Gantter – gut gemachtes Projektwerkzeug

Insbesondere in der englischsprachigen Blogosphäre wird derzeit sehr intensiv das Werkzeug Gantter diskutiert. Natürlich habe ich mir das Werkzeug gleich angesehen, das ja schließlich verspricht, MS Project ins Web zu holen. Auf den ersten Blick stimmt das bereits optisch, denn die Oberfläche ist dem Werkzeug aus dem Hause Redmond schon sehr stark nachempfunden. Wenn Sie also mit dem Programm bereits Erfahrungen sammeln konnten, werden Sie sich sofort zurechtfinden. Eine Registrierung für das Angebot ist nicht notwendig, sobald Sie das Projekt umbenennen wollen, blendet Ihnen Gantter einen Dialog ein, in dem Sie die Details festlegen. Dazu gehören neben dem Namen auch die Datumsformate. Mit der gewohnten Vorgangsliste erfassen Sie zunächst die Aufgaben innerhalb des Projekts. Mit den bekannten Pfeiltasten gliedern Sie die einzelnen Einträge. Während MS Project ja intensiv von der rechten Maustaste Gebrauch macht, müssen Sie bei Gantter darauf verzichten. Dazu gibt es aber die Schaltfläche „Properties“, über die Sie etwa die Beziehungen zwischen einzelnen Einträgen definieren oder die Dauer einer Aufgabe schätzen.

gantter

Bei Fehleingaben erhalten Sie eine nicht zu übersehende Warnung, das passiert immer dann, wenn Sie mit einer Angabe arbeiten, die das Programm nicht interpretieren kann, was aber auch leider dann der Fall ist, wenn Sie Dezimalstellen mit einem Komma und nicht einem Punkt trennen. Abgesehen von diesen Kleinigkeiten lässt sich damit aber ganz passabel arbeiten. Ihre Daten werden auf dem Portal nicht dauerhaft gespeichert. Sobald Sie auf „Save“ klicken, laden Sie sich die Projektdatei im XML-Format auf Ihren Rechner herunter, die sich tatsächlich in MS Project und andere Anwendungen einlesen lässt, das dieses Format verarbeiten kann. Damit können Sie beispielsweise einen ersten groben Plan mit dem Mindmanager vornehmen, diesen dann exportieren und die Detailplanung in Gantter vornehmen. Die Featuretiefe des Angebots ist noch nicht sehr ausgeprägt, aber bereits jetzt dürfen Sie gespannt darauf sein, was aus Gantter wird.

Da ich mir Passwörter nicht merken kann

Jedenfalls nicht für die vielen hier vorgestellten Portale und Services, aber auch keine Lust darauf habe, immer das gleiche Kennwort zu verwenden, das dann einem Angreifer die Option einräumt, sich alle meine Benutzerkonten anzusehen, habe ich mich für ein Masterkennwort entschieden, das ich nach einem einfachen Prinzip abändere.

Das funktioniert so: Angenommen Sie nutzen als Masterkenntwort die Folge: tzuiop. An und für sich nicht sehr clever, es soll sich hier lediglich um ein Beispiel handeln. Ergänzen Sie dieses Masterkennwort um die ersten drei oder vier Anfangsbuchstaben des Dienstes, den Sie schützen wollen und stellen Sie die Ergänzung an den Beginn oder das Ende des Masterkennworts.

Um Ihr Myspace-Konto zu schützen ergibt sich damit: mysp+tzuiop oder tzuiop+mysp. So brauchen Sie sich lediglich ein gutes (!) Kennwort und den Mechanismus zu merken, wie Sie das Kennwort verändern.

Komischer Zufall

Dass hier ein Text steht,  obwohl ich nicht als Autor genannt bin, die Software, die besprochen wird, auf meinen Namen registriert ist. Wird sicherlich eine Erklärung haben. Vielleicht hier in den Kommentaren?

zufall

Protokollieren Sie Ihre Stimmungen

Mit Lifemetric habe ich Ihnen vor einigen Tagen eine Webanwendung vorgestellt, die eine Art von Gefühlstagebuch zur Verfügung stellt. Wenn Sie lediglich das Auf und Ab Ihrer Stimmungen beobachten wollen und Twitter nutzen, geht es noch einfacher. Mit http://highxlow.com nimmt ein kleiner Bot Ihre Meldungen über Ihre augenblickliche Verfassung auf. Haben Sie gute Laune und fühlen sich wohl schicken Sie eine Twitternachricht an „highiam“ und geben einen kurzen Text als Erinnerung ein. Umgekehrt genügt eine Nachricht an „lowiam“, um zu signalisieren, dass es Ihnen nicht besonders geht. Das Portal protokolliert diese Nachrichten und stellt den grafischen Verlauf dann mittels http://highxlow.com/Ihr_Twittername zusammen. Eine nette Idee und wer ohnehin twittert, braucht sich nicht noch auf einer anderen Seite anzumelden.