Suse vs. Win 98

Im Rahmen der Umstellung auf DSL-Technik in meinem Homeoffice stand gestern der Einbau einer Ethernet-Karte in mein Produktivsystem an. Rechner geöffnet, Hardware eingebaut, Rechner geschlossen. Soweit kein Thema. Rechner eingeschaltet und Suse Linux 9.1 hochgefahren. Meldung des Systems, dass eine neue Karte gefunden wurde, die bereits auch korrekt mit Namen bezeichnet wurde. Als Root angemeldet, alle Überbleibsel aus seeligen ISDN-Zeiten getilgt, Karte konfiguriert. Fertig!

Nun verfüge ich noch über eine alte Win98 (2nd Edition) Partition, der ich auch den DSL Zugang gönnen möchte. Also das OS gestartet. Es wurde neue Hardware gefunden. Kein Problem; einfach die CD des Herstellers meiner Netzwerkkarte eingelegt und der Treiber wurde installiert. Achja, zum Abschluß der Konfiguration mußte ja hier ein Neustart ausgeführt werden. Also Reboot. Hässliche Fehlermeldungen über angebliche alte VXD-Gerätedateien. Okay, also mit Regedit die Spuren getilgt. Nun…zur Sicherheit, Sie werden es kennen, einen Neustart ausgeführt.

Binnen weniger Augenblicke schaute ich wieder auf den MS Desktop. Diesmal kein Gemecker. Super, also flugs die Netzwerkkarte konfigurieren, die sich per DHCP die IP-Adresse abholen soll. Was nun folgte, war ein ständiger Wechsel von CDs und Neustarts. Nach einer Stunde Basteln war es mir dann zu blöd. Die Partition wird halt nicht online gehen, da eine komplette Deinstallation und Neuinstallation aller Komponenten rund um Netzwerke und Protokolle keine Abhilfe brachte. Win 98 behauptete stur, es seinen nicht alle Komponenten installiert.

Schade, aber erneut ist Suse hier der Gewinner!

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