warm heute im office #
  • Boah ich komm zu nix. Bloggen ist grad nicht drin, twittern auch nicht #
  • so gehe dann mal gleich ins erste meeting #

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