Ein zweiter Blick auf Flock

Eine wirklich lange Zeit ist es bereits her, als ich zuletzt über den Browser Flock geschrieben habe. Seinerzeit habe ich eine doch recht frühe Beta beschrieben, nunmehr liegt das Programm in seiner Version 1.0 vor. Grund genug, sich Flock noch einmal anzusehen.

Die Installation unter Linux beschränkt sich auf das Entpacken des Programmverzeichnisses in einem Ordner eigener Wahl. Nach dem Aufruf der ausführbaren Datei startet der Browser bereits durch. Dies geschieht deutlich schneller als noch mit der Beta-Version. Verglichen mit seinem Windows-Pendant ist Flock zwar immer noch zäh, alle Funktionen lassen sich aber nunmehr flüssig und komfortabel nutzen.

Sehr clever ist die Einrichtung bestehender Benutzerkonten bei Blogdiensten,Flickr &. Co gelöst. Sie rufen die Webseite auf, loggen sich ein und schon vermerkt Flock Ihre Benutzerdaten. War die erste Integration von del.icio.us noch etwas rätselhaft, erschließen sich die Funktionen jetzt leichter. Über die Sidebar haben Sie schnellen Zugriff auf Tags. Gegenüber der Betaversion sind allerdings keine Module dazugekommen, dieser Beitrag entsteht mit dem in Flock integrierten Editor.

Oberfläche Flock

Fazit: Flock ist richtig gut geworden und bietet allen Nutzern von Social Networks echten Zusatznutzen.

Dave Gahan: Hourglass

Vielleicht muss man erst für einige Minuten klinisch tot gewesen sein, um ein solches Album schreiben zu können. Gahan wirkt geläutert und entspannt. Sein neues Album “Hourglass” ist das Werk eines Erwachsenen. Wie wir alle, ist er auf der Suche nach dem tieferen Sinn des Lebens (Anspieltipp die aktuelle Single Kingdom”), eine Frage die einen Menschen, der günstigenfalls in die zweite Hälfte seines Lebens eintritt, zweifellos bewegt.

Während sich mir Paper Monsters nie so recht zu erschließen vermochte, ist Dave mit Hourglass ein rundum gutes Album gelungen. Mainstream ist es aber immer noch nicht. Rockig, stellenweise musikalisch stark an Depeche Mode erinnernd, gehalten und getragen durch Daves markante Stimme, der ich auch nach über 25 Jahren immer noch gern lausche. Durchaus einen Kauf wert, für Fans ohnehin ein Muss.

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