Die Antea aus dem Hause Stowa
Bookgoo: Geniales Werkzeug für Anmerkungen

Was mich am Internet besonders fasziniert, sind Anwendungen, die so schlicht und einfach sind, dass es kaum noch vorstellbar ist, wie man ohne sie auskommen konnte. Dazu zählt auch Bookgoo. Beim ersten Umschauen dachte ich zunächst an einen Klon von Scribd oder Twidox, aber Bookgoo stellt eine andere Funktionalität in den Fokus.
Sie laden Office-Dokumente, PDF-Dateien, aber auch Grafiken und URLs auf die Plattform und laden andere Benutzer dazu ein, die Dokumente zu kommentieren und mit Anmerkungen zu versehen.
Neben der klassischen Notiz, wie sie auch in Word angeboten wird, lassen sich auch Passagen ganz freihändig markieren und mit Zeichnungselementen versehen. Zum Kommentieren und Hochladen von Dokumenten ist ein kostenloses Benutzerkonto erforderlich, das aber mit minimalsten Informationen wie Namen, Passwort und E-Mail eröffnet werden kann. Wenn Sie dies wünschen, stellen Sie Ihre Inhalte völlig öffentlich zur Verfügung, können das Bearbeiten aber auch auf eine von Ihnen zu definierende Benutzergruppe beschränken. Das System arbeitet stabil, ist schnell und schnörkellos. Ein wirklich ansprechendes Werkzeug!
Technorati-Tags: bookgoo, bookgoo.com, documentsharing, annotation, scribd, twidox
Ein schönes Bild aus meiner Heimatstadt
Task2Gather – Aufgabenverwaltung und Projektmanagement auf einfache Art

Vor wenigen Tagen habe ich Ihnen No Kahuna als neue Webanwendung für das Management von Projekten im Team vorgestellt. Mit Task2Gather möchte ich heute über eine Alternative dazu berichten. Auch bei diesem Service eröffnen binnen zweier Minuten ein kostenloses Benutzerkonto. Anschließend befinden Sie sich bereits mitten in Ihrem Arbeitsplatz. Die Oberfläche ist äusserst gut strukturiert und übersichtlich. Durch einfaches Anklicken des Pluszeichens in der Projektübersicht legen Sie ein neues Projekt an, in dessen Zusatzinformationen Sie sowohl eine Zeitschätzung als auch ein Fertigstellungsdatum eintragen.
Ist das Projekt eröffnet, werden die Teilaufgaben in der Aufgabenliste eingetragen. Sie dürfen als Projektleiter zu jedem Projekt weitere Teilnehmer einladen, denen Sie dann auch Aufgaben zuweisen. Durch eine Baumansicht (Tree) ist es möglich, zu einer bestehenden Aufgabe Unteraufgaben anzulegen, die wiederum weitere Aufgaben enthalten dürfen.
In der eigentlichen Listenansicht sieht der eingeloggte Nutzer von diesen Beziehungen nichts, sondern kann sich auf die Reihenfolge und die Enddaten konzentrieren. Durch die Anlage von Unteraufgaben sind Sie als Projektmanager also in der Lage ganze Aufgabenpakete zu definieren.
Jede Aufgabe kann von den Teammitgliedern kommentiert werden. Kommentare und auch das Zuweisen einer Aufgabe zu einer Person werden in einer History protokolliert. Damit erinnert Task2Gather auch an ein Ticket-System.
Insgesamt hinterlässt der Dienst einen sehr vielversprechenden ersten Eindruck. Das Konzept ist leicht zu durchschauen, die Bedienung intuitiv. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.
Technorati-Tags: nokahuna.com, task2gather.com, projectmanagement, taskmanagement, gtd
Bisschen laut geklappert, Wuala

Landauf, landab berichten Blogs derzeit über den neuen Datenspeicher Wua.la, unter dem Motto Socialsoftware goes storage. Auf der Homepage wird besonders auf die lange Betaphase hingewiesen und der Komfort ausgelobt, die 1 GB Speicherplatz, die jeder Benutzer bekommt, ganz bequem unter Windows, Linux und MacOS nutzen zu können. Gerade der plattformübergreifende Aspekt interessiert mich dabei besonders. Also habe ich mir flugs ein Benutzerkonto eröffnet und schaue nunmehr etwas ratlos auf den Service.
Weder in einer frischen Ubuntu-Installation noch einer aktuellen Suse mit aktuellen Firefox gelang mit der saubere Start des Service direkt im Browser. Zwar versuchte dieser brav das Applet zu laden, aber dann ging es nicht weiter. Nun gibt es den Loader als separaten Download, der sich unter beiden System problemlos ausführen liess. Schade nur, dass die auf den Internetseiten ausgelobte Integration in das Dateisystem nicht funktionierte und damit war der versproche Zauber, Dateien einfach per Drag & Drop online stellen zu können, bereits gebrochen.
In einem der dämlichsten Supportsysteme, die ich bisher gesehen habe (man kann das mit dem Socialkram auch deutlich überziehen), fand ich dann eine Anleitung, wie die Integration manuell einzurichten ist. Das funktionierte dann zwar unter Ubuntu, ist aber mit Sicherheit nichts für den unerfahrenen Anwender.
Unter Windows Vista mit SP1 gab es dagegen keine Probleme. Hier funktioniert die Integration. Geboten wird dem Anwender damit eine Online-Festplatte, die das Teilen der gespeicherten Daten mit anderen Anwendern problemlos erlaubt. Als Backup-Medium eignet sich Wuala leider nur sehr bedingt, da Sie alle Dateioperationen manuell ausführen müssen. Gerade der Aspekt eines automatisierten Backups, das auch noch plattformübergreifend funktioniert, finde ich persönlich ganz spannend.
Wem die 1 GB kostenlosen Speichers nicht ausreichen, der kann auch Premium-Nutzer werden und für 15 Euro pro Jahr 10 GB bis hin zu 1 TB für 640 Euro im Jahr erwerben.
Insgesamt hinterlässt Wuala einen zwiegespaltenen Eindruck bei mir. Einerseits ist der Ansatz des Dienstes durchaus interessant, andererseits ist der angebotenen Support zwar modern aber unübersichtlich und die Integration des Dienstes unter Linux nichts für Einsteiger. Was die tosende Begeisterung für Wua.la in den Blogs ausgelöst hat, ist jedenfalls für mich nicht erkennbar, denn das Rad des Filesharing wurde hier keineswegs neu erfunden.
Technorati-Tags: wua.la, socialsoftware, filesharing, storage





