Wie beschränkt muss man denn sein?

Dieser Tage macht der Fall eines Google-Mitarbeiters Schlagzeilen, der (ausschließlich?) wegen der Äusserungen über seinen Arbeitgeber in seinem Blog gekündigt worden ist. In einer geradezu bemerkenswerten Naivität erzählt der dort von den Vorteilen, die Google-Angestelle geniessen (kostenloses Mittag- und Abendessen, Wäscheservice etc.), entlarvte aber auch zugleich das Motiv seines Arbeitgebers hinter dieser “Güte”.
Nun kenne ich den Arbeitsvertrag dieses ehemaligen Google-Mitarbeiters nicht, aber wie beschränkt muss man denn eigentlich sein, um zu meinen, dass die privat im Internet getätigten Äusserungen über den eigenen Arbeitsgeber von diesem unbemerkt bleiben? In meinen bisherigen Arbeitsverträgen gab es recht eindeutige Klauseln, was die Weitergabe von Firmeninterna betraf. Ich wäre sehr überrascht, wenn es in den Verträgen von Google nicht ähnliche Passagen gäbe.
Vollends zum Kopfschütteln bringen mich die aktuellen Diskussionen im Heise-Forum zu diesem Fall. Was der Sozialneid (zumindest sprachlich) anscheinend mittelmässiger selbsternannter EDV-Experten hier an Häme über den Gekündigten ergiesst, ist bemerkenswerter als der mit Sicherheit bald der Vergessenheit angehörender Arbeitsplatzverlust eines Google-Angestellten.

Ein Wiki zum Thema Journalismus

Gerade beim Surfen auf den Seiten des Journalisten-Netzwerks JoNet bin ich auf ein interessantes
Wiki gestossen. Ein spannendes Projekt, das ein langes Leben und viel Beteiligung verdient!

Zeit Gedanke 3

“Unpünktliche Menschen vergeuden anderer Leute Zeit, als wäre es ihre eigene”. Gefunden in meinem Zeitplanbuch.

Ein Jubiläum in eigener Sache

Heute vor 10 Jahren habe ich meine berufliche Tätigkeit aufgenommen. Nach kleineren Jobs an der Universität und als Aushilfe in diversen Unternehmen, erschien am 10. Februar 1995 der erste Artikel aus meiner Feder, für den ich auch tatsächlich ein Honorar erhalten habe. Inzwischen ist die Zahl der Veröffentlichungen ganz stattlich 🙂 Somit: Einen herzlichen Glückwunsch an mich selbst…