GTD Implementation Guide

Von David Allens Firma wird ein neues Produkt zum Download angeboten. Der «GTD Implementation Guide» ist ein PDF, das immerhin 46 Seiten stark ist und verspricht, Sie wirkungsvoll bei der Umsetzung der GTD Methode zu unterstützen. Der Guide selbst reicht allerdings nur bis Seite 35. Zusätzlich sind noch zwei längere Artikel zum Thema E-Mail-Management und Referenzsystem enthalten.

Tatsächlich begleitet Sie das Dokument Schritt für Schritt beim initialen GTD-Workflow. Sie erhalten Hinweise darauf, was Sie für das erste Einsammeln an Materialien benötigen, und wie viel Zeit Sie einplanen müssen. Ein schick illustriertes Poster zeigt Ihnen auch noch einmal den schematischen Ablauf.

Problematisch am didaktischen Aufbau sind die ständigen Verweise auf das Buch von Allen. So heißt es etwa im Zusammenhang mit dem Durcharbeiten des Eingangs, der Leser möge sich die Kapitel 6 und 7 des Buches genauer ansehen. Solche Bezüge sind leider häufiger zu finden. Mit anderen Worten kann der Implementation Guide nicht für sich allein stehen und ersetzt damit keinesfalls die Lektüre des Hauptwerks. Wer Allens Bücher allerdings gelesen und verstanden hat, wird nicht auf den Guide gewartet haben, um mit GTD zu beginnen. Somit ist das Dokument lediglich eine komprimierte Zusammenfassung der Methodik und dafür sind 20 US-Dollar denn doch etwas happig.

Meine Herren, Plista

Ich finde die Idee hinter Plista ja eigentlich sehr gut. Der Nutzer erhält Empfehlungen zum Inhalt der Site sowie Hinweise auf Produkte, die ihn interessieren könnten. Aber mal ganz ehrlich: Wer soll denn mit Hilfe der Anleitung, die man nach der Anmeldung erhält, tatsächlich an seinen Webseiten rumfummeln, bevor der Plista-Service auch korrekt angesprochen wird. Im Web ist immer noch die Rede von einem Plugin für WordPress, nur leider führen alle Links darauf dann wieder zur Startseite von Plista zurück. Scheint es also nicht mehr zu geben. Generell sollten Affiliate- und Performance-Marketing-Programme aus meiner Sicht für die Sitebetreiber so einfach wie möglich sein, schließlich wollen die Anbieter ja auf deren Seiten. Sich in die Tiefen des eigenen Quellcodes zu verstricken oder sich selbst um das Parameter-Mapping zu kümmern, scheint mir ein bisschen viel Mühe zu sein. Hier sollte aus meiner Sicht unbedingt noch mal nachgebessert werden, damit das auch so richtig in Wallung kommt.

Ordnung ohne Stress

Von Frank-Michael Rommert habe ich freundlicherweise ein Rezensionsexemplar seines Buches “Ordnung ohne Stress” erhalten. Dafür vorab ein herzliches Dankeschön. Wie der Untertitel verrät, will Frank-Michael nicht einfach zeigen, wie Sie aufräumen, sondern verrät vielmehr, wie Sie Ihre Unterlagen mit der Mappei-Methode in den Griff bekommen. Das Buch ist im Gabal-Verlag erschienen und macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Hardcover und Lesebändchen(!) sind Attribute, die viele Sachbücher heute leider vermissen lassen. Nun ist Verpackung ja nicht alles, deswegen auch flott zum Inhalt.

Im ersten Teil des Buches zeigt der Autor die vielen Vorteile, die eine Ablage in Einzelvorgängen gegenüber den klassischen Ordnern bietet, denn was die meisten Anwender nicht vermuten, ist der Raum- und Zeitgewinn, der sich durch ein solches System umsetzen lässt. Hängemappen sind im Zweifel auch keine Lösung, denn durch die Mechanik wird erneut unnötig Platz verschwendet. Auch auf das Selbstmanagement nach der GTD-Methode wird hier Bezug genommen.

Danach werden die Instrumente von Mappei vorgestellt. Der Autor geht intensiv auf Mappen, Boxen und Beschriftungsmöglichkeiten ein. Allerdings ist aus meiner Sicht eine Beschreibung, wie ich denn ein Etikett beschrifte und anklebe, überflüssig. Dieser Teil ist mit knapp 70 Seiten nicht gerade kurz und eignet sich sehr gut als Nachschlagewerk und Inspiration, wenn es denn mit Mappei etwas zu organisieren gibt. Der eigentliche Erkenntnisgewinn für den Leser ist aber eher überschaubar.

Gut gelungen ist dagegen dann wiederum der letzte Teil des Buches, der sich konkreten Anwendungsfällen widmet. Erstens schaue ich persönlich ohnehin anderen gern beim Organisieren ihre Aufgaben und Dokumente zu, zum anderen geben die Beispiele dem Leser konkrete Handreichungen, wie er seinen Arbeitsalltag mit dem System bewältigen kann.

Das Buch ist insgesamt sehr flott geschrieben und reich bebildert, was die hochwertige Ausstattung noch einmal unterstreicht. Wer noch keine Erfahrungen mit einem Ablagesystem gemacht hat, der findet hier eine gute Argumentationshilfe, um etwa in seinem Unternehmen für das Classei / Mappei System zu werben. Und wer sich bisher ratlos fragte, wie sich ein solches System einsetzen lässt, werden die vielen Tipps eine gute Hilfe sein.  Allein der Katalogteil bläht den Titel unnötig auf.

Update von Essential Pim verfügbar

Von Essential PIM gibt es ein neues kleinere Update. Neue Funktionen habe ich nicht entdecken können, vielmehr handelt es sich um eine Fehlerbereinigung. Leider ignoriert das Programm, das ich ja eigentlich sehr gut finde und schätze, immer noch ein auf dem USB-Stick installiertes deutsches Wörterbuch. Vielleicht ist der Fehler ja beim nächsten Update an der Reihe?

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Bei XING kommt man langsam um vor Spam

Bestimmt kennen Sie auch die Funktion, mit der Sie Ihre Kontakte auf XING ganz einfach zu einem Termin einladen können. Ich nutze die selbst auch ab und an ganz gern. Aber leider missverstehen viele Nutzer die Funktion und sehen diese als einfache Möglichkeit, Werbung zu machen. Insbesondere die Moderatoren von Gruppen sind da Spezialisten. Und schwupps erhalten Sie am Tag eine Reihe von Einladungen zu Online-Workshops oder Veranstaltungen, zu denen Sie im Leben nicht gehen. Und das alles nur, weil die Einladenden nicht in der Lage sind, ihre Kontakte vernünftig zu kategorisieren oder sich die Richtlinien von XING zum Thema Spam einmal genauer anzusehen.

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Schade, denn insgesamt verstopft das, wie anderswo auch, meinen Posteingang und wirklich wichtige Termine nehme ich dann schon gar nicht mehr wahr. Hier könnten die Community-Manager von XING vielleicht ihren Gruppenmoderatoren einmal etwas genauer auf die Finger schauen, finde ich.