Stephan Lamprechts Notizen

Allerlei rund um die Themen Selbstmanagement, Socialsoftware und Networking

Archive for the ‘KDE’ tag

Wenn man wieder der KDE Mülleimer weg ist

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Kleine Notiz an mich selbst: Wenn es mir mal wieder gelungen ist, den Mülleimer unter KDE zu schroten, reicht es, eine Textdatei auf dem Desktop anzulegen, die diesen Inhalt hat:

[Desktop Entry]
Comment=Contains removed files
EmptyIcon=trashcan_empty
Encoding=UTF-8
Icon=trashcan_full
Name=Trash
Type=Link
URL=trash:/

Dann speichern und schon ist er wieder da.

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

2. Januar 2009 um 15:59

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Die “Krise” bei OpenOffice

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In den vergangenen Tagen geisterte durch die einschlägigen IT-Gazetten eine Einschätzung des Entwicklers Michael Meeks zur Lage bei OpenOffice. Ihn beunruhigt insbesondere der Rückgang der aktiven Programmierer und ein schleichender Rückzug von Sun. Je nun. Ich bin innerhalb des Projekts nicht engagiert, sondern beobachte es mit journalistischer Neugier und gehe auch täglich mit den Ergebnissen zweier Projekte (openSuse und OpenOffice) praktisch um, in dem ich die Produkte einsetze. Ob OpenOffice als Projekt wirklich “krank” ist oder nicht, vermag ich natürlich nicht zu beurteilen, dass das Release 3.0 allerdings eine funktionale Enttäuschung ist, dagegen schon. Das Programm Writer begleitet mich täglich. Die auch öffentlich besonders hervorgehobenen Neuerungen sind die Skalierung mittels eines Schiebereglers sowie die farbigen Kommentare. Natürlich gibt es noch zahlreiche Verbesserungen im Detail, bloß die sieht niemand. Und wenn dann wenige Wochen nach dem Release plötzlich kolportiert wird, dass sich ein Projekt um eine schickere Oberfläche kümmern will, dann ist dieses Timing zumindest als unglücklich zu bezeichnen.

Ich weiß, dass mich die nachfolgenden zwei Thesen nicht gerade populär machen werden, aber dennoch müssen sie einmal raus: 1. OpenSource-Entwickler verstehen augenscheinlich nichts von Marketing. 2. OpenSource-Entwickler denken nicht an den Anwender.

Es ist schön, dass Calc nun noch mehr zu Excel aufgeschlossen hat, es ist schön, dass es im Writer farbige Kommentare im Post-It-Stil gibt, aber wo sind die Argumente, die mir als Nutzer das Gefühl geben, dass ich unbedingt diese Software einsetzen soll? Auch wenn es wahrscheinlich an dieser Stelle niemand gern liest: Von Microsoft lernen, heisst in diesem Fall einfach siegen lernen. Denn, dass es im Bereich der Office-Pakete wenig Funktionen zu erdenken gibt, die tatsächlich sinnvoll sind und praktischen Nutzen versprechen, ist aufgrund der langen Historie dieses Genres nicht verwunderlich. Und was machte Microsoft bei Office 2007? Es entwickelte eine komplett neue Oberfläche, die auch genügend Eye-Candy enthält, so dass das Arbeiten damit einfach Spaß machen kann. Das nenne ich Marketing! Dass es Entwicklern schwer fällt, sich in einem solchen Softwareblock wie OpenOffice wiederzufinden, da kein Anwender jemals seinen persönlichen Beitrag zum Projekt optisch entdecken wird, trägt sicherlich nicht zur Langzeitmotivation eines Freiwilligen bei. Um dem bekannten Vorwurf gleich vorzubeugen: Marketing muss (gerade heute nicht mehr) nichts mit Budget zu tun haben. Also bitte jetzt nicht das Argument mit der fehlenden monetären Ausstattung kommen.

Die zweite These hängt sehr eng mit der ersten zusammen: Wer wirklich an seine Nutzer denkt, rollt keinen Desktop aus, der so buggy ist, dass damit niemand arbeiten kann, um später dann zu vermelden, dies sei eine Preview. Auch die anschließend hintergeschmissenen Interviews, dass jede KDE-Generation für immer weitere Nutzerkreise empfehlenswert wird, geht an den Anwendern vorbei und stammt noch aus der Zeit, in der Linux nur von einem erlauchten Kreis von Eingeweihten benutzt wurde und werden konnte.

Und KDE 4.1 eignet sich meiner Meinung nach immer noch nicht für den Produktiveinsatz, zumindest, wenn ein wichtiger Parameter Stabilität sein sollte. In Nürnberg braucht man sich deshalb auch nicht zurückzulehnen. Es sei dem lieben “Zonker” geschrieben, dass eine Distribution, die im Rahmen eines Updateprozesses vergisst, die aktuell dann zuständigen Repositories einzutragen und alles, was mit Multimedia auf dem System vorhanden war, niederzubügeln, entweder bei der Konzeption schludert oder keinerlei Qualitätssicherung genossen hat.

