{"id":770,"date":"2007-06-18T05:30:26","date_gmt":"2007-06-18T04:30:26","guid":{"rendered":"https:\/\/news.lamprecht.net\/?p=770"},"modified":"2007-06-16T12:13:40","modified_gmt":"2007-06-16T11:13:40","slug":"iscrybe-im-langzeittest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.lamprecht.net\/index.php\/2007\/06\/18\/iscrybe-im-langzeittest\/","title":{"rendered":"IScrybe im Langzeittest"},"content":{"rendered":"<p>Immer wieder stelle ich an dieser Stelle Online-Werkzeuge f\u00fcr das Zeit- und Selbstmanagement vor, die oftmals einen viel, h\u00e4ufig aber auch einen wenig versprechenden Eindruck machen. Deswegen unterziehe ich in loser Folge das eine oder andere Angebot einem l\u00e4ngeren Praxistest. Den Anfang bildet <a href=\"http:\/\/www.iscrybe.com\">IScrybe,<\/a> mit dem ich mich in den vergangenen Wochen ausschlie\u00dflich organisiert habe.<\/p>\n<p>IScrybe hat zwei gro\u00dfe Vorteile im Vergleich zu anderen Angeboten. So bietet es einen Offlinemodus, \u00fcber den der Zugriff auf die pers\u00f6nlichen Daten auch dann m\u00f6glich ist, wenn gerade keine Internetverbindung vorhanden ist. Das klappt unter Windows Vista, XP und Linux sowohl mit Firefox und dem Internet Explorer ganz ausgezeichnet. So war es problemlos m\u00f6glich, von meinen vier verschiedenen Rechnern auf meine Aufgabenlisten zuzugreifen. Inkonsistenzen in den Daten traten nicht auf.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nEine zweite ebenfalls sehr gelungene und sinnvolle Funktion sind die Druckoptionen. So ist es sowohl m\u00f6glich, ein kleines Booklet mit Kalender und Aufgabenlisten auszudrucken, als auch das Format <a href=\"http:\/\/www.pocketmod.com\/\">Pocketmod<\/a> zu verwenden. Das  erweist sich gerade bei Besprechungen als sehr praktisch, da gen\u00fcgend Platz vorhanden ist, um handschriftliche Erg\u00e4nzungen vorzunehmen. Etwas problematischer gestaltet sich der Ausdruck unter Linux, da hier erst umst\u00e4ndlicher das Papierformat eingestellt werden muss. <\/p>\n<p>IScrybe setzt seinen Schwerpunkt in der Funktionalit\u00e4t des Kalenders. Dieser nimmt innerhalb des Bildschirmgestaltung den meisten Raum ein. Beachtlich f\u00fcr die in Flash programmierte L\u00f6sung sind die vielen verschiedenen Ansichten und das sehr intuitive Bedienkonzept. Wie in Outlook l\u00e4sst sich ein Termin mit der Maus durch das Aufziehen der belegten Zeit einrichten. Es kann dann unmittelbar die Eingabe der Details erfolgen. Auf Wunsch erinnert IScrybe den Anwender auch an einen bevorstehenden Termin. Entweder unmittelbar im Programm oder durch eine Erinnerung per E-Mail. Durch Zuweisen von farbiger Etiketten wird es noch \u00fcbersichtlicher. Tages-, Wochen- und Monatsansicht sind f\u00fcr das Kalendermodul eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit.<\/p>\n<p>Etwas versteckt ist die Option bereits vorhandene Termine in den Kalender zu \u00fcbernehmen. Dies ist aber problemlos per RSS \u00fcber die Optionen des Programms m\u00f6glich. Wer seinen Datenbestand aus Outlook \u00fcbernehmen will, muss einen Umweg \u00fcber Google Kalender w\u00e4hlen. Dazu wird der Kalender aus Outlook in das CSV-Format exportiert, das von Google importiert wird. Google Kalender stellt dann den erw\u00fcnschten RSS-Feed bereit.<\/p>\n<p>Zu einem vollst\u00e4ndigen Tool f\u00fcr das Selbstmanagement geh\u00f6rt auch ein Aufgabenmodul. IScrybe eignet sich hier am ehesten f\u00fcr den Einsatz nach GTD. Beliebige Listen lassen sich anlegen und ebenfalls intuitiv mit Eintr\u00e4gen versehen. Leider l\u00e4sst sich der Aufgabenblock aber nicht in der Gr\u00f6\u00dfe ver\u00e4ndern oder gar bildschirmf\u00fcllend darstellen. Gerade bei einer Vielzahl von erfassten Eintr\u00e4gen schm\u00e4lert dies die \u00dcbersicht. Angek\u00fcndigt, aber derzeit noch nicht umgesetzt, ist eine Option, \u00fcber die sich Aufgaben auch delegieren lassen. Ebenfalls etwas versteckt und sich erst durch die Arbeit mit dem Programm f\u00fcr den Nutzer wirklich erschlie\u00dfend, ist die M\u00f6glichkeit, eine Vielzahl von Eintr\u00e4gen zu erzeugen. Wer, wie ich, seine Aufgaben bisher in einer formlosen Liste in einem Wiki gef\u00fchrt hat, kann dort die Eintr\u00e4ge in Textform kopieren und \u00fcber die Zwischenablage seines Betriebssystems in IScrybe einf\u00fcgen. In einem Vorschaufenster legt der Nutzer dann fest, auf welchen Listen die Elemente gespeichert werden sollen.<\/p>\n<p>Zu jeder Aufgabe kann optional ein Termin eingetragen werden. \u00dcber einen einfachen Link in den Kalenderansichten, werden dann alle f\u00e4lligen Aktivit\u00e4ten, unabh\u00e4ngig von der entsprechenden Liste, dargestellt. <\/p>\n<p>Mit Ausnahme der zu klein geratenen Darstellung ist an der Aufgabenverwaltung nichts auszusetzen. Sch\u00f6n w\u00e4re allerdings eine Option, Aufgaben mit verschiedenen Listen zu verlinken, um etwa eine \u00fcbergreifende Projektliste zu pflegen.<\/p>\n<p>IScrybe hat sich in meinem Praxistest bew\u00e4hrt. Ich hatte zu keiner Zeit das Gef\u00fchl, die Dinge nicht im Griff zu behalten und die Offline-Funktionalit\u00e4t \u00fcberzeugt im mobilen Einsatz. Was ich den Entwicklern allerdings ans Herz lege, ist einerseits Vollbildarstellung der Aufgaben und eine Synchronisation mit Outlook, die f\u00fcr alle Nutzer von Bedeutung ist, die in einem Firmennetzwerk Terminvereinbarungen \u00fcber einen Exchange-Server treffen, dennoch auf den Komfort von Scrybe nicht verzichten wollen.<\/p>\n<p>Die Messlatte f\u00fcr den n\u00e4chsten Kandidaten, Vitalist, liegt damit hoch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer wieder stelle ich an dieser Stelle Online-Werkzeuge f\u00fcr das Zeit- und Selbstmanagement vor, die oftmals einen viel, h\u00e4ufig aber auch einen wenig versprechenden Eindruck machen. Deswegen unterziehe ich in loser Folge das eine oder andere Angebot einem l\u00e4ngeren Praxistest. 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