Über YWriter, der Software für Autoren und Schriftsteller hatte ich an dieser Stelle bereits vor einiger Zeit berichtet. Inzwischen liegt die Version 5 des Programms vor, die funktional gegenüber den Vorversionen deutliche Fortschritte gemacht hat. Geblieben ist erfreulicherweise die Lauffähigkeit unter Linux. Sie müssen lediglich Mono installiert haben, um in den Genuss des Werkzeugs zu gelangen. Insgesamt wirkt die Oberfläche deutlich aufgeräumter und strukturierter. Sehr gut gefallen hat mir die Option, die Dateien mit einem externen RTF-Editor bearbeiten zu können. Damit ähnelt YWriter jetzt einer Versionsverwaltung. Sie markieren den Abschnitt, den Sie bearbeiten wollen, führen einen Rechtsklick auf das Element auf und schreiben nun wie gewohnt in ihrer Textverarbeitung. Um Datenverluste zu vermeiden, müssen Sie allerdings unbedingt daran denken, dass Sie anschließend die Bearbeitung in YWriter auch wieder beenden. Erst danach werden etwa auch die Statistikfunktionen aktualisiert, die Sie über den Schreibfortschritt informieren. Natürlich ist die Software besonders nützlich für alle, die den Überblick über viele Charaktere, Orte und Handlungsstränge behalten wollen, ist aber auch dann hilfreich, wenn Sie umfangreichere Projekte zu schreiben haben. Während ich die Writer-Tools für OpenOffice immer etwas spröde und wenig zugänglich empfunden habe, ist YWriter eine enorme Erleichterung im Arbeitsalltag. Dazu zählen unter anderem auch die integrierten Reports, mit denen sich der Fortschritt der eigenen Arbeit messen lassen kann. So erkennen Sie auf einen Blick, ob ein Abgabetermin gefährdet ist, weil sie zu stark «hängen».
Zwei Drittel aller Android-Smartphones sind veraltet – wen wundert das?
Zwei Drittel aller Android-Smartphones sind veraltet
Android 2.x findet nur geringe Verbreitung
Ich werfe das Golem nicht vor, so etwas zu publizieren und auch Google nicht, diese Daten zu erheben. Nur: Natürlich sind die veraltet. Handynutzung ist ja leider noch nicht so wie Computer. Wenn ich dort eine neue Version eines OS haben will, dann installiere ich diese oder bekomme Updates (siehe Ubuntu). Bei Handys ist das deutlich schwieriger bis unmöglich. Und da nur die wenigsten Menschen ein Handy ohne Vertrag erwerben, dürfte die Nutzungszeit eines solchen Telefons gute zwei Jahre mindestens sein. Tz,tz, tz.
Sind Freunde noch Freunde?
Einen sehr nachdenkenswerten Artikel habe ich heute bei CARTA gefunden. Ich würde den Sachverhalt aber, wie viele der Kommentatoren, etwas differenzierter betrachten. Generell trifft es die Werbekampagne der »WELT kompakt« schon sehr gut: »Wir haben so viele Freunde auf Facebook, dass wir für die richtigen andere Namen brauchen«, heißt es dort sinngemäß. Tatsächlich betrachte ich viele »Freunde« in den sozialen Netzwerken lediglich als Kontakte. Menschen, mit denen ich auf die eine oder andere Weise in Verbindung getreten bin. Aber Freunde sind dort nur wenige darunter. Daraus aber die Schlussfolgerung zu ziehen, dass die Beziehungen zwischen den Menschen nicht intensiver geworden sind oder eine Analogie zu Schönheitswettbewerben zu ziehen, schießt meiner Ansicht nach über das Ziel hinaus. Die sozialen Netzwerke erlauben mir nämlich eines: Mit wirklichen Freunden, die ich aufgrund räumlicher Trennung oder selten zu vereinbarenden Zeitrhythmen nur selten treffen kann, zu kommunizieren, an ihrem Leben teilzuhaben und zu interagieren.
links for 2010-05-02
Wir haben uns getrennt – mein Faxgerät und ich
Kennen Sie das? Da steht ein Gegenstand in Ihrer Wohnung herum, den Sie kaum noch wahrnehmen und der eigentlich nur noch Staub ansetzt. Dazu gehört mein Faxgerät im Büro, das ich heute abgeschaltet und weggeräumt habe. Nachdem ich vor knapp über einem Jahr das letzte Fax erhalten habe, bei dem es sich auch noch um Werbung gehandelt hat, werde ich es wohl kaum vermissen. Und sollte mir jemand mal wieder ein Fax senden wollen: Einfach vorher eine Mail schreiben 😉