So lange bei der Entwicklung schlicht der einfache Anwender ausser Acht gelassen wird und Benutzbarkeit ein Fremdwort bleibt, bleiben Opensource-Projekte die Geheimtipps einiger Geeks und von Leuten, die ihr System nicht einfach benutzen wollen, sondern die Zeit und die Lust haben, daran auch noch herumzubasteln.

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

31. Dezember 2008 um 15:11

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Warum KDE langsam an Vista erinnert

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Wer meine Arbeit verfolgt, weiß, dass ich große Sympathien für KDE hege und dies auch nach wie vor der Desktop meiner Wahl ist. Aber langsam erinnert mich KDE 4 doch stark an Windows Vista. Vor langer Zeit angekündigt, erscheinen in regelmäßigen Abständen Mitteilungen, was damit alles besser und schöner wird. Immer gerade rechtzeitig, bevor die neue Version in Vergessenheit gerät. Anderseits ist inzwischen KDE 3.5.3 erschienen, dass in zurückrudernder Weise einige unschöne Fehler behebt, die mit dem Vorgänger unverhofft ausgeliefert worden sind. Ein besonders nerviger ist die plötzliche Unmöglichkeit, beim Umschalten zwischen Fenstern alle Arbeitsflächen einbeziehen zu können. Und so lädt der geneigte Anwender die nicht gerade kleine Datenmenge erneut herunter.

Vor mehr als einem Jahr wurde von der Entwicklergemeinschaft in Aussicht gestellt, was in KDE 4 enthalten sein wird. Nun erinnert das Warten auf KDE 4 ein wenig an ein bekanntes absurdes Drama, wo auf Godot gewartet wird. Ob wenigstens die Viererversion doch noch erscheint?

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

7. Juni 2006 um 01:00

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Zwei kleine KDE-Tipps

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Um sich vor Spam zu schützen, finden Sie in vielen Archiven von Mailing-Listen codierte Mailadressen wie “stephan at lamprecht dot net” oder ähnliche Angaben. Wussten Sie schon, dass das von mir sehr geschätzte Mailprogramm KMail mit solchen Einträgen problemlos zurechtkommt? Einfach die Passage in die Zwischenablage kopieren und in das Adressfeld kopieren genügt. KMail stellt den Empfänger dann im Klartext dar!

Ein zweiter Zeitsparer: Um schnell eine Verknüpfung zu einem Programm, das sich im K-Menü befindet, auf der Arbeitsfläche oder im Kicker zu erstellen, genügt ein rechter Mausklick auf den Eintrag im K-Menü. Einfach das passende Kommando aus dem Kontextmenü wählen!

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

17. April 2006 um 01:30

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Leichter wird es leider nicht

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Vielleicht hat es ja auch etwas mit den sommerlichen Temperaturen draußen zu tun, dass in der vergangenen Woche wieder auf einigen Sites über die Zukunft von Linux auf dem Desktop spekuliert wurde. Die Diskussion ist nicht neu, und auch diesmal konnten die Vertreter der Standpunkte auf klingende Namen verweisen, die mit Gutachten und Analysen die eigene Argumentation stützten.

KDE, GNOME und Linux können Windows ohne weiteres sowohl in der beruflichen als auch der privaten Nutzung von Computern ersetzen. Das ist nach über zwei Jahren ausschließlichem Linuxeinsatz auf mehreren Desktops meine grundlegende Erkenntniss. Allein: sie werden es in absehbarer Zeit nicht tun, und das hat nichts mit der Marketingübermacht von Microsoft oder Wintel-Allianzen zu tun, sondern hat seine Ursachen in erster Linie in der Community selbst.

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Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

23. August 2005 um 10:30

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KMail – alle Anhänge speichern

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KDE ist immer wieder überraschend. Da sitzt der Anwender vor seinem Bildschirm und sinniert gerade darüber, wie toll in KMail eine Funktion wäre, die mit einem Mausklick alle Anhänge zu einer Nachricht abspeichert.

Die Funktion gibt es schon! Dazu einfach mit der rechten Maustaste in die Mail klicken. Aus dem Kontextmenü den Eintrag Anhänge speichern aufrufen, das gewünschte Verzeichnis markieren und den Dialog bestätigen. Schon werden alle Anhänge gespeichert!

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

22. August 2005 um 20:08

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Der denkwürdige Schritt von SuSE

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Der Heise Newsticker dürfte heute das erste deutschsprachige Medium gewesen sein, dass die aus den USA herüberschwappenden Gerüchte aufgegriffen hat: Novell/SuSE wird aus SuSE Linux Professional ein Community-Projekt machen. Die große Frage dürfte sein, warum dieser Befreiungsschlag ausgerechtnet jetzt erfolgt? Sicher werden wir in den nächsten Stunden/Tagen/Wochen vollmundige Aussagen über visionäre Ideen und Strategien lesen können. Allein mir fehlt der Glaube: Es werden schlicht betriebswirtschaftliche Gründe sein.

