Bei XING kommt man langsam um vor Spam

Bestimmt kennen Sie auch die Funktion, mit der Sie Ihre Kontakte auf XING ganz einfach zu einem Termin einladen können. Ich nutze die selbst auch ab und an ganz gern. Aber leider missverstehen viele Nutzer die Funktion und sehen diese als einfache Möglichkeit, Werbung zu machen. Insbesondere die Moderatoren von Gruppen sind da Spezialisten. Und schwupps erhalten Sie am Tag eine Reihe von Einladungen zu Online-Workshops oder Veranstaltungen, zu denen Sie im Leben nicht gehen. Und das alles nur, weil die Einladenden nicht in der Lage sind, ihre Kontakte vernünftig zu kategorisieren oder sich die Richtlinien von XING zum Thema Spam einmal genauer anzusehen.

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Schade, denn insgesamt verstopft das, wie anderswo auch, meinen Posteingang und wirklich wichtige Termine nehme ich dann schon gar nicht mehr wahr. Hier könnten die Community-Manager von XING vielleicht ihren Gruppenmoderatoren einmal etwas genauer auf die Finger schauen, finde ich.

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7 Antworten auf Bei XING kommt man langsam um vor Spam

  1. Tina Buhr 26/5/2010 at 10:26 #

    XING bietet jedem Gruppenmitglied auf der Startseite der jeweiligen Gruppe die Möglichkeit, Eventeinladungen abzubestellen. (siehe z.B. hier https://www.xing.com/net/spreed) Damit lässt sich der Spam problemlos reduzieren. Schade nur, dass die wenigsten XING-Nutzer diese Funktion kennen und von ihr Gebrauch machen.

    • Stephan 26/5/2010 at 10:40 #

      Für mich ist das ein Designfehler. Warum dürfen Moderatoren Ihre Mitglieder überhaupt zu privaten Events einladen? Schade, dass solche Fehler vom Nutzer durch manuelle Parametrisierungen ausgebügelt werden sollen…

      • Stephan Lamprecht, Ahrensburg 26/5/2010 at 10:48 #

        Hallo, Stephan,

        das sehe ich genauso. Zum anderen lagern die Moderatoren aber auch ein Fehlverhalten auf den Nutzer aus. Wenn mich das total stört, was soll ich machen. Wenn ich mich bei XING beschwere, kriegt der Moderator vielleicht Ärger und ich erhalte vielleicht doch interessante Termine nicht mehr zugestellt. Hier werden die Nutzer einfach in ein Dilemma geschubst, das sich technisch vermeiden lassen würde.

        @Tina: Da ich mal ein Buch über XING verfasst habe, kenne ich die Funktion. 🙂

        Beste Grüße
        Stephan

        • Tina Buhr 26/5/2010 at 12:43 #

          Ich würde hier 2 Dinge trennen:
          Zum einen die Moderatoren von Gruppen, die Ihrer Gruppe einen Mehwert in Form eines Events bieten. Der Moderator investiert Zeit in die Organisation eines Events und lädt Gruppenmitglieder ein. Wer das nicht möchte, kann die Gruppe verlassen (bzw. erst gar nicht eintreten, denn das ist ja eine freiwillige Mitgliedschaft) oder die Eventeinladungen abbestellen. Da sehe ich kein Fehlverhalten der Moderatoren. Ein nützliche, zusätzliche Funktion wäre eine weitere Kategorisierungsmöglichkeit der Events, so dass ich als Gruppenmitglied z.B. ausschließlich Einladungen zu Events in meiner Region erhalten kann. Das ist in der aktuellen „XING-Version“ so noch nicht möglich.
          Zum anderen Eventeinladungen von XING-Mitgliedern, die diese an ihre direkten Kontakte senden. Das betrifft ALLE Mitglieder – sowohl Moderatoren als auch „Nicht-Moderatoren“. Hier teilt sich die Spreu vom Weizen. Da gibt es Leute, die verwenden die Eventeinladung als Massenmailing an alle ihre Kontakte (das geht z.T. soweit diese z.B. nach einem Umzug auf ihre neue Adresse aufmerksam zu machen) und andere, die ihre Kontakte richtig kategorisiert haben und das entsprechend anwenden. Der zweiten Gruppe wird es jedoch nicht leicht gemacht, denn XING bietet weder ein Massentagging der Kontakte, noch die sinnvolle Verknüpfung verschiedener (inverser) Kontakt-Kategorien (z.B. Einladungen versenden an alle Kontakte mit PLZ 7 aber NICHT diejenigen mit dem Tag „Stuttgart“). Das heisst auch hier wirds schwer mit der „Vermeidung“. Auch die Möglichkeit des Führens einer Black-List fehlt den XING-Migliedern. Bleibt wieder nur die Möglichkeit, dass jedes Mitglied den Empfang von Nachrichten einzeln unterbindet.

