Ein Softwarekleinod für digitale Fotoalben

Trotz Flickr stelle ich der Familie und Freunden meine digitalen Fotos auf meinem Server mit Gallery zur Verfügung. Ein leicht zu installierendes Programm, das mit starken Leistungen wie einem eigenen Uploader überzeugt. Nun habe ich beim Surfen aber ein Kleinod entdeckt, das mich vielleicht zu einem Wechsel veranlasst. Sein Name JAlbum.

Wie das “J” im Namen andeutet, wurde die freie Software in Java programmiert und sollte damit auf allen Plattformen laufen, die mit einer virtuellen Maschine ausgestattet sind. Getestet habe ich das Programm unter Linux und Windows XP.

Die Installation ist denkbar einfach. Unter Linux genügt der Aufruf eines Shellskripts, das diese Arbeit übernimmt. Die Oberfläche ist denkbar einfach gehalten. Zunächst wird der Ordner mit den Ausgangsbildern bestimmt. Auf Wunsch werden auch Unterverzeichnisse berücksichtigt. Im nächsten Schritt wird festgelegt, wo die Dateien des Album lokal gespeichert werden sollen.

Oberfläche von JAlbum

Aus einer großen Anzahl von vorgefertigten Vorlagen sucht man sich das passende Layout für das fertige Album aus. Auf Wunsch können Bilder auch noch direkt in der Software bearbeitet werden. Wer will, kann doch noch einige Feineinstellungen vornehmen, etwa den Namen der Startseite des Album ändern oder steuern, wie verlinkt werden soll.

Mit einem Knopfdruck wird dann das Album aus dem gewünschten Bildmaterial erzeugt. Praktisch ist, dass JAlbum alle Dateien auch gleich direkt per FTP auf den Webserver kopieren kann. Albumerstellung und Übertragung sind dann in einem Rutsch erledigt.

Album im XP-Style mit JAlbum erstellt

Ich kann JAlbum wirklich empfehlen. Für mich ein weiterer Beweis dafür, welche Perlen die OpenSource-Szene so hervorbringt.

Ihr Text im Google-Design

Sie möchten einen Schriftzug im Google-Design für Ihre Homepage? Der Google Logo Maker macht es möglich. Dazu geben Sie einfach den gewünschten Text ein. Eine Bildschirmseite später wird Ihnen der fertige Schriftzug angezeigt.

Leider kann dieser nicht direkt auf die Festplatte kopiert werden, da die Buchstaben in einzelnen Grafiken angelegt sind. Machen Sie vom Schriftzug am besten ein Bildschirmfoto, um sich die Weiterverarbeitung zu erleichtern.

Schriftzug im Google-Design

Unterhaltsame Quelle des Randwissens

Am Anfang des Jahres habe ich bereits über Schotts Sammelsurium berichtet. In ähnlich handlichem Format tut es ihm “Dr. Ankowitsch Kleines Konversationslexikon” nach.

Das Büchlein versammelt auf unterhaltsame Weise Wissen, das sich nur schwer in Werke wie dem Brockhaus finden lässt. Wissen Sie etwa, wie die römischen Lager rund um das unbesetzte gallische Dorf heißen? Oder, woher sich der Ausdruck “Es zieht wie Hechtsuppe” ableitet?

Ankowitsch Buch lädt zum Stöbern ein. Zu Schotts Sammelsurium gibt es erstaunlich wenige Überschneidungen. Wer also eine kurzweilige Lektüre sucht, um sich Munition für den nächsten Smalltalk zu verschaffen, oder einfach nur einige Stunden im Wissen der Welt stöbern will, sollte zu diesem Buch greifen.

Dr. Ankowitschs kleines Konversations-Lexikon