Da ist zum einen Novell selbst: Bereits oft angeschlagen, besiegt geglaubt, machte sich das Unternehmen mit sauer verdienter neuer Kriegskasse auf, Perlen aus dem Linux-Umfeld zu integrieren. Erst Ximian mit Evolution, Red Carpet und dem Exchange-Connector. Dann die Übernahme von SuSE selbst, mit dem im deutschsprachigen Raum marktführenden Produkt. Das alles hat viel Geld gekostet.

Geld, das sich mit einem Consumerprodukt nur schwer einspielen lässt. So gab es denn auch von der Version 9.3 nur noch die teurere Professionalvariante in den Regalen. Nur ob die Verkaufszahlen die Kosten für Marketing, Produktion und Entwicklung wirklich eingespielt haben? Dass mit Distributionen schwer Geld zu verdienen ist, hat sich an Mandrake und RedHat zur Genüge gezeigt. Novell folgt deren Beispielen – nur eben mit etwas zeitlicher Verzögerung und mit geringem Risiko, denn SuSE 10 ist nahezu fertig. So erntet man jetzt bereits die Früchte der eigenen PR-Arbeit, schafft eine enge Verzahnung mit der Community und baut die Strukuren für die Entwicklung der zukünftigen 10.x auf. Damit ist die Frage nach dem “Jetzt” beantwortet.

Die Weitergabe eines Produkts an eine offene Gemeinschaft kann sich durchaus lohnen: Dem Produkt StarOffice hat das OpenOffice-Projekt jedenfalls gut getan, sowohl was das Image als auch das Produkt selbst betrifft. Zwar kanibalisiert man sich als Unternehmen auf diese Weise selbst, sofern aber die Einsparungen und der Nutzen den Verlust an verkauften Stückzahlen wieder wettmachen, war es ein gutes Geschäft. Das würde ich den Nürnbergern auch wünschen! Ob der Plan aufgeht, wird die Zukunft zeigen.

Aus Sicht eines Anwenders kann dieser Schritt jedenfalls Vorteile bringen: So würde ich weniger, nicht nur von mir beobachtete, Qualitätsprobleme als zu 9.2 und 9.3 erwarten, wenn denn die Entwickergemeinschaft genügend groß ist. Der Verbreitung von SuSE kann es nur gut tun.

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

3. August 2005 um 20:27

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KDE 3.4.2 ist da!

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Ein Zwischenrelease von KDE 3.4 ist da! Wie von einer solchen Zwischenversion gewohnt, besteht der eigentliche Inhalt mehr oder weniger aus Fehlerbeseitigungen. Da ich aber begeisterter Anwender von KPDF bin, freuen mich einige Detailverbesserungen. Details zu KDE 3.4.2 sind im Changelog zu finden.

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

29. Juli 2005 um 09:57

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KDE 3.4.2 ante portas

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Lang dauert es nicht mehr, dann wird das nächste Servicerelease von KDE erscheinen. Die derzeitige Planung der Community geht wohl von einem Erscheinungstermin Ende Juli aus. Wirkliche durchgreifende Neuerungen sind wohl nicht geplant, dafür aber viele Bugfixes.

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

21. Juni 2005 um 04:15

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Erledigte Aufgaben in Kontact ausblenden

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In der aktuellen Literatur rund um das Thema Zeitmanagement wird immer wieder der selbstmotivierende Effekt erwähnt, den das Abstreichen einer erledigten Aufgabe haben kann. Nahezu jede digitale Entsprechung des klassischen Zeitplanbuches bietet eine entsprechende Funktionalität. Aufgaben werden als erledigt gekennzeichnet, teilweise dann auch optisch in durchgestrichener Form präsentiert.

Auch mit Kontact und KOrganizer lassen sich Aufgaben verwalten und als erledigt kennzeichen. Wer sich trotz des genüsslichen Ausstreichens an den dann immer noch gespeicherten, aber längst erledigten Aufgaben stört, kann das Anlegen eines eigenen Filters weiterhelfen.

Dazu gehen Sie so vor:

  1. Rufen Sie das Modul Aufgabenliste auf.
  2. Wählen Sie unter Einstellungen den Eintrag Filter bearbeiten auf.
  3. Drücken Sie auf den Schalter Filter hinzufügen.
  4. Vergeben Sie eine Bezeichnung für den Filter und drücken Sie auf OK.
  5. Aktivieren Sie die Option Erledigte Aufgaben ausblenden.
  6. Schließen Sie den Dialog mit einem Druck auf OK

Um nun die bereits erledigten Aufgaben auszublenden, rufen Sie aus dem Menü Einstellungen/Filter den gerade erstellen Filter auf.

Geschrieben von Stephan Lamprecht, Ahrensburg

6. Juni 2005 um 15:55

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