  2. Christian Braun 26/5/2010 at 19:32 #

    Klar kann man die Eventeinladungen auf der jeweiligen Gruppen-Startseite abbestellen. Das fällt sicherlich auch in der Verantwortungsbereich eines jeden Einzelnen.

    Dennoch halte ich die Frage nach dem Verständnis der Rolle eines „Moderators“ für angebracht. Moderator bzw. Moderation kommt von „moderare“, was soviel wie steuern, lenken bedeutet. Diese steuernde und lenkende Funktion ist auch innerhalb einer Gruppe sehr wichtig.

    Dass Moderatoren dabei immer wieder zu Vertrieblern werden, in dem Sie Veranstaltungen und andere Dienstleistungen (teilweise auch gegen Gebühr) anbieten und verkaufen, geht gelegentlich zu weit. Die Gründe wurden im Blogbeitrag beschrieben. Hier fehlt in bestimmten Fällen das „gesunde Maß“.

    Es ist ein Thema, das von Xing in den Richtlinien für Moderatoren geklärt werden sollte.

  3. Robert Nabenhauer 16/5/2011 at 13:33 #

    Als Blogbetreiber mit stetig wachsender Leseranzahl, sind wir an Ihrer
    Beurteilung des Ebooks „XING erfolgreich nutzen“ unter
    http://www.xing-erfolgreich-nutzen.com interessiert. Ich freue mich auch
    über Ihren positiven Kommentar in unserem Blog
    http://www.presalesmarketing-blog.com

    Freundliche Grüße,
    Robert Nabenhauer

  4. Thomas 6/10/2011 at 19:53 #

    Hallo, das kann ich nur bestätigen. Als SAP Berater bekam ich mal wieder 2 Anfragen diese Woche. Die Damen suchten einen SAP Entwickler, ich bin SAP Architekt. Die eine hat sogar mein Spezialgebiet in Ihrem Profil als Suche definiert. Mit anderen Worten sie hat sich nichtmal mein Profil genauer angeschaut sondern wahllos Leute angeschrieben die SAP im Profil stehen haben.
    XING antwortet auf meine Mail wohl mit einer Standard-Antwort:
    „…
    Die Plattform XING unterstützt ihre Nutzer dabei, Geschäftskontakte zu finden und zu pflegen. Dazu gehört natürlich auch Akquise; wir verbieten also Kaltakquise nicht per se. Spam ist auf unserer Plattform jedoch nicht erwünscht. Deshalb lassen wir Akquise-Versuche nur innerhalb klarer Grenzen zu. Dazu gehört, dass der Absender sich konkret auf das Profil des Empfängers bezieht, sich um eine wirklich persönliche Ansprache bemüht und keine Serienbriefe versendet. In Ihrem Fall hat der Absender sich an diese Regeln gehalten. Wir werden ihn im Auge behalten, im Moment sehen wir jedoch noch keinen Grund für eine Verwarnung.“